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Wer den Islam kennt
„Wer den Islam wirklich kennt, versteht,
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Der gemäßigte Islam „ist eine Häresie“ – Ein ägyptischer Jesuit schlägt Alarm: „Der Islam ist eine Religion des Schwertes“

http://www.katholisches.info/2017/04/der-gemaessigte-islam-ist-eine-haeresie-ein-aegyptischer-jesuit-schlaegt-alarm-der-islam-ist-eine-religion-des-schwertes/


Folgen der Islamisierung

 

Mir fällt täglich allzuoft auf, daß die Österreicher anscheinend gar nicht wissen, was bei Machtübernahme durch den politischen Islam mit uns und unserem Land so alles passiert...darum hier ein paar Gedankensplitter :
1. Zunächst fallen die Menschenrechte, wir sollen unsere Sitten und Gebräuche aufgeben....unsere Häuser werden in Beschlag genommen, unsere Fahrzeuge ebenso.
2. Nationalbanken gehen ins Eigentum der Islamisten über, ebenso die Goldreserven der Staaten. Und natürlich auch unser Vermögen/Schmuck
3. Militärische Einrichtungen, wie auch sämtliche Labore etc. werden von Islamisten besetzt.
4. Es gibt ethnische Säuberungen
5. Es gibt Plünderungen
6. Grenzschliessung, um so Flucht zu unterbinden
7. Militärischer Einsatz gegen überlebende/kämpfende Inländer
8. Totale Machtübernahme
Das sind nur 8 Punkte...wie ich meine aber genau die, die zeigen, daß es nicht nur um uns und unsere Familien geht, sondern auch darum, daß der islam durch Machtübernahme in Europa unheimliche Geld- und Goldbeträge übernehmen wird. Und zwar in einem solchen Ausmaß, daß sogar der Ami wird kampflos weichen müssen.-..
Nein, es liegt an uns allen, das zu verhindern, denn tun wir´s nicht, können wir es nicht, dann ist diese Menschheit wohl am Ende angelangt..


 

Fatwa oder Freiheit

Warum muslimische Einwanderer Mühe haben, sich in Europa zu integrieren. Ein Kommentar.

«Der Zusammenprall dieser zweier Kulturen ist heftig, der Ausgang unbestimmt.»

«Der Zusammenprall dieser zweier Kulturen ist heftig, der Ausgang unbestimmt.» Bild: Keystone

 

Das Ausmass an materiellem, juristischem und medialem Entgegenkommen, mit dem Migranten im aktuellen Europa empfangen werden, ist historisch einzigartig. Seit Jahrzehnten werden Milliarden für Integrationsprogramme, Sprachkurse, Fördermassnahmen ausgegeben, «doch die Ergebnisse waren dürftig», wie Walter Laqueur in «Die letzten Tage von Europa» schon vor zehn Jahren lakonisch bilanzierte. Die Integration vor allem der muslimischen Einwanderer, egal ob aus Nordafrika, Nahost oder Südostasien, ist zunehmend am Scheitern. Junge Muslime sind gemessen an ihrem Anteil an der Bevölkerung über­proportional in den europäischen Gefängnissen vertreten, insbesondere wegen Sexualitäts- und Gewaltdelikten. In Metropolen wie Paris, Brüssel, London, Berlin, aber auch in überschaubaren Städten wie Malmö haben sich Gettos gebildet, ethno-religiöse Kolonien, bewohnt von verschleierten Frauen und kontrolliert von islamischen Predigern und Drogenbossen. Quartiere, in die sich die Staatsmacht nur in bewaffneten Forma­tionen hineinwagt und die sich von Mogadiscio oder Lahore nur darin unterscheiden, dass die Bewohner hier von Sozialhilfe leben und sich nicht auf dem Arbeitsmarkt mit aufreibenden Jobs ihr tägliches Brot verdienen müssen. Und, noch ungemütlicher: Ein radikaler, antiwestlicher Islam geniesst immer mehr Sympathien auch unter Jungmuslimen, die in Europa geboren und auf­gewachsen sind. Einige haben bereits Terroranschläge hier verübt, Tausende andere, unter ihnen auch Hochschulabsolventen, haben sich den Todesschwadronen des Islamischen Staates angeschlossen, um von Syrien aus für das Weltkalifat zu töten und zu sterben.

Lange wurde von den Experten und Medien die Aufnahmegesellschaft für die misslingende Integration der Muslime verantwortlich gemacht. Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Ausgrenzungsverhalten der Einheimischen würden die andersgläubigen Zuwanderer daran hindern, wirtschaftlich und bildungsmässig ebenso zu ­prosperieren wie die Alteingesessenen. Die Muslime als Opfer – eine Ansicht, die auch von den Vertretern der zahlreichen Muslimverbände gerne aufgenommen und weiter verkündet wurde. Allerdings erklärte sie nicht, warum viele andere Einwanderergruppen wie die Juden oder Chinesen oder Japaner erfolgreich waren, obwohl diese gegen wirklich widrige und feindselige Umstände hatten ankämpfen müssen. Und warum fallen weder Vietnamesen noch Inder durch überproportionales Integrationsversagen auf, sondern eben meistens Muslime?

Kulturfragen

Offensichtlich muss eine Hauptursache für das geistige Nichtankommen in Europa in der muslimischen Kultur selbst liegen. In deren Zentrum steht die Scharia, das vor 1400 Jahren in der arabischen Wüste von Gott via Propheten offenbarte ewige Gesetz. Es regelt alle Belange zwischen Himmel und Erde, es ist vollkommen und für Menschen unantastbar. «Wenn jemand findet», heisst es unmissverständlich auf der deutschsprachigen Website Islam Fatwa, «manche Gesetze der Scharia müssten geändert werden, um es den Entwicklungen unserer Tage und Zeiten anzupassen … muss er als Abtrünniger vom Islam getötet werden.» Da die Gesellschaften sich ständig wandeln, die göttliche Wahrheit aber auf immer im Koran und im perfekten Leben des Propheten festgeschrieben steht, verfassen Rechtsgelehrte seit über tausend Jahren unermüdlich neue Fatwas, Rechtsgutachten, die auf veränderte Umstände religiös korrekt reagieren. Unzählige Fatwas leiten die Rechtgläubigen auf ihrem Weg, kein Bereich der Existenz ist der individuellen Wahl überlassen. Die geringsten Dinge – Wie muss man reagieren, wenn man beim Essen einen Wind fahren lässt? Wie gross müssen die Steine sein, mit denen eine Ehebrecherin erschlagen wird? – werden mit dem gleichen sakralen Ernst festgelegt und kodifiziert wie die wichtigen: Wann muss man in den Krieg ziehen? Wie wird das Erbe verteilt? Ist die Erde eine Scheibe?

Die Welt des Islam ist eine kulturelle Wüste, der Mensch unmündig. Jede eigene Entscheidung wird ihm abgenommen, er wird konditioniert auf Konformismus, Autoritätsgläubigkeit, Unterwerfungsmoral und gleichzeitig mit der Illusion entschädigt, einer Gemeinschaft anzugehören, die von Gott auserwählt wurde, die Welt zu beherrschen. Im Westen erwartet ihn die Zumutung der Freiheit, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Fatwa oder Selbstbestimmung. Der Zusammenprall ist heftig, der Ausgang unbestimmt. (Basler Zeitung)


Warum ich zum Islam übertrat...

Auch ich bemühe mich seit Ende 2005, über den Islam zu informieren und aufzuklären, denn ich bin selbst einige Jahre lang praktizierende Muslima gewesen. Ich habe vier Jahre lang für Muslime gearbeitet, davon ein Jahr in einem so genannten interreligiösen Institut, das eng mit einer benachbarten Großmoschee kooperierte: Hier wurden auch zahlreiche Moscheeführungen organisiert und Dialog-Veranstaltungen abgehalten. Danach arbeitete ich unter anderem als Übersetzerin für islamische Texte aus dem Englischen. Und ich war lange Zeit in diversen muslimischen Internetforen aktiv, wo ich zahlreiche Musliminnen und Muslime kennen lernte; daraus entstanden auch persönliche Kontakte.

Religion hatte schon immer einen starken Einfluss auf mein Leben. Leider konnte ich als junge Frau nie wirklich Kontakt zu christlichen Gemeinden finden, da ich dort stets nur auf Kinder und alte Menschen traf. Das Christentum schien mir irgendwie keine Heimat bieten zu können.

Während meines Studiums begann ich, mich für den Islam zu interessieren. Ich verschlang alle Informationen über diese Religion und lernte Muslime kennen, die ich für ihre Hingabe und ihr Engagement für den Islam bewunderte. Mir gefiel ihr aufrichtiger Glaube, aber auch das strikt monotheistische Gottesbild und die zahlreichen religiösen Rituale. Vor allem traf ich überall auf junge gebildete Leute, was mich begeisterte. Als ich dann nach meinem Studium in eine Lebenskrise geriet, warf ich letzte Bedenken über Bord und trat zum Islam über.

Als Geisteswissenschaftlerin war ich längere Zeit arbeitslos bzw. hatte nur befristete, völlig unterbezahlte Jobs ohne Perspektive, und ich fühlte mich daher desorientiert und verunsichert, von der Gesellschaft nicht mehr wirklich akzeptiert. Darüber hinaus herrschte grundsätzlich eine Art seelische Leere, Verwirrung und Einsamkeit in meinem Leben. Fast alle meine Freunde und Bekannten waren von hier weggezogen. Ich vermisste ein konkretes Ziel oder generell einen Sinn in meinem Leben. Ich sehnte mich nach Gemeinschaft, nach Zugehörigkeit, Anerkennung und Sicherheit. Der Islam schien mir – trotz oder gerade wegen seiner strikten Regeln – genau all diese Werte zu symbolisieren. Zudem: Überall, wo ich auf Muslime traf, wurde ich herzlich willkommen geheißen, besonders von Frauen.

Alle Muslime, die ich traf, waren eifrig bemüht, mir zu versichern, dass es sich bei den Vorurteilen gegen den Islam stets um mangelndes Wissen, Fehlinformationen, Lügen oder westliche "Hetzpropaganda" handle. Der "wahre Islam" habe weder etwas mit Terrorismus noch mit Gewalt zu tun. Islam sei Friede. Der wahre Islam könne auch nicht für die Unterdrückung der Frauen verantwortlich gemacht werden. Frauen seien absolut gleichberechtigt.

Vor allem die Musliminnen selbst, und hier speziell die Konvertitinnen, lächelten immer nur mitleidig, wenn ich Zweifel äußerte oder die schlechte Stellung der muslimischen Frauen ansprach. Das sei entweder gar nicht wahr, oder es handele sich um patriarchale Traditionen, mit Islam habe das nichts zu tun. Überdies wirkten all diese Frauen auf mich tatsächlich sehr selbstbewusst und eigenständig; fast alle hatten studiert. Und mehr noch: Man zeigte mir deutlich, wie sehr man mich für meine Entscheidung, als deutsche Frau den Islam anzunehmen, bewunderte.

Das schmeichelte mir ungemein. Es war Balsam für meine gekränkte Seele. Außerdem wurde man nicht müde, mir zu erklären, dass der Islam und die Muslime nicht nur in den Medien das Feindbild schlechthin seien. Fast alle Muslime, die ich kennen lernte, stellten sich stets als Opfer dar: Die meisten Menschen im Westen würden Muslime ablehnen oder sogar hassen. Das traf einen wunden Punkt bei mir und schuf Gemeinsamkeit: Fühlte ich mich denn nicht auch abgelehnt bzw. als Opfer? Und überhaupt sei doch die westliche Gesellschaft völlig verkommen, unmoralisch und verlogen. Hier sei jeder nur auf seinen eigenen Vorteil aus, es herrsche Egoismus, Gottlosigkeit, Materialismus und rücksichtsloser Individualismus. Mehr und mehr verinnerlichte ich diese Ansichten. Ich gelangte zu der Überzeugung, dass der Islam die Lösung für alles sei. Bei meiner Konversion spielte, im Gegensatz zu vielen anderen Frauen, zu keinem Zeitpunkt ein muslimischer Mann eine Rolle. Niemand hat mich überredet oder unter Druck gesetzt. Ich war sozusagen von Beginn an Überzeugungstäterin.

Ich praktizierte dann mit der Zeit auch selbst die meisten muslimischen Rituale, verzichtete auf Alkohol und Schweinefleisch, gab mich in Sachen Kleidung von nun an "bedeckt" und entschloss mich sogar, das Kopftuch zu tragen. Als ich damit auch nach außen meine Überzeugung sichtbar machte, schlug mir tatsächlich oft genug Ablehnung entgegen. Speziell meine Familie reagierte völlig entsetzt. Fassungslos fragten sie mich: "Wie kannst du nur?" Eine Tante verweigerte plötzlich jedes Treffen mit mir: Solange ich dieses Kopftuch trüge, wolle sie mich nicht mehr sehen. Und zwei weitere Familienmitglieder brachen den Kontakt zu mir ab. Bei fast jedem Familientreffen gab es Streit. Oder es herrschte beklommenes Schweigen.

Dass meine Verwandten vor allem besorgt um mich waren, das wollte ich nicht wahrhaben. Stattdessen wurde ich wütend, beschuldigte sie, warf ihnen Intoleranz und Dummheit vor. Ich blaffte sie an, dass sie sich nicht einmal die Mühe machen würden, mich bzw. den Islam zu verstehen. Oder ich versuchte, ihnen meine Beweggründe ruhig und sachlich zu erläutern. Ohne Erfolg. Sie blieben bei ihrer Meinung.

Die Muslime hatten also Recht gehabt: Diese Gesellschaft lehnte den Islam tatsächlich völlig ungerechtfertigt ab oder begegnete ihm sogar mit Hass. Das wiederum verstärkte mein eigenes Misstrauen allen Nichtmuslimen gegenüber, was mitunter regelrecht feindselige Züge annahm. Damit wuchs in mir ein Gefühl moralischer Überlegenheit, sowohl der Gesellschaft als auch meiner Familie gegenüber. Ich wähnte mich als Märtyrerin: Man grenzte mich aus.

Aber auch ich grenzte mich deutlich von den anderen ab. Bald hatte ich fast nur noch Kontakte zu Muslimen. Die Gesellschaft und ich, wir passten nicht länger zusammen. Manchmal steigerte sich mein Überlegenheitsgefühl in regelrechte Verachtung: Warum konnten die Deutschen nicht erkennen, in was für einer verkommenen Welt sie lebten? Wieso begriffen sie nicht, dass der Islam die Lösung all ihrer Probleme wäre? Wieso diskriminierten sie Frauen mit Kopftuch?

Westliche Frauen hatten meiner Meinung nach eher allen Grund, sich zu schämen. Wie konnte man sich als erwachsene Frau nur kleiden und benehmen wie eine Hure? Unverschleierte Frauen nahm ich nun als arme Opfer sexistischer Gesellschaftsverhältnisse wahr. Sie taten mir leid, weil sie sich Männern "anboten" und unterwarfen und darauf teilweise allen Ernstes auch noch stolz waren. Ich kam mir sehr klug und überlegen vor.

Einen qualifizierten Arbeitsplatz würde ich jedenfalls wohl kaum finden, jetzt wusste ich auch warum: Das Kopftuch war schuld. Zum Glück bot man mir just zu diesem Zeitpunkt einen Job im Sekretariat einer türkischen Organisation an. Hier konnte ich auch mit Kopftuch arbeiten. Ich wurde sogar bevorzugt eingestellt, denn als deutsche Konvertitin war ich äußerst begehrt: Deutschsprachige Muslime sind eine ausgezeichnete Werbung für den Islam.

Bei meinem Job lernte ich viele weitere Muslime kennen. Teilweise entstanden enge Freundschaften, besonders mit einer jungen Muslima. Ich wurde eingeladen, Vorträge zu halten und anderen Muslimen von meiner Konversion zu erzählen. Mein ganzer Freundeskreis bestand bald ausschließlich aus Muslimen. Unser Glaube schweißte uns zusammen. Einig waren wir uns aber auch in unserem Argwohn der Gesellschaft gegenüber, der sich oft genug zu offener Ablehnung verstieg.

Aber meine heile Welt zeigte sehr rasch deutliche Risse: Denn trotz meiner Konversion hatte ich mir immer noch ein Stück Individualität und eigenständiges, kritisches Denken bewahrt. Ich legte den Islam nicht wie eine 150-prozentige Konvertitin aus, sondern eher liberal. Bestimmte islamische Glaubensüberzeugungen und Praktiken konnte ich gar nicht nachvollziehen, zum Beispiel die Idee, dass der Koran angeblich direkt von Gott stammt. Für mich blieb er, wie die Bibel, ein Werk von Menschen.

Als ich diese Überzeugung eines Tages in einem muslimischen Internetforum zur Diskussion stellte, war plötzlich der Teufel los. Entsetzt versuchte man, mich schnellstens umzustimmen. Als ich bei meiner Meinung blieb, schlug mir plötzlich unvermittelt der blanke Hass entgegen. Ich wurde beschimpft und bedroht. Eine eigene Meinung zu äußern oder gar den Koran eigenständig auszulegen, das sei – Zitat einer Forenschreiberin – "sehr, sehr, sehr gefährlich".

Einige schrieben mich privat per PN an und gestanden mir heimlich, dass sie auch dieser Meinung seien, dies aber öffentlich nie zugeben könnten, weil man "manche Dinge" unter Muslimen eben leider nie sagen bzw. tun dürfe. Sie hatten Angst, öffentlich für ihre Meinung einzustehen, bewunderten mich aber zutiefst, dass ich das gewagt hatte. Das erschütterte mich. Ernüchterung stellte sich ein: Fast alles war nur auf den schönen, makellosen Schein ausgerichtet. Individuelle Interessen, ein wirklich eigenständiges, unabhängiges Selbst, eine eigene Meinung gab es nicht, durfte es nicht geben. Für eine Frau erst recht nicht.

Und ich musste schlussendlich erkennen, was Islam wirklich bedeutet: Islam steht nicht – wie ich bisher geglaubt hatte – für Hingabe, nein: Auf individueller wie kollektiver Ebene bedeutet Islam völlige Unterwerfung und Selbstverleugnung.

Zwanghaft hatte ich zunächst versucht, alles Negative auszublenden, aber es gelang mir nicht mehr. Ich begriff, dass fast alle meine türkischen bzw. muslimischen Freunde und Bekannten in einer geschlossenen Welt lebten. Kaum einer wünschte oder lebte das, was man allgemein als Integration bezeichnet. Man kapselte sich von der deutschen Gesellschaft meist völlig ab, blieb unter sich. Das galt auch für die meisten Konvertiten, die ich traf.

Aber was mich am heftigsten verstörte, waren die Ansichten bzw. die Lebensweise meiner Freundin und anderer muslimischer Frauen. Meine Freundin wirkte auf den ersten Blick wie eine ganz normale Deutschtürkin. Ihre Familie stammte aus Anatolien, sie war Kurdin, aber hier geboren und aufgewachsen. Während unserer Freundschaft erhielt sie ihre Einbürgerung. Genau wie ihre beiden Geschwister studierte sie, wirkte wie eine normale, kluge, ambitionierte junge Frau mit eher liberalen religiösen Ansichten. Im politischen Jargon würde man sie als perfekt integriert bezeichnen.

Nach der Mekka-Wallfahrt ihrer Mutter jedoch gelangte sie plötzlich zur Überzeugung, sie praktiziere den Islam nicht gut genug. Sie verwandelte sich vor meinen Augen in eine Art Vorzeige-Muslima, die mich von nun an scharf kritisierte, weil ich nicht fünf Mal am Tag beten wollte. Sie sprach nur noch über Religion, vor allem von ihrer panischen Angst vor der Hölle und wie sehr sie als Muslima die Vorschriften des Islam angeblich immer noch nicht alle befolge. Gute Taten zu vollbringen, um Pluspunkte fürs Jenseits zu sammeln, das war von nun an das Wichtigste für sie. Gespräche am Telefon würgte sie mit der Begründung ab, sie müsse jetzt beten.

Aber was mich am meisten schockierte, geschah im Juli 2005 kurz nach den Bombenanschlägen in London: Sie sprach äußerst wohlwollend und verständnisvoll über die Attentäter und voller Verachtung über die westliche Demokratie, wie verkommen "der Westen" doch sei.

Als ich eines Tages mit ihr in einem türkischen Restaurant saß, brachte ich die Situation der Frauen in Saudi-Arabien zur Sprache. Ich sagte ihr, dass ich nicht gewillt sei, in ein Land, das Frauen so entrechte, eine Wallfahrt zu machen. Sie hörte mir zu, lehnte sich zurück, blickte mich verträumt an und meinte: "Ach, Arabien. Das muss ein tolles Land sein. Da kann man bestimmt noch den echten, authentischen Islam leben." Ich starrte sie entgeistert an, konnte kaum glauben, was ich da hörte. Hatte sie mich denn nicht verstanden?

Solche Erfahrungen machte ich zunehmend, auch mit anderen muslimischen Frauen. Ich erfuhr von Zwangsehen und traf einige dieser Frauen persönlich. Viele muslimische Frauen erzählten mir, dass ihre Männer sie zuhause einsperrten, dass sie nur in Begleitung das Haus verlassen durften oder dass sie wiederholt brutal geschlagen würden. Meist wurde mir das sehr verschämt anvertraut. Auch von deutschen Konvertitinnen. Diese Frauen wehrten sich jedoch nicht, sondern unterstützten sogar noch das Gebaren ihrer Männer und interpretierten es als Kompliment ("so sehr liebt er mich").

Eines Tages traf ich eine junge US-Amerikanerin, die vor ihrer Konversion in den USA Soldatin gewesen war. Sie war seit geraumer Zeit mit einem Libanesen verheiratet, mit dem sie einen Sohn hatte. Als ich sie besuchte, zeigte sie mir Fotos aus ihrer Zeit als Soldatin und erzählte mir, wie sie als Soldatin zum Islam konvertiert war. Eine echte Powerfrau, dachte ich. Doch diese so selbstbewusste, ja draufgängerisch wirkende junge Frau ließ sich seit Jahren von ihrem libanesischen Mann und dessen Familie wie ein unmündiges Kind schikanieren und misshandeln: Ihr Mann schlug sie und verbot ihr, das Haus zu verlassen. Sie hatte keinen Job mehr und sprach den ganzen Tag nur noch über den Islam und wie sie sich an dessen Gebote hielt. Sie hatte sich völlig passiv in ihr Schicksal ergeben.

Und als ich einmal mit anderen Frauen bei einer Muslima zu Gast war, von der ich wusste, dass sie als 15-Jährige zwangsverheiratet worden war, musste ich miterleben, wie sie sich lauthals über ihre jugendliche Tochter beschwerte, die abends mit Freundinnen weggehen wollte. Wieder wurde das Schreckensbild der angeblich völlig enthemmten, unmoralischen, verkommenen deutschen Gesellschaft beschworen. Zur Not, so die Mutter, würde sie eben ihre Tochter mit Schlägen von ihrem Vorhaben abbringen müssen. Kaum eine der anwesenden Frauen widersprach.

Dass dies kein Einzelfall ist, zeigte sich bei einer Internetdiskussion in einem eigentlich sehr liberal anmutenden muslimischen Frauenforum, in dem sich fast ausschließlich Konvertitinnen engagierten. Einige der Frauen vertraten dort die Meinung, dass das Schlagen von Frauen im Islam nun mal erlaubt sei. Dazu könne man stehen wie man wolle, das sei eben nun mal das von Gott zugebilligte Recht des Mannes. Viele Frauen widersprachen zwar, aber nur halbherzig.

Geradezu harmlos muten daneben von mir immer wieder erlebte Diskussionen an, wie die, in denen sich gebildete erwachsene Frauen die Köpfe heiß reden, ob man im Ramadan zum Zahnarzt gehen dürfe. Man könne ja versehentlich ein bisschen Wasser verschlucken, womit dann der gesamte Fastentag ungültig sei und man ihn nachholen müsse.

Als ich mich eines Tages mit einigen Frauen in der Moschee zum Gebet traf, umringten mich sofort drei von ihnen und nahmen mich noch am Eingang der Moschee zur Seite: So gehe das aber nicht, sagten sie eindringlich. Ich hätte den falschen Schuh zuerst ausgezogen und hätte wieder mit dem falschen Fuß die Moschee betreten (Man soll immer den rechten Schuh zuerst ausziehen und mit dem rechten Fuß zuerst die Moschee betreten).

Als ich wieder allein zuhause war, geriet ich in eine maßlose Wut: Darüber, wie strikt, ja unbarmherzig und allumfassend die soziale Kontrolle innerhalb der muslimischen Gemeinschaft war. Hatte mich früher je ein anderer Christ in einer Kirche öffentlich gemaßregelt, weil ich das Gotteshaus mit dem "falschen" Fuß betreten hatte? Hinzu kam: Auch wenn ich nicht mit einem Muslim verheiratet war, hatte auch ich dennoch selbst oft genug im Job wie im Privatleben unter den Macho-Allüren und den perversen, extrem frauenfeindlichen Ehrbegriffen muslimischer Männer zu leiden.

Der Behauptung, das seien doch alles nur patriarchale, unislamische Traditionen, muss ich scharf widersprechen: Denn es gibt klare Aussagen im Koran, die die angebliche Minderwertigkeit der Frauen festschreiben und das Recht des Mannes, sie zu schlagen. Was bitte gibt es an dem Vers, der das Schlagen von Frauen erlaubt, zu interpretieren? Darum ist die – vor allem bei Dialogveranstaltungen – wiederholte Behauptung vieler Muslime, das habe doch alles gar nichts mit dem Islam zu tun, falsch.

Zusätzlich plagten mich aber auch generelle Glaubenszweifel: Die unzähligen Verbote, die dauernde Zwangsbeterei in einer mir völlig fremden Sprache, selbst das islamische Gottesbild überzeugte mich nicht länger: Die meisten Muslime haben Angst vor Gott und schüren auch bei anderen diese Angst. Der Islam hat ein Gottesbild, das auf frommer Leistung und Kadavergehorsam beruht und leider viel zu oft in Doppelmoral und Bigotterie endet.

Schlimmer als diese theologischen Probleme wog für mich allerdings die muslimische Wirklichkeit, die ich non-stop erlebte: Ablehnung und Hetze gegen die westliche Gesellschaft, unverhohlener Hass auf Juden, massive Unterdrückung von Frauen, Machoverhalten muslimischer Männer, Gewalt und Brutalität, Lügen ...

Sobald Muslime unter sich sind, reden und verhalten sie sich meist völlig anders. Viele sind zudem beseelt von der Vision, dass der Islam überall herrschen sollte. Auch in Europa. In der westlichen Demokratie sehen sie nichts Positives, es sei denn, sie dient ihren Zwecken. Manche lachen sogar über die Toleranz und den Langmut der hiesigen Bevölkerung.

Selbst die meisten liberalen Muslime, denen ich in meiner Zeit als Muslima begegnet bin, haben die Forderung nach einer Reform empört zurückgewiesen. Meiner Meinung nach ist der Islam eigentlich überhaupt nicht in unsere liberale, demokratisch-rechtstaatliche Gesellschaft integrierbar. Das ist mein trauriges Fazit.

2005 bin ich aus der Großstadt mit einer großen muslimischen Community in eine Kleinstadt umgezogen. Dort kam ich unweigerlich in Kontakt mit meinen neuen, nichtmuslimischen Nachbarn. Mit Menschen, die ich noch kurz zuvor als ungläubig, kleingeistig und ignorant beschimpft hatte. Massive Zweifel am Islam hatte ich zu diesem Zeitpunkt ja ohnehin schon. Jetzt musste ich zudem feststellen, dass ich mich selbst zur Fremden gemacht hatte. Spontan entschloss ich mich, das Kopftuch abzulegen.

Ich habe das Ablegen des Kopftuchs als wahre Befreiung erlebt. Ehrlich gesagt, genoss ich es wieder in vollen Zügen, endlich in kurzen Hosen und T-Shirt über die Felder radeln zu dürfen und den Wind auf meiner Haut zu spüren. Wieso sollte ich deswegen eine Hure sein?

Zunächst hatte ich trotzdem noch irgendwie gehofft, den Islam liberal leben zu können. Ich hatte immer noch Kontakt zu Muslimen, wurde aber allein für meine Entscheidung gegen das Kopftuch so massiv angefeindet – viele Muslime brachen schon deswegen den Kontakt zu mir ab –, dass ich den Islam schließlich nach vier Jahren endgültig verließ.

 

 


Der Koran ist keine Offenbarung Gottes, sondern Menschenwerk.

siehe den aktuellen Bericht vom 4.4.2017:

http://www.kath.net/news/58936

 


Steinigung in Europa ?????


https://conservo.wordpress.com/2017/01/29/die-unheilige-allianz-der-kirchen-mit-dem-islam-2/#more-13706

 


  • Letzten Juli wurde zum ersten Mal in Italien während einer Messe ein Vers des Korans vom Altar herunter rezitiert.

  • Ein Priester im Süden Italiens erzürnte Kirchgänger, indem er die Jungfrau Maria für die Weihnachtskrippe seiner Kirche in eine muslimische Burka kleidete. Diese interreligiösen Initiativen fussen auf der allmählichen Beseitigung des westlich-christlichen Erbes zugunsten des Islam.

  • Die katholische Geistlichkeit ist wahrscheinlich von Papst Franziskus selbst desorientiert; Er war der erste, der den Vortrag islamischer Gebete und Lesungen aus dem Koran aus dem Vatikan erlaubte.

  • Der Papst umarmte religiösen Relativismus, wenn er mit dem Islam einhergeht. Er wiederholte, dass islamistische Gewalt das Werk einer "kleinen Gruppe von Fundamentalisten" sei, die laut ihm nichts mit dem Islam zu tun haben.

  • Bischof Harries von der Church of England schlug vor, dass der Krönungsgottesdienst für Prinz Charles mit einer Koran-Lesung eröffnet werden sollte. In den USA halten mehr als 50 Kirchen, einschließlich der Washington National Cathedral, Koranlesungen ab. Gibt es in irgendeiner Moscheen Lesungen der christlichen Liturgie?

  • Wie kommt es, dass so wenige christliche Führer ihre Stimmen gegen diesen beispiellosen Angriff auf ein christliches Denkmal erhoben haben? Haben sie so viele Koranlesungen in ihren eigenen Kirchen organisiert, dass sie es jetzt als normal ansehen, eine Kirche in eine Moschee zu verwandeln?

  • Wäre es nicht besser für die katholische Kirche, einen echten Dialog mit den islamischen Gemeinschaften auf der Grundlage von Prinzipien wie Gegenseitigkeit (wenn ihr Moscheen in Europa baut, dann bauen wir Kirchen im Nahen Osten), Schutz christlicher Minderheiten unter dem Halbmond und theologische Ablehnung des Dschihad gegen "Ungläubige" aufzubauen?

Es gibt in Italien und Europa einen beunruhigenden und wachsenden Trend.

Zum ersten Mal seit über 700 Jahren erklangen islamische Lieder in der Florentiner Kathedrale, der Kirche Santa Maria del Fiore. Unter dem berühmten Dom von Brunelleschi begleiteten islamische Melodien christliche. Die "interreligiöse Initiative" wurde eine blosse Woche nach dem barbarischen Massaker durch islamistische Terroristen in der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris promotet und umfasste unter anderem "Koran ist Gerechtigkeit" und andere "Hymnen".

Ein Priester im Süden von Italien erzürnte Gemeindemitglieder, indem er die Jungfrau Maria für die Weihnachtskrippe seiner Kirche in eine muslimische Burka kleidete. Der Pfarrer der Pfarrei der Heiligen Joachim und Anne in Potenza, Pater Franco Corbo, sagte, er habe die spezielle Krippe "im Namen des Dialogs zwischen den Religionen" gebaut. Diese interreligiösen Initiativen gründen auf der allmählichen Beseitigung des westlich-christlichen Erbes zugunsten des Islam.

Ein anderer Priester in Italien beseitigte die Weihnachtskrippe auf dem örtlichen Friedhof, weil "es Muslime beleidigen könnte". Pater Sante Braggiè sagte, es gäbe keine Krippe auf dem Friedhof in der nördlichen Stadt Cremona, weil sie Menschen anderer Glaubensrichtungen oder Menschen, deren Verwandte nicht dort begraben sind, erzürnen könnte:

"Eine kleine Ecke des Friedhofs ist für muslimische Gräber reserviert. Eine in Sichtweite befindliche Krippe könnte als ein Mangel an Respekt gegenüber Anhängern anderer Glaubensrichtungen angesehen werden, was Empfindlichkeiten von Muslimen, aber auch Indern und sogar Atheisten verletzt".

In Rebbio bereitete die italienische Pfarrkirche St. Martin das Ende der Messe vor. Plötzlich ergriff eine verschleierte Frau, Nour Fayad, das Wort und las die Verse des Korans, die die Geburt Christi verkünden. Die Initiative war vom Priester Don Giusto della Valle als "Geste des Dialogs" beabsichtigt.

In Rozano in der Nähe von Mailand sagte Schuldirektor Marco Parma das Weihnachtsliederkonzert seiner Schule ab: Er beschloss, traditionelle Feierlichkeiten an der Garofani-Schule zu verbieten, "um niemanden zu beleidigen".

Im Juli wurde zum ersten Mal in Italien ein Vers des Korans während einer Messe vom Altar rezitiert. Es geschah in der Kirche von Santa Maria in Trastevere in Rom, während einer Zeremonie zum Gedenken an Pater Jacques Hamel, der von ISIS-Terroristen in Frankreich abgeschlachtet worden war. Während die Katholiken das Glaubensbekenntnis rezitierten, wiederholte ein Abgesandter der Al-Azhar-Moschee in Kairo sanft ein "islamisches Gebet für den Frieden".

 

Imam Sali Salem rezitiert am 31. Juli 2016 in der Römer Kirche Santa Maria in Trastevere einen Vers aus dem Koran. (Bildquelle: La Stampa-Video-Screenshot)

 

Die katholische Geistlichkeit ist wahrscheinlich von Papst Franziskus selbst desorientiert, der als erster die Lesung islamischer Gebete und Koran-Lesungen aus der bedeutendsten katholischen Einrichtung der Welt erlaubte. Es geschah, als Papst Franziskus sich mit dem verstorbenen israelischen Präsidenten Shimon Peres und dem Palästinenten der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas im Vatikan traf, zu einer Versammlung, die dafür entworfen war, für den Frieden des Nahen Ostens zu beten.

Seit er zum Papst gewählt wurde, verbrachte Franziskus viel Zeit in Moscheen. Er besuchte viele islamische Kultstätten im Ausland, wie in der Türkei und in der Zentralafrikanischen Republik, aber er war auch bereit, der erste Papst zu werden, der die Große Moschee in Rom besucht.

Wenn es um den Islam geht, heisst der Papst religiösen Relativismus willkommen. Er wiederholte, dass islamistische Gewalt das Werk einer "kleinen Gruppe von Fundamentalisten" sei, die laut ihm nichts mit dem Islam zu tun haben. Als er gefragt wurde, warum er nicht von islamischer Gewalt spreche, antwortete der Papst: "Wenn ich von islamischer Gewalt spreche, dann muss ich von katholischer Gewalt sprechen", auch wenn man heutzutage kaum noch Priester, Nonnen oder andere Katholiken finden würde, die irgendwo im Namen Jesu Christi Bomben legen.

Dieser Trend geht über Italien hinaus. In Grossbritannien schlug Bischof Harries vor, dass der Krönungsgottesdienst für Prinz Charles mit einer Lesung aus dem Koran eröffnet werden sollte. In den USA halten mehr als 50 Kirchen, einschließlich der Washington National Cathedral, Koranlesungen. Der Leiter der evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, hat auch gefordert, dass der Islam, in staatlichen Schulen unterrichtet werde. Gibt es in irgendeiner Moschee Lesungen der christlichen Liturgie?

Diese interreligiösen Spektakel scheinen uns auch blind zu machen für verstörendere Lesungen des Korans in christlichen Kirchen, wie sie in der Hagia Sophia vor kurzem stattgefunden haben: zum ersten Mal seit 85 Jahren lesen die türkischen Muslime einen islamischen Text im Inneren der schönsten Kirche des östlichen Christentums. Ihr Ziel ist klar, wie die Gesetzesentwürfe im türkischen Parlament bestätigen: Islamisierung der Kirche, die seit 1935 als Museum genutzt wurde.

Das christliche Schweigen ist weniger klar: Wie kommt es, dass so wenige christliche Führer ihre Stimme gegen diesen beispiellosen Angriff auf ein christliches Denkmal erhoben? Haben sie so viele Koran-Lesungen in ihren eigenen Kirchen organisiert, dass sie es jetzt als normal ansehen, eine Kirche in eine Moschee zu verwandeln?

Nach einem Terrorangriff in einer Kirche in der Normandie im Juli, öffnete die christliche Geistlichkeit die Türen ihrer Kirchen für die Muslime. Diese Geste wurde als Wendepunkt in der Beziehung zwischen den beiden Religionen begrüßt. Aber von einer Bevölkerung von sechs Millionen Muslimen in Frankreich nahmen nur wenige hundert Muslime teil. War ihre Anwesenheit wirklich repräsentativ für die islamische öffentliche Meinung?

Diese gut gemeinten Gesten sehen vielleicht aus wie ein interreligiöser Gewinn, sind aber tatsächlich ein ökumenischer Verlust. Wäre es nicht besser für die Köpfe der katholischen Kirche, einen echten Dialog mit den islamischen Gemeinschaften herzustellen, der auf Prinzipien wie Gegenseitigkeit (wenn ihr Moscheen baut in Europa, dann bauen wir Kirchen im Nahen Osten), Schutz christlicher Minderheiten unter dem Halbmond und theologische Ablehnung des Dschihads gegen "Ungläubige" beruht?

Den katholischen Geistlichen, die die Tür der Florentiner Kathedrale dem Islam öffneten, werden Muslime als nächstes vorschlagen, ein Gemälde in der Basilika zu entfernen: Domenico di Michelinos "Dante und die Göttliche Komödie". Für muslimische Extremisten ist Dante der "Blasphemie" schuldig: er schließt Mohammed in seine poetische Hölle mit ein. Der islamische Staat macht kein Geheimnis aus seiner Bereitschaft, einen Anschlag auf Dantes Grab in Italien auszuüben. Weitere Anschlagsziele auf der Liste von ISIS sind die Basilika di San Marco in Venedig und die Basilika San Petronio in Bologna, die beide Szenen aus der Göttlichen Komödie darstellen.

Eine Fantasie? Ganz und gar nicht. Die italienische Menschenrechtsorganisation Gherush92, die die Vereinten Nationen in Sachen Menschenrechte berät, hat bereits darum gebeten, Dante aus den Lehrplänen zu entfernen, weil er angeblich "islamophob" ist.

In dieser neuen interreligiösen "Korrektheit" gewinnt nur der Islam. Christen haben alles zu verlieren.

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.


Manuel Carreira: „Islam ist die schlimmste Seuche, die die Menschheit gesehen hat“

Manuel Carreira: „Islam ist die schlimmste Seuche, die die Menschheit gesehen hat“

Madrid) Für den bekannten Astrophysiker und Jesuiten, Pater Manuel Carreira, ist „der Islam, die schlimmste Seuche, die die Menschheit gesehen hat“.
In einem Interview gab Carreira indirekt auch Antwort auf eine bundesdeutsche Diskussion und sagte, daß man nicht plausibel behaupten könne, daß „der Islam mit den Rechten einer europäischen Nation vereinbar ist“.

Staat muß christliches Erbe bewahren, wenn er seine Existenz nicht aufs Spiel setzen will

„Der Staat hat kein bestimmtes religiöses Verhalten aufzuzwingen“, er habe aber dem Rechnung zu tragen, daß die westlichen Staaten auf einer christlichen Ethik beruhen, denn sie habe diese Staaten geformt und zu dem gemacht, was sie sind und was es zu verteidigen gelte.

„Die Katholizität ist ein zentrales Schlüsselelement in der Entwicklung des Staates“, das gelte für ganz Westeuropa. Daher könnten die europäischen Länder auch nicht vom Christentum Abschied nehmen, ohne ihre eigene Existenz aufs Spiel zu setzen.

Es gebe eine wachsende Säkularisierung, und die sei „bis zu einem bestimmten Punkt auch wünschenswert, weil die Religion nicht ein politisches Element sein darf“. Der Staat habe aber Aufgabe und Pflicht, das christliche Erbe als Teil des Allgemeinwohls zu schützen.

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http://www.katholisches.info/2016/04/26/manuel-carreira-islam-ist-die-schlimmste-seuche-die-die-menschheit-gesehen-hat/

Kardinal Burke: „Wer den Islam wirklich kennt, versteht, warum die Kirche ihn fürchten sollte“

Kardinal Raymond Burke
Kardinal Raymond Burke

(Rom) „Die Kirche sollte den Islam fürchten.“ Diese Worte stammen von Kardinal Raymond Burke, einem Kardinal der katholischen Kirche der für seine klare Sprache bekannt ist. Im soeben bei Ignatius Press erschienen Gesprächsbuch „Hope for the World” (Hoffnung für die Welt) finden sich angesichts der islamistischen Gewaltwelle, die Frankreich und Deutschland erschüttert, prophetisch anmutende Worte.


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Der US-amerikanische Kardinal sagt darin, die Kirche täte gut daran, „Angst vor dem Islam“ zu haben. Die Kirche solle sich bewußt werden, daß es für den Islam kein gemeinsames Zusammenleben der Religionen gebe. Genausowenig sei ein bedingungsloser Multikulturalismus realistisch.

Wörtlich sage Kardinal Burke:

„Es besteht kein Zweifel, daß der Islam die Welt beherrschen will. Sobald die Muslime zur Mehrheit werden, egal in welchem Land, haben sie die religiöse Pflicht, dieses Land zu beherrschen.“

Die Aussage ist klar: Sollte es bei offenen Türen des Westens gegenüber der islamischen Ausbreitung und den islamischen Forderungen bleiben, wird die Zukunft für Europa die Machtübernahme des Islams bringen.

Der Grund, so Kardinal Burke, liegt darin, daß der Islam wohl eine Religion ist, daß er aber gleichzeitig auch eine Staatsordnung ist. Er muß sich selbst „zum Staat machen“, so der Kardinal, und mit seinem islamischen Gesetz alle Bereiche der Gesellschaft, der Regierung und des Alltags bestimmen. Aus diesem Grund scheuen sich auch sogenannte „gemäßigte“ Muslime nicht, zu sagen, „die Scharia wäre eine Therapie gegen die Dekadenz des Westens“.

„Es ist wichtig“, so Kardinal Burke, „daß die Christen sich der radikalen Unterschiede zwischen dem Islam und dem Christentum bewußt werden, was das Gottesbild, das Gewissen usw. betrifft. Wer den Islam wirklich kennt, versteht auch, warum ihn die Kirche fürchten sollte.“

In einem jüngsten Interview mit dem Religion News Service sagte der Kardinal, daß die einzige brauchbare und zielführende Antwort auf die Ausbreitung des Islams die Wiederentdeckung der christlichen Wurzeln Europas sei.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: LifeSiteNews

 


Ordensschwester packt über muslimische Zuwanderer aus: Zerschnittene Gesichter, Brüste und Schamlippen

Die christliche Ordensschwester Hatune Dogan packte über muslimische Zuwanderer aus (Symbolfoto). Foto: mw238 / flickr (CC BY-SA 2.0)
Die christliche Ordensschwester Hatune Dogan packte über muslimische Zuwanderer aus (Symbolfoto).

"Europa hat Wölfe reingelassen", behauptet die syrische Ordensschwester Hatune Dogan in einem Vortrag in Deutschland. In Hinblick auf die unkontrollierte Massenzuwanderung ihrer Landsleute sollte sie auch Recht behalten. "Die Schafe sind noch draußen. Ich glaube nicht, dass jemand, der den Koran lebt, für uns normal sein kann“, so die als "moderne Mutter Theresa" geltende Christin.

Koran gegen Andersgläubige gerichtet

Dogan kümmert sich seit Jahrzehnten um Bedürftige auf der ganzen Welt. Die Flüchtlingspolitik in Europa kritisierte sie allerdings scharf.

Besonders sauer stößt der langjährigen Gottesdienerin das Frauenbild im Islam auf. Das weibliche Geschlecht habe dort keinerlei Wert. Etliche Fälle seien ihr bekannt, wo christliche Schwestern von zerschnittenen Gesichtern, Brüsten und Schamlippen berichteten, wie die Kronen Zeitung dazu schreibt.

Zusammenleben von Christen und Moslems nicht möglich

In über 70 Koranversen werde außerdem zum Töten aufgerufen, weswegen ein Zusammenleben mit Moslems in Europa auf Dauer nicht gut gehen könne. Ein großer Teil des Buches sei gegen „Andersgläubige“ gerichtet. Dogan berichtete auch aus ihrer eigenen Erfahrung. Mit 15 Jahren musste sie als Christin aus der Türkei nach Deutschland fliehen und verschrieb sich dann dem Ordensleben.

 


Kardinal Raymond Burke: "Christen und Muslime beten nicht den gleichen Gott an"


Übersetzung aus dem Englischen: Vered Lavan, Deutschland, 29.09.2016.

Kardinal Raymond Burke: "Christen und Muslime beten nicht den gleichen Gott an"

Von Stoyan Zaimov, Christian Post Reporter
Christian Post, 9. September 2016

Der amerikanische katholische Kardinal Raymond Burke, der ehemalige Leiter des höchsten Gerichts im Vatikan, hat gesagt, dass trotz allem, was einige Leute behaupten, es ist nicht wahr ist, dass Christen und Muslime den gleichen Gott anbeten.

Burke erklärt, dass, während die Christen versuchen, den Weg Jesu zu folgen, der Gott des Islam Länder und das Leben der Menschen zu regieren sucht.

Burke, der als Erzbischof und der Patron des Souveränen Malteser-Ritterordens dient, machte seine Äußerungen während einer Telefonkonferenz im letzten Monat, das das National Catholic Register diese Woche berichtete, wo er sagte:

"Ich höre die Leute zu mir sagen:" Nun, wir alle den gleichen Gott anbeten, wir alle glauben an die Liebe. " Aber ich sage eine Minute innezuhalten und lassen Sie uns sorgfältig prüfen, was der Islam ist, und das, was unser christlicher Glaube uns beide lehrt. "

Der Kirchenführer, der konservative Positionen auf einer Reihe von Fragen verteidigt hat, erklärte, dass für die Christen, Christus das Gesetz sei, das "in unsere Herzen" geschrieben ist und "Uns ist eine göttliche Gnade gegeben nach diesem Gesetz zu leben."

Der Unterschied mit dem Islam ist jedoch, dass der Gott der Muslime ein Gouverneur ist, argumentiert Burke.

"Mit anderen Worten, im Grunde ist im Islam die Scharia ihr Gesetz, und dieses Gesetz, das von Allah kommt, muss jeden Menschen schließlich dominieren."

"Und es ist nicht ein Gesetz, das auf Liebe gegründet ist", fügte er hinzu. "Zu sagen, dass wir alle an die Liebe glauben, ist einfach nicht richtig."

Der Kardinal betonte, dass auch wenn viele Muslime sanft und freundlich sind, die Wahrheit der Sache jedoch ist, dass sie einem Gesetz folgen, das von ihnen verlangt, dass sie die ganze Welt zu regieren suchen.

"Während wir im christlichen Glauben gelehrt werden, dass durch die Entwicklung der rechten Vernunft, durch die Metaphysik der Sitten, und dann durch das, was zum Glauben führt und an das Licht und die Kraft, die durch den Glauben gegeben wurden, wir unseren Beitrag zur Gesellschaft leisten, auch in Bezug auf die Staatsführung", erklärt Burke.

"Aber die Kirche macht keinen Vorwand, dass es darum geht die Welt zu regieren. Aber eher, diejenigen zu inspirieren und zu unterstützen, die die Welt regieren, gerecht und wahrhaftig gegenüber den Bürgern zu handeln."

Der Kardinal teilte nicht mit wer es war der speziell argumentiert hatte, dass Christen und Muslime den gleichen Gott anbeten, aber es gab eine Kontroverse über den Gegenstand in Amerika.

Die 'Christian Post' war die erste Medienquelle im Dezember letzten Jahres, das berichtete, dass Larycia Hawkins, ehemalige Professorin am Wheaton College in Illinois, beschlossen hatte, ein Kopftuch in der Adventszeit zu tragen, um ihre Solidarität mit den Muslimen zu zeigen, und argumentiert hatte, dass die Anhänger des Islam und Christus "den gleichen Gott anbeten. " Die Aussage verursachte eine große Kontroverse in der evangelischen Hochschule, die vermutlich schließlich dazu führte, dass Hawkins ihre Position verlassen musste.

Evangelische Autoren, wie Michael Brown, Gastgeber der national syndizierten Radio-Talkshow "The Line of Fire" und Präsident der FIRE School of Ministry, haben auch darauf hingewiesen, dass, obwohl das Judentum, das Christentum und der Islam alle an die Existenz eines ewigen Gottes glauben, sie jedoch nicht die gleiche Figur verehren.

"Jemand könnte argumentieren, dass beide Religionen Versuche der Menschen darstellen dem Schöpfer zu gefallen und ihm zu gehorchen, aber das, was diese Religionen über diesen Schöpfer sagen, schließt sich ausdrücklich gegenseitig aus", argumentierte Brown in einem Op-Ed, das von CP veröffentlicht wurde.

"Wir beten nicht den gleichen Gott an, weshalb Muslime versuchen Christen zum Islam zu konvertieren und die Christen versuchen die Muslime in den Glauben an Jesus zu bekehren," fügte er hinzu.

Text Original in Englisch: www.christianpost.com/…/christians-musl…
Bildquelle: www.facebook.com/…/498588016849917
Gewalt und theologische Tradition im Islam
Töten im Namen Allahs
von Martin Rhonheimer
Hat die islamische Theologie eine Handhabe, um Gewalttaten, die im Namen Allahs begangen werden, prinzipiell zu verurteilen? Nein – der Islam müsste sich erst in seiner religiösen Substanz wandeln.

 

Die Schlacht von Uhud: Mohammed und die Seinen kämpfen gegen den mekkanischen Stamm der Quraisch. Kopie einer 1594 entstandenen Illustration zu einem Epos über das Leben des Propheten.

Die Schlacht von Uhud: Mohammed und die Seinen kämpfen gegen den mekkanischen Stamm der Quraisch. Kopie einer 1594 entstandenen Illustration zu einem Epos über das Leben des Propheten. (Bild: AKG)

 

Der Terror der Miliz Islamischer Staat (IS) gegen «Ungläubige» und Christen entsetzt und verängstigt die westliche Öffentlichkeit. Offizielle muslimische Stimmen, die diesen Terror verurteilen, sind wenige zu hören. Und wenn, dann richten sie sich nur gegen die schockierende und für den Islam imageschädigende Brutalität des Vorgehens, nicht gegen dessen Prinzip, oder sie verwickeln sich, wie unlängst eine wenig überzeugende Fatwa von britischen Imamen, in Widersprüche. Der IS ist keine Häresie, wie diese Fatwa behauptet, sondern handelt genau nach dem in der Geschichte wiederkehrenden Muster kriegerischer islamischer Expansion. Das Vorbild ist Mohammed selbst. Legitimationsgrundlage sind der Koran und das islamische Recht, die Scharia.

 

Eine politische Religion

 

Der IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi hat sich bekanntlich zum Kalifen ernannt. In einem von dem zum Islam konvertierten Amerikaner Nuh Ha Mim Keller ins Englische übersetzten Kompendium der Scharia – es wurde von der Al-Azhar-Universität in Kairo als authentisch zertifiziert – kann man nachlesen, was Aufgabe eines Kalifen ist: «Der Kalif führt gegen Juden, Christen und Zoroastrier Krieg, nachdem er sie zuerst eingeladen hat, sich der sozialen Ordnung des Islam zu fügen, indem sie die Kopfsteuer zahlen.» Exakt das geschieht heute im Herrschaftsgebiet des IS. Die dort lebenden Christen sollen gedemütigt und unterworfen und durch die Kopfsteuer zur wirtschaftlichen Ressource islamischer Herrschaft werden. Mohammed hatte zunächst die Juden aus Medina vertrieben, dann liess er sie massenhaft köpfen. Später wurden Christen und Juden zu «Schriftbesitzern» erklärt: Sie durften nun unter islamischer Herrschaft ihre Religion weiter ausüben – sofern sie die Kopfsteuer zahlten und sich diskriminierenden Demütigungen aller Art unterwarfen. So steht in Sure 9, 29: «Kämpft gegen diejenigen, die [. . .] nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut Tribut entrichten.»

 

Zu Beginn waren die Muslime im muslimischen Herrschaftsgebiet meistens eine Minderheit. Ihre Herrschaft gründete auf der grossen Zahl der «dhimmis», der «Schutzbefohlenen». Juden, Christen und andere «Schriftbesitzer» galten nicht als «Ungläubige»: Sie konnten als «dhimmis» ihr Leben behalten, auch wenn sie keine Muslime wurden. Die heute vom IS gejagten Jesiden gelten nicht als «Schriftbesitzer», für sie gibt es daher nur die Alternative: Konversion zum Islam oder Tod. Die islamische Theologie besitzt keine argumentativen Ressourcen, um das Vorgehen des IS als «unislamisch» zu verurteilen. Es gibt im Islam nämlich kein generelles Tötungsverbot. Es gibt hingegen eine generelle Tötungslizenz: «Ungläubige», die sich der Konversion zum Islam widersetzen, sollen getötet werden. So heisst es in Sure 9, 5: «. . . tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, lasst sie ihres Weges ziehen! Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben.»

Der Islam ist seinem Wesen nach mehr als eine Religion. Er ist ein kultisches, politisches und soziales Regelwerk, will religiöse und politisch-soziale Ordnung in einem sein. Und er war von Anfang an kriegerisch. Der Islam will das «Haus des Islam» auf der ganzen Welt verbreiten. Es geht ihm dabei nicht so sehr um religiöse Bekehrung der Nichtmuslime als um ihre Unterwerfung unter die Scharia. In Sure 2, 256 heisst es: «In der Religion gibt es keinen Zwang.» Glaube lässt sich eben nicht erzwingen, Unterwerfung unter das islamische Recht aber sehr wohl. Sich diesem Zwang zu widersetzen, kann tödlich sein. Historisch war die islamische Einheit von Politik und Religion zwar meist nur Programm und selten Realität. Andere politische Machtzentren entstanden, die sich nicht unter der geistlichen Führung eines Kalifen befanden. Und gemäss islamischer Lehre konnte der Kampf (Jihad) gegen die Nichtmuslime genau dann unterbrochen und mit den Ungläubigen ein Waffenstillstand geschlossen werden, wenn für weitere Expansion keine Aussicht auf Erfolg bestand. Das führte zu langen und oft friedlichen Perioden der Koexistenz. Zudem sind muslimische Minderheiten in nichtmuslimischen Ländern verpflichtet, sich an die lokale Rechtsordnung zu halten.

In unseren westlichen Gesellschaften gibt es unzählige integrierte Muslime, die nichts vom Jihad wissen wollen; und selbst in Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit lässt sich nur ein kleiner Teil für ihn begeistern. Die meisten Leute kämpfen um ihr tägliches Brot und sind oft selber Opfer von Gewalt. Doch gerade sie sind auch anfällig für Radikalisierung – und zwar genau dann, wenn sie die Quellen ihrer Religion genauer studieren und angesichts der Erstarkung des politisch radikalen Islam auf den Gedanken kommen, die Zeit der Waffenruhe könnte vorbei und Gewaltanwendung wieder Pflicht sein.

 

Christliche Parallelen?

 

Natürlich gibt es den «gemässigten» und reformerischen Islam. Seine Vertreter sind meist gutbezahlte Professoren an amerikanischen und europäischen Universitäten. Doch auch sie sind mit dem zentralen Problem ihrer Religion konfrontiert: Gehen sie zu ihren Ursprüngen zurück, stossen sie auf den kriegerischen, expansiven Islam von Medina, die Legitimierung des Tötens zur Ehre Allahs und einen gewalttätigen Mohammed. Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zum Christentum. Auch in seiner Geschichte spielte Gewalt eine gestaltende Rolle und wurde als «gerechter Krieg» oder zur Verteidigung der religiösen Wahrheit gegen Ketzer legitimiert. Auch Christen haben in der Vergangenheit gemordet und gebrandschatzt. Kriegsrecht und Foltermethoden waren brutal. Beschäftigt man sich jedoch mit den ursprünglichen Quellen des Christentums, etwa den Evangelien, findet man Sätze Jesu wie «Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört» oder «Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen». Zur Gründungsidee des Christentums gehören die Scheidung von Religion und Politik – von geistlicher und weltlicher Macht –, die Ächtung physischer Gewalt und das Gebot der Feindesliebe. Das Christentum hat aus seinen heiligen Texten auch keine Rechts- und Sozialordnung abgeleitet, sondern römisches Recht und heidnisch-antike Kultur assimiliert. Die mannigfachen Verbindungen von Politik und Religion gingen meist nicht von der Kirche, sondern von den weltlichen Machthabern aus. Gerade der dem Christentum in die Wiege gelegte Dualismus von «geistlich» und «weltlich» provozierte immer wieder innerkirchliche Reformbewegungen, die zu Prozessen der institutionellen Differenzierung und Selbstreinigung führten.

In der jüdisch-christlichen Tradition ist Gewalt rechtfertigungsbedürftig. «Du sollst nicht töten», heisst es im Dekalog. Ein solch grundsätzliches Tötungsverbot ist dem Islam unbekannt. In der jüdischen und christlichen Bibel erscheint Gott als der alleinige Herr über Leben und Tod. Kein Mensch kann sich das Recht zum Töten anmassen. Oft wird das Alte Testament – auch in antisemitischer Absicht – als Beispiel für Grausamkeit und Gewaltlegitimation angeführt. Das Gegenteil ist wahr: Der Gott Israels entzieht dem Menschen die Kompetenz zum eigenmächtigen Töten. Im Christentum führte die Erfahrung des Unglaubens nicht zum Aufruf, die Ungläubigen zu töten, sondern zum Missionseifer und – nach der Entdeckung Amerikas – zu Gestalten wie Vitoria und Bartolomé de las Casas: In der christlichen Tradition stehend machten sie geltend, dass Ungläubige als Menschen die gleichen grundlegenden Rechte besitzen wie Christen. Dabei wurden sie von päpstlichen Verlautbarungen unterstützt (obwohl die spanischen Könige deren Verbreitung zu verhindern suchten).

Und hier liegt der entscheidende Punkt: Für den Islam sind Nichtmuslime keine vollwertigen Menschen. Denn islamischer Lehre gemäss ist der Mensch von Natur aus Muslim, die menschliche Natur selbst, die «fitra», ist muslimisch. Nichtmuslime sind folglich Abtrünnige, «denaturierte» Menschen. Im Islam kann es deshalb keine prinzipielle Gleichheit aller Menschen aufgrund ihrer Natur und kein für alle – unabhängig von der Religionszugehörigkeit – geltendes Naturrecht geben. Der Islam akzeptiert die modernen Menschenrechte immer nur unter dem Vorbehalt der Bestimmungen der Scharia. Deshalb kann sich gerade der «wahre Islam» nicht in die Moderne integrieren.

 

Schwierige Selbstreinigung

 

Die modernen Menschenrechte sind eine Frucht der jüdisch-christlichen Zivilisation. Deren Vermächtnis ist die Anerkennung einer allen Menschen, unabhängig von ihrer Religion, gemeinsamen Menschennatur und Würde. Ihr Ethos von Recht und Barmherzigkeit führte, in einem stetig fortschreitenden Lernprozess, zu einer allmählichen Überwindung der Legitimation von Gewalt – auch ihrer theologischen Legitimation. Analoge Aufklärungsprozesse sind im Islam unbekannt oder haben zumindest noch kaum Wirkung entfaltet. Die Barmherzigkeit Allahs gilt nur den Bekehrten, gegen die Ungläubigen befiehlt er, mit dem Schwert vorzugehen. Darin gründet die theologische Not muslimischer Intellektueller: Sie können aufgrund ihrer religiösen Tradition den IS-Terror nicht prinzipiell verurteilen. Die christlichen Kirchen konnten für Prozesse der Selbstreinigung immer auf ihre Ursprünge rekurrieren und, sich an ihre Gründungsidee erinnernd, historischen Ballast abwerfen. Der Islam müsste sich für solche Selbstreinigung – gerade umgekehrt – von seiner Gründungsidee distanzieren, sein politisch-religiöses Doppelwesen aufgeben und sich damit in seiner religiösen Substanz verändern. Solange das nicht geschieht, wird es immer nur eine Frage der konkreten politischen Konstellation sein, ob und in welcher Form er sein gewalttätiges Gesicht zeigt.

Martin Rhonheimer ist Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Santa Croce in Rom. Zum Thema vgl. sein in dritter Auflage erschienenes Buch «Christentum und säkularer Staat. Geschichte – Gegenwart – Zukunft» (Herder, Freiburg i. Br. 2012).


„Ob der Islam gewalttätig ist? Soll ich sagen, daß sie uns streicheln? Sie morden im Namen Allahs“ – Don Vescovi: „Der Papst hat seine Meinung, ich meine“

Imam rezitiert den Koran in der römischen Kirche Santa Maria in Trastevere
Imam rezitiert den Koran in der römischen Kirche Santa Maria in Trastevere

(Rom) „Ich habe keine Angst vor dem Islamischen Staat (IS). Sollen sie kommen und mich abschlachten. Ich werde froh sein, ein christlicher Märtyrer sein zu dürfen. Angst habe ich vielmehr um die Welt, in der sich die Jugend morgen befinden wird. Meine Generation wird das nicht mehr erleben, sie aber werden sich um vieles mehr anstrengen müssen.“ Mit diesen Worten reagierte Don Romano Vescovi, ein 71 Jahre alter Priester, dem die zurückhaltende Reaktion von Papst Franziskus auf die Ermordung von Abbé Jacques Hamel gegen den Strich ging. Don Vescovi setzte sich an den Computer und verfaßte auf seiner Facebook-Seite mit kräftigen Worten einen Kommentar.

Don Vescovi ist Pfarrer der Pfarrei zur heiligen Jungfrau und Märtyrerin Eulalia von Merida in San Ilario d‘Enza in der italienischen Diözese Reggio Emilia und Guastalla und Kanonikus des Kollegiatstifts Sankt Quirinus und Erzengel Michael von Correggio.

Papst Franziskus hatte zur jüngsten muslimischen Attentatswelle lapidar gemeint: „Wenn ich von islamischer Gewalt sprechen würde, müßte ich auch von der katholischen Gewalt sprechen.“ Konkret verglich der Papst allen Ernstes die brutalen Attentate der Terrormiliz Islamischer Staat und die Massen- und Ritualmorde der „Soldaten des Kalifen“ mit „der Zunge“, also den Worten, mit denen Katholiken ihre Verlobten oder Schwiegermütter „töten“ würden. „Es ist nicht richtig, den Islam mit dem Terrorismus gleichzusetzen. Der Islam ist nicht gewalttätig, das Geld aber schon“, lenkte Papst Franziskus zudem auf eine Kapitalismuskritik um. Die päpstliche „Verharmlosung“ der islamischen Gewalt ging Don Vescovi zu weit. Sarkastisch antwortete er: „Also hoffen wir, daß die Muslime auch in manches Haus oder manche Kirche in Italien kommen und dasselbe machen wie in Frankreich, in Syrien und in Nigeria?!!!“


Zugleich verwies der Priester in seiner Replik auf andere Autoren, die dem Papst bereits widersprochen hatten mit dem Hinweis, daß die Dschihadisten Abbé Jacques Hamel in Rouen eben nicht des Geldes wegen ermordet haben, sondern im Namen Allahs und aus Haß gegen das Christentum. Mit anderen Worten, die Analyse von Papst Franziskus gehe völlig an der Wirklichkeit vorbei.

„Man muß der Realität in die Augen schauen“

„Man muß der Realität in die Augen schauen“, so Don Vescovi. „Wir sind im Krieg und müssen uns verteidigen. Wer uns regiert, muß seine Bürger schützen. Ich bin den Aufrufen gefolgt und habe Einwanderer in meinem Haus beherbergt. Das war ein halber Weltuntergang.“ Aber darüber dürfe man ja nicht sprechen, um „den Schein“ zu wahren. „Gut, wir nehmen sie auf, aber der Staat muß die notwendigen Kontrollen durchführen. Seht, wie es in Frankreich geendet hat! Man muß die Dinge sagen, wie sie sind“ so der Pfarrer.

„Ob der Islam gewalttätig ist? Was in der Welt derzeit geschieht, spricht eine klare Sprache, und wer die Frage studiert hat, sagt, daß es im Islam solche Dynamiken gibt. Was soll ich also sagen? Daß sie uns streicheln? Sie morden im Namen Allahs. So sieht die Realität aus, und ich halte mich an die Realität.“

Don Vescovi nahm auch direkt zu den Aussagen von Papst Franziskus Stellung: „Franziskus sagt das Gegenteil? Ich stelle mich nicht gegen den Papst. Er ist frei, zu sagen, was er denkt. In diesem Fall aber spricht er nicht ex cathedra, sondern bringt nur eine persönliche Meinung zum Ausdruck. Franziskus hat seine, ich habe dazu meine.“

Die Aktion, Muslime in katholische Kirchen zu lassen, damit sie dort beten können, zudem noch während der Heiligen Messe wie am vergangenen Sonntag, 31. Juli, das sei einfach nur „lächerlich“, kritisiert Don Vescovi auch die Aktion islamischer Verbände, die von den Bischofskonferenzen Frankreichs und Italiens offiziell unterstützt und von zahlreichen Medien begeistert begleitet wurde. Don Vescovi dazu: „Ich bin perplex: Man redet und handelt am Problem vorbei und fördert damit den Islam. Warum? Die Muslime behaupten, unsere Brüder zu sein? Ich weiß nicht, ob man diesen Worten trauen kann. Wir werden es sehen. Bisher spricht jedenfalls einiges dagegen.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Sant‘Eulalia (Screenshot)


Warum der Islam keine wahre Religion sein kann

Betet für die Bekehrung der Moslem, damit sie erkennen, warum der Islam keine wahre Religion sein kann!

 
Immer wieder taucht die Frage, warum das Christentum denn die alleinige Wahrheit beanspruchen kann. Die anderen Religionen hätten doch die gleiche Daseinsberechtigung und könnten wahr sein. Dass das für den Islam nicht zutreffen kann, soll kurz logisch darlegt sein. Mohammed wurde 570 n.Chr. in Mekka geboren und bekam 40 jährig also ca. 610 n. Christus seine Visionen. Er will, als er schlief, von dem Engel Gabriel mehrfach bedrängt worden sein, der ihn fast zu Tode gewürgt und auch mit dem Fuß gestoßen hätte. Ohne jetzt im einzelnen auf die Visionen einzugehen, aus denen ja der Koran entstand, ist deutlich: Der Islam gibt vor, denselben Gott des Alten Testamentes zu haben, obwohl er erst über 600 Jahre nach Christus entstanden ist und eine solche Handlungsweise eines Engels nie beschrieben wurde.  Zu Jesus sagt der Koran unter anderem: "Christus, der Sohn Marias, ist nichts anderes als ein Gesandter. Ungläubig sind diejenigen, die sagen: Christus ist Gott, wo doch Christus gesagt hat: O, Kinder Israels, dienet Allah, meinem Herrn und Eurem Herrn. Wer Allah (einen Sohn) beigesellt, dem verwehrt Allah das Paradies. Seine Heimstätte ist das Feuer." Hier wird die Gotteseigenschaft  des Herrn Jesus geleugnet. Weiter: "Verflucht wurden sie, weil sie sagten: Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias; den Gesandten Gottes getötet. Sie haben ihn aber nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt... Und sie haben ihn mit Gewissheit nicht getötet, sondern Allah hat ihn zu sich erhoben."

Hier wird der Tod Jesu, also seine Erlösungstat am Kreuz, geleugnet. Zu den Punkten sagt die Bibel: 

  • 1Jo 4,1: Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen. 
  • 1Jo 4,2: Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott; 
  • 1Jo 4,3: und jeder Geist, der nicht bekennt, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott. Und das ist der [Geist] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.
Demnach ist Mohammed ein falscher Prophet, der aus dem Geist des Antichristen stammt. 600 Jahre nach Christus hat jemand Visionen vom ursprünglichen Gott, also den der Juden und den der Christen.  Allerdings scheint sich dieser Gott sich jetzt gewandelt zu haben und steht nicht mehr  zu seinen alten Zusagen und erwähnt seinen Sohn, der lange im Alten Testament angekündigt wurde nicht mehr. Das würde bedeuten, dass der Messias dann noch nicht gekommen ist, was die Juden ja heute noch glauben. Allerdings müssten dann auch die Moslems an den kommenden Messias glauben, doch das tun sie nicht. 
Mohammed wird aus Menschenwillen zum 1. Propheten erhoben, von dem die Bibel aber ja nie spricht. Er schafft sich minderjährige Frauen an und setzt direkt mit purer Gewalt den Glauben durch. Die Gewalt richtet sich stark gegen die Juden, wie auch Jerusalem bis heute das Ziel der Moslems ist. Die Vernichtung der Juden aber ist das oberste Ziel des Teufels. Diese weitere `Offenbarung´ des Koran passt nicht zur Bibel, obwohl der angeblich dazugehören soll. Hier wird aber ein ganz anderer Gott offenbart. Ein Gott der die Gebete auf die Minute vorschreibt und auch die Bet-Richtung vorgibt, wie also der Teppich zu liegen hat. 

Von diesem Standpunkt aus ist der Islam wie jede anderen Organisation zu betrachten, die zur Bibel weitere Offenbarungen zulässt, wie. z. B. die Mormonen, die Zeugen Jehovas, die Neuapostolische Kirche u.a.:  =  Dies sind alles schlichtweg Sekten! Es bleibt festzuhalten:  Die Moslems beziehen sich auf das Alte Testament, haben aber nicht die Messiaserwartung der Juden, obwohl das AT voll davon ist. Sie richten sich nach den Visionen eines einzelnen, die schon in der Entstehung klar vom bisherigen Weg Gottes abweichen. Diese Visionen setzten sich zudem nicht mehr mit dem bestimmenden Thema des Messias auseinander. Es entwickelt sich ein Hass vornehmlich gegen die Juden, dem Volk Gottes. Die Religion basiert auf dem Ausüben von Gesetzeswerken in einer Art, die aus der Bibel nicht bekannt ist. Dieser `Prophet Mohammed´ ist gewalttätig, hat minderjährige Frauen und dämonische Visionen, wie er selbst zugibt.  Die Bibel aber sagt klar, dass wir daran den Geist des Antichristen erkennen, dass dieser Geist unseren Herrn, Retter und Erlöser Jesus Christus, Sohn des Lebendigen Gottes, der im Fleisch gekommen ist, nicht anerkennt - geschweige denn bekennt.  Die Moslems behaupten zudem, dass Jesus nicht gestorben ist und widersprechen damit allen Aussage, inkl. Zeugenaussagen, die es hierüber gibt. Auch hier gilt für sie nur eine einzelne Vision, die man glauben soll. Sie leugnen/ignorieren zahlreiche Aussagen und Dokumente, die auch von Gegnern des Christentums bestätigt sind. Schon aus logischen Gründen kann der Islam keine wahre Religion sein, denn wenn es den Gott des Islam gäbe, der auch der Gott der Juden und der Christen sein soll, wäre dies ein Wendehals-Gott, der nicht weiß, was er tut. Mal hü, mal hott.  Es würde nicht zum Glauben der Juden passen, die den Moslem eh ein Dorn im Auge sind und schon gar nicht zum Glauben der Christen, da Jesus Christus als Sohn Gottes vom Islam verleugnet wird.   Wer behauptet, dass der Islam eine wahre Religion sei, den gleichen Gott anbete wie die Juden und Christen, hat kaum die Einmaligkeit der Göttlichen Offenbarung in und durch Jesus Christus begriffen. 
 Es ist ein wahrhaft unverkennbares Zeichen dieser Endzeit, dass der Große Glaubensabfall bereits nicht wenige Würdenträger der Katholischen Kirche ergriffen hat - seien diese auch ein Papst, ein Kardinal oder ein Bischof - und durch ihr Bestreben, eine Welteinheitsreligion zu schaffen, in furchtbarer Weise Jesus Christus erneut verraten und ihnen anvertraute Seelen auf den breiten Weg ins Verderben führen. Solche `Würdenträger´ machen sich selbst zu Falschen Propheten. Wenn sie sich nicht bekehren, droht ihnen das furchtbare Schicksal in der Ewigkeit, das die Heilige Schrift klar benennt. Jeder gläubige Christ ist in und durch die Nachfolge Jesu ge- und berufen, das Evangelium des Herrn Jesus Christus unerschrocken, mutig und mit flammendem Herzen in Liebe zu verkünden und für die Rettung der Seelen zu beten, für den Verrat an Jesus auch ein sühnendes Kreuz auf sich zu nehmen, wenn es der Herr erbittet.

Denn es ist die Liebe Gottes, die siegen wird. Sie ist erschienen in Jesus Christus, dem wahren Messias, dem Sohn Gottes und König aller Welten. Die Gewalt einer Verführungs-"Religion", die nicht göttlichen Ursprungs ist, will das Verderben, sie raubt die Freiheit der Seele, des Geistes und des Leibes - weltweit erfahren wir dies in dieser Endzeit durch Kriege und Terror.. Mit Maria, der Königin des Himmels und Mutter aller Menschen haben wir eine wunderbare Fürsprecherin und Helferin, die uns zur Seite steht. Ihr gehorchen alle Engel Gottes, die uns dienen wollen - nur bitten müssen wir sie darum.
J. R. - im Juli 2016 
In diesem Beitrag sind Gedanken von Stephan Stoever enthalten, die er vor 12 Jahren niederschrieb und veröffentlichte..


Hass in der muslimischen Welt und der Terror hat sehr viel mit dem Islam zu tun

 

Auch das Attentat in Orlando sollte die Tat eines Einzeltäters sein, der die Religion nur zu seiner Rechtfertigung missbraucht – ein gängiges Erklärungsmuster. Wie glaubhaft ist es? Ein Gastbeitrag.

von Ruud Koopmans

 

© AP Der Hass auf Andersgläubige, legitimiert vom religiösen Fundamentalismus, bringt Gewalt hervor.

Wenn wir Barack Obama glauben dürfen, hat der Massenmord an 49 schwulen Männern und lesbischen Frauen in Orlando nichts mit dem Islam zu tun. In seiner Reaktion auf das Blutbad erwähnte der amerikanische Präsident das Wort „Islam“ kein einziges Mal. Stattdessen stufte er die Tat mit dem Begriff „homegrown terrorism“ als hausgemachtes Problem ein. Außerdem sei dies ein weiteres Beispiel von „Selbstradikalisierung“. Dieser Begriff, wie auch der des „einsamen Wolfes“ wird immer wieder gerne nach radikalislamischen Anschlägen benutzt und deutet sie als das Ergebnis des isolierten Werdegangs eines Individuums ohne jeden Bezug zur muslimischen Gemeinschaft.

Wenn Barack Obama und andere Mitglieder der amerikanischen Regierung den Islam in der Vergangenheit schon in Verbindung zu Terroranschlägen erwähnten, so verbanden sie dies stets mit der einschränkenden Bemerkung, dass „der“ Islam eine friedfertige Religion sei, die übergroße Mehrheit der Muslime mit dem fundamentalistischen Gedankengut nichts zu tun haben wolle und die Attentäter gar keine richtigen Muslime seien, sondern die Religion nur als Deckmantel für ihre Zwecke missbrauchten. Damit setzt die Regierung Obama auf genau die gleiche Deutung, die auch von Sprechern muslimischer Organisationen und vom sich für aufgeklärt haltenden Teil der politischen Öffentlichkeit bedient wird – nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Wie glaubhaft ist diese Deutung?

Eine Antwort auf diese Frage muss zunächst einmal Aussagen und Verhalten des Täters selbst ernst nehmen. Während seiner Tat erklärte Omar Mateen in verschiedenen Telefonanrufen seine Treue zum „Islamischen Staat“, solidarisierte sich mit den radikalislamischen Attentätern des Boston-Marathons und dem ersten amerikanischen Selbstmordattentäter in Syrien, einen Anhänger der Al-Nusra-Front, den er persönlich kannte. Beide hatten in Fort Pierce, Florida, die gleiche Moschee besucht. Auf seiner Facebook-Seite schrieb Mateen: „Die echten Muslime werden die dreckigen Wege des Westens nie akzeptieren. Ihr tötet unschuldige Frauen und Kinder durch Luftschläge. Spürt nun die Rache des ,Islamischen Staates‘.“ Er schloss sein Posting mit „Möge Allah mich akzeptieren“. Auch sein Verhalten vor dem Attentat zeigt, dass Omar Mateen ein gläubiger Muslim war. Laut Aussage seines Imams ging er drei- bis viermal in der Woche in die Moschee, das letzte Mal zwei Tage vor dem Attentat. Zweimal, 2011 und 2012, war er auf Pilgerfahrt in Saudi-Arabien – wo er womöglich mehr tat, als nur pilgern.

Nur in etwa einem Drittel der muslimischen Länder straffrei

Dennoch hatte die Gewalttat laut Mir Seddique Mateen, Omars Vater, „nichts mit Religion zu tun“, und große Teile der amerikanischen Politik und Medien sprachen es ihm nach. Als alternative Erklärung wies der Vater, selbst ein erklärter Taliban-Sympathisant, auf ein Ereignis einige Zeit vor dem Anschlag hin: Omar habe sich sehr aufgeregt, als er zwei Männer sah, die sich in der Öffentlichkeit geküsst hatten. Die Szene mag auch den Vater, selbst homophob, aufgeregt haben. Dieser hatte noch kurz vor dem Attentat auf seinem Videokanal erklärt, „dass das Schwulen- und Lesbenthema etwas ist, dass Gott in diesem Ramadanmonat bestrafen wird“.

Es ist offensichtlich, dass Omar Mateens Tat auch durch Hass auf Homosexuelle motiviert war, aber wir haben es hier nicht mit einer alternativen Erklärung zu tun, die eine religiöse Motivation ersetzen würde, wie große Teile der amerikanischen Öffentlichkeit es uns glauben lassen wollen. Im Gegenteil, Omar und sein Vater sind keine Ausnahmen: Der radikale, fundamentalistische Islam ist eng verbunden mit extremem Hass auf Homosexuelle. Vielleicht müsste man sogar sagen: Mit Ausnahme einer kleinen liberalen Minderheit ist der Islam insgesamt homophob. Klar, auch viele Christen oder Anhänger anderer Religionen lehnen Homosexualität oder doch zumindest die homosexuelle Ehe ab, aber der Homohass im Islam geht weit darüber hinaus.

Es gibt zehn Länder auf der Welt, wo das, was Omar Mateen getan hat, nämlich das Töten von Homosexuellen, offizielles Gesetz ist. Ohne Ausnahme sind diese zehn Länder, wo die Todesstrafe auf Homosexualität steht, muslimische Länder: Iran, Saudi-Arabien, Qatar, die Vereinigten Arabischen Emirate, der Jemen, Afghanistan, Sudan, Mauretanien und der islamische Norden Nigerias. Hinzu kommen noch die vom Islamischen Staat kontrollierten Teile von Syrien, der Irak und Libyen. In zwanzig weiteren muslimischen Ländern ist Homosexualität illegal. Damit steht Homosexualität nur in etwa einem Drittel der Länder der Welt, die eine muslimische Bevölkerungsmehrheit haben, nicht unter Strafe. Eine wichtige Ausnahme ist noch die Türkei, aber auch dort geraten Homosexuelle zunehmend unter Druck: Der jährliche Gay-Pride-Umzug in Istanbul wurde unlängst zum zweiten Mal verboten. Tausende Homosexuelle in islamischen Ländern haben ihre sexuellen Neigungen mit dem vom Staat oder von religiösen Schariagerichten sanktionierten Tod oder mit langen Haftstrafen bezahlen müssen. Und Millionen müssen ihre Sexualität verstecken, um dem Religionswahn nicht zum Opfer zu fallen.

Juden als beliebter Sündenbock

Auch viele Muslime, die im Westen leben, sind der Ansicht, dass Homosexualität bestraft werden sollte, wie eine jüngere Studie aus Großbritannien zeigt: 61 Prozent der dort lebenden Muslime meinen, Homosexualität sollte verboten sein. Laut einer belgischen Studie sagten mit 25 Prozent der befragten muslimischen Jugendlichen dreimal so viele wie nichtmuslimische Altersgenossen, dass Gewalt gegen Homosexuelle erlaubt sei, und zwanzig Prozent fanden es gut, dass in manchen islamischen Ländern auf Homosexualität die Todesstrafe steht. Allgemein gesprochen gilt, dass es keine andere Weltregion gibt, wo der Hass auf Andersdenkende und religiöse Minderheiten und ihre Entrechtung so tief verwurzelt sind wie in der muslimischen Welt.

Auch Antisemitismus ist leider immer noch in großen Teilen der Welt verbreitet. Eine jüngere Studie der Anti-Diffamierungs-Liga (ADL) zeigte, dass vierundzwanzig Prozent der Westeuropäer antisemitische Auffassungen teilen. Sie meinen zum Beispiel, Juden hätten zu viel Einfluss in der Weltpolitik und der Finanzwirtschaft und wären verantwortlich für die meisten Kriege in der Welt. In Osteuropa unterschreiben sogar vierunddreißig Prozent der Bevölkerung solche Meinungen. Doch in fast allen Weltregionen lehnt eine deutliche Mehrheit der Befragten Antisemitismus ab. Nur im islamischen Nahen Osten und Nordafrika ist das anders. Dort ist Antisemitismus kein Minderheitenphänomen, sondern die gesellschaftliche Norm: 74 Prozent der Bevölkerungen dieser Länder haben ein antisemitisches Weltbild. Unter den in Europa lebenden Muslimen ist die Situation nur etwas besser. Von der deutschen Bevölkerung insgesamt haben laut der ADL-Studie sechzehn Prozent ein antisemitisches Weltbild (was in etwa den Ergebnissen anderer Studien entspricht), unter den deutschen Muslimen sind es jedoch 56 Prozent. Ähnliche Zahlen nennt diese Studie für Frankreich und Großbritannien.

Juden sind ein beliebter Sündenbock in Verschwörungstheorien, die in der muslimischen Welt weit verbreitet sind. Diese kursieren nicht nur unter einfachen, ungebildeten Leuten. Der Großmufti der Al-Azhar-Universität in Kairo, die am meisten respektierte religiöse Autorität in der sunnitischen Welt, erklärte zum Beispiel 2015: „Wir sehen uns mit mächtigen internationalen Verschwörungen gegen Araber und Muslime konfrontiert, die die Gesellschaft auseinanderdividieren wollen auf eine Art und Weise, die den Träumen des neuen Weltkolonialismus entspricht, der mit dem Weltzionismus alliiert ist – Hand in Hand und Schulter an Schulter... Das Ergebnis dieser perfiden Manipulationen ist, dass der Irak verlorengegangen ist, Syrien verbrannt wurde, der Jemen zerrissen wird und Libyen vernichtet wurde. Sie haben noch vieles im Ärmel, das nur Allah wissen kann und vor dem wir bei Allah Schutz suchen.“

Nur zwei von 47 Ländern sind „frei“

Muslimische Führer und westliche Politiker reden viel und gerne über „Islamophobie“. Aber die Wahrheit ist, dass Muslime nicht nur im Westen, sondern auch in anderen Ländern der Welt, wo muslimische Minderheiten leben – etwa Ghana oder Indien –, ein Ausmaß an Gleichberechtigung genießen, von dem religiöse Minderheiten in muslimischen Ländern nur träumen können. Eine Studie von Jonathan Fox zu den Rechten religiöser Minderheiten zeigt, dass unter den zehn Prozent der weltweit am stärksten diskriminierten religiösen Minderheiten nur zwei Fälle sind, in denen Muslime von Staaten mit einer nichtmuslimischen Mehrheit unterdrückt werden: Myanmar und Russland. Dagegen gibt es vierunddreißig Fälle extremer Diskriminierung nichtmuslimischer Religionsgruppen durch einen Staat mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit, darunter Christen in Saudi-Arabien, Pakistan, Afghanistan, Iran, Turkmenistan, den Malediven, den Komoren, Sudan, Brunei, Kuweit, Qatar, Ägypten, im islamischen Norden Nigerias und in der Türkei.

Die Daten stammen noch aus der Zeit vor dem Aufmarsch des „Islamischen Staates“. Seitdem sind religiöse Minderheiten in Syrien, dem Irak und Libyen ihres Lebens nicht mehr sicher. Sogar in muslimischen Ländern, wo religiöse Minderheiten in der offiziellen Gesetzgebung relativ gleichberechtigt sind, gibt es weitverbreitete und nicht selten mit Gewalt einhergehende Feindseligkeiten der muslimischen Mehrheitsbevölkerung, wie zum Beispiel in Indonesien. Während viele Muslime in nichtmuslimische Länder einwandern, wird die muslimische Welt zunehmend zu einer monokulturellen Wüste, weil Minderheiten massenhaft in die Flucht getrieben werden. Wenn es so weitergeht, ist die religiöse Säuberung des Nahen Ostens von seiner bereits stark geschrumpften christlichen Population – und das Gleiche gilt für andere nichtmuslimische Minderheiten wie die Bahai oder die Yeziden – bald vollendet.

Auch sind wohl nur an der muslimischen Welt die verschiedenen Demokratisierungswellen der vergangenen hundert Jahre vorbeigegangen. Laut dem Index politischer Rechte und bürgerlicher Freiheiten des „Freedom House Institute“ sind nur zwei von 47 mehrheitlich muslimischen Ländern als „frei“ zu bezeichnen (Tunesien und Senegal). Eine Mehrheit von 25 muslimischen Ländern ist „unfrei“, und die restlichen neunzehn Länder, darunter die Türkei, werden als „teils frei“ eingestuft. Der Kontrast zur nicht-muslimischen Welt könnte kaum stärker sein: Während nur vier Prozent der muslimischen Länder frei sind, gilt dies für 58 Prozent der nichtmuslimischen Länder der Welt; während 55 Prozent der muslimischen Länder unfrei sind, gilt das heutzutage nur noch für siebzehn Prozent der Länder ohne eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. Ähnliches könnte man anführen für die Pressefreiheit oder die Rechte der Frau.

Die Wurzeln des Problems

Und das alles liegt nicht an der Armut, denn viele islamische Länder sind reich und es gibt viele nichtmuslimische Entwicklungsländer und Schwellenstaaten, wo Freiheit herrscht. Es liegt auch nicht an dem gerne als Ausrede herangezogenen Erbe des westlichen Kolonialismus. Der Nahe Osten ist sogar eine der Weltregionen, die am wenigsten vom westlichen Kolonialismus betroffen waren. Der westliche Kolonialismus dauerte dort keine fünfzig Jahre – nicht zu vergleichen mit den Jahrhunderten, in denen weite Teile des arabischen Raumes zum Osmanischen Reich gehörten. Iran und Saudi-Arabien, die beiden Hauptanstifter des islamischen Fundamentalismus, wurden sogar nie vom Westen kolonisiert.

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Angesichts der weitverbreiteten Unterdrückung von sexuellen und religiösen Minderheiten in der islamischen Welt kann unmöglich behauptet werden, dass der Hass auf Anderslebende und Andersgläubige „nichts mit dem Islam zu tun“ habe oder dass „der“ Islam „eine Religion des Friedens“ sei. Es zeugt außerdem von einem mangelhaften Unrechtsbewusstsein, die Trommel der „Islamophobie“ zu rühren, aber zu schweigen über die viel schlimmere Phobie der muslimischen Welt gegen alles Unislamische. Es mag sein, dass das in der Vergangenheit einmal anders war, zum Beispiel in der mythischen Zeit des Al-Andalus, und man mag und soll für die Zukunft hoffen, dass irgendwann Frieden und Toleranz die islamische Welt kennzeichnen werden. Aber für das Hier und Jetzt ist die einzig richtige Analyse, dass der islamische Radikalismus leider sehr viel zu tun hat mit der Art und Weise, wie im Mainstream der islamischen Welt mit Andersdenkenden und Andersgläubigen umgegangen wird.

Um das zu ändern, ist eine Revolution des Denkens innerhalb der islamischen Welt notwendig – eine islamische Reformation, wenn man so will. Und die wird es so lange nicht geben, wie die Verneinungsthese des „Es hat mit dem Islam nichts zu tun“ und die Kultivierung der muslimischen Opferrolle die Debatte über Radikalisierung, Verfolgung und Gewalt dominieren. Nur wenn sich ein Bewusstsein dafür herausbildet, dass die Wurzeln des Problems im Mainstream des gegenwärtigen Islams liegen, ist eine Besserung möglich. Die Weigerung von Barack Obama und vielen anderen, das Problem beim Namen zu nennen, mag gut gemeint sein, aber es steht diesem Heilungsprozess nur im Wege.

Der Soziologe Ruud Koopmans ist Direktor der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung im Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin und lehrt an der Humboldt-Universität.