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Die große Botschaft von La Salette
Die Große (volle) Botschaft von La Salet
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Was Priester krank macht
Eine sehr gute Beschreibung über die Probleme der Priester mit der Gesellschaft. Entnommen aus dem Pfarrblatt 06/2016 aus Windischgarsten in Oberösterreich.
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DEN DRITTEN WELTKRIEG haben vorausgesagt:
Erna Stieglitz
Bauer aus dem Waldviertel
Elena Aiello
Katharina vom Ötztal
Alois Irlmaier
Josef Stockert
Franz Kugelbeer
Fatima
Zwei Feldpostbriefe
Sepp Wudy
Marie-Julie Jahenny
La Salette
Rosa Kolumba Asdente
Jasper
Mühlhiasl
Jüngling von Prag
Spielbähn
Hepidanus von St. Gallen
Mönch von Werl
Franziska Maria Beliante
Prophezeiung eines Priesters
Leonie Nieke von den Dyck
Ein Kapuziner aus Düsseldorf
Ein Mönch aus Maria Laach, 16. Jhdt.

Die vorausgesagte dreitägige Finsternis = 2. Strafgericht Gottes = die kosmische Katastrophe - sie beendet den Dritten Weltkrieg durch das Eingreifen Gottes.
+
Seher, die eine DREITÄGIGE FINSTERNIS ankündigen:
Nach den meisten weltlichen und religiösen Vorhersagen ist die immer wieder erwähnte dreitägige Finsternis nicht auf den Menschen, sondern auf Gottes Eingreifen zurückzuführen. Durch dieses „große Abräumen“ soll der Dritte Weltkrieg abgebrochen werden. Das Ereignis, in dessen Verlauf sich die Mächte der Finsternis ihre Opfer holen, soll mitten im Krieg eintreten und den totalen Atomkrieg zwischen den Supermächten verhindern. Die Seher sind:

Bauer aus dem Waldviertel
Alois Irlmaier

Bernhard Clausi
Marie-Julie Jahenny
Franz Kugelbeer
Mutter Graf-Sutter
Helena Aiello
Josef Stockert
Anna Maria Taigi
Das Lied der Linde
Gräfin Beliante
Theresia Helena Higginson
Palma von Oria Magdalena
Porsat Elisabeth Canori-
Mora Maria Baourdi
Birgitta von Schweden
Hepidanus von St. Gallen
Spielbähn
Anna Henle
Pater Pio
Elena Leonardi
Mutter „Gemma“
Anna Katharina Emmerich
Caesarius von Heisterbach
Prophezeiungen eines Priesters


Weihbischof Laun: Staat sollte sich aus Sexualerziehung heraushalten!

Mit weniger Zimperlichkeiten sollten wir uns heutzutage begegnen: Weihbischof Andreas Laun im Interview. Foto: © Parlamentsdirektion / Carina Ott
Mit weniger Zimperlichkeiten sollten wir uns heutzutage begegnen: Weihbischof Andreas Laun im Interview.
Foto: © Parlamentsdirektion / Carina Ott


 

Weihbischof Andreas Laun war der einzige hohe Repräsentant der österreichischen katholischen Kirche, der im Bundespräsidenten-Wahlkampf 2016 den Mut hatte zu sagen, dass Alexander Van der Bellen in allen heiklen und gefährlichen Fragen (Lebensschutz, Gottesfrage, Gender) auf der falschen Seite stehe.

In der Vergangenheit fiel Laun - ganz im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen - immer wieder mit mutigen und konservativen Aussagen aus. Im Herbst wird der umstrittene Würdenträger 75 Jahre alt, was bedeutet, dass er als Bischof in den Ruhestand treten wird. Kurz zuvor holten deutsche SPD-Abgeordnete und Aktivisten der Homosexuellen-Initiative (HOSI) Salzburg jedoch nochmal zum Schlag gegen ihn aus und zeigten ihn wegen angeblicher Diskriminierung an. Mit unzensuriert.at führte Weihbischof Laun eines seiner seltenen Interviews:

Vor Kurzem wurde von deutschen SPD-Abgeordneten eine Anzeige gegen Sie eingebracht, weil Sie Homosexuelle als "gestörte Männer und Frauen" bezeichneten. Ist diese Aussage missverstanden worden?
Andreas Laun: Ein wenig schon, weil es natürlich nicht meine Absicht ist und war, jemand zu beleidigen. Aber ich erlaube mir anzumerken: Mir scheint, die Betroffenen reagieren etwas zu empfindlich, zumal wenn man bedenkt, dass viele Menschen mit solchen Neigungen das selbst auch so sehen, darunter leiden und aussteigen wollen. Auch rein biologisch gesehen, gibt es Argumente, die man nüchtern auf die Waagschale legen sollte.

Immer gleich zu Gericht laufen ein "Übel unserer Zeit"

Wie wird es in dieser Causa weitergehen? Haben Sie etwas zu befürchten?
Laun: Die Causa hat sich schon erledigt, die Justiz war vernünftig genug, diese Kleinigkeit - zwei Wörter - nicht aufzugreifen. Ich halte die Tendenz, immer gleich zum Gericht zu laufen, statt die Probleme und Problemchen selbst zu lösen oder auf sich beruhen zu lassen, für ein Übel unserer Zeit.

Wie ist das Thema Homosexualität generell zu betrachten?
Laun: Liebevoll zu den Betroffenen, nüchtern und sachlich. Als Bischof verkünde ich allen Menschen dieselbe Botschaft von Gott und dieselben Gebote Gottes. Ich kannte einen Priester, der sich sein Leben lang um diese Menschen kümmerte und mir sagte: Ich bin kein Therapeut, ich will sie nur mit Jesus in Verbindung bringen und sie lehren, als Christen zu leben, das ist meine Aufgabe! Er hatte ganz recht.

Menschen sind verweichlicht

Sind die Menschen heutzutage verweichlicht?
Laun: Ja! Zum Menschsein gehört es, auch Schwierigkeiten durchzutragen. Im Christentum heißt das: Nimm Dein Kreuz an!

Welchen Standpunkt nimmt die klassische Familie in all dem Geschlechterwirrwarr noch ein?
Laun: Gott hat den Menschen als Mann und Frau und für die Liebe geschaffen. Das ändert sich nicht und ist, gelebt, Quelle größten Glücks auf Erden.

Welche Gefahr birgt das Thema Frühsexualisierung?
Laun: Die Gefahr ist, dass die Kinder nicht lernen, was es heißt, zu lieben und der Sex in ihrem Leben einen falschen Stellenwert erhält und nicht das wird, was er sein sollte: Körpersprache der Liebe. Man erzieht auch nicht Alkoholiker, damit sie später lernen, ein Glas Wein zu genießen. Vor allem sollte sich der Staat heraushalten und das Thema vorrangig den Eltern überlassen.

Ob eine Partei die Wahrheit vertritt, hängt vom Mut der Mitglieder ab

Welche Partei vertritt christlich-konservative Werte derzeit überhaupt noch?
Laun:  Das ist schwer zu sagen. In allen Parteien wird es wohl Menschen geben, die mehr oder weniger vernünftig denken und entsprechend leben. Ob eine Partei dann die Wahrheit wirklich vertritt, hängt auch vom Mut ihrer  Mitglieder ab.

Sie feiern bald Ihren 75. Geburtstag und blicken auf einen reichlichen Erfahrungsschatz zurück, was geben Sie der heutigen Jugend mit auf den Weg?
Laun: Ich möchte antworten im Geist von Kardinal Sarah: Wenn dir Gott fehlt, fehlt dir alles, was Du brauchst, um ein glücklicher Mensch zu werden und deinen Weg zu finden!

Kritiker rechnen jederzeit mit einem Einreichen Ihres Rücktrittes, wird man auch danach noch Schlagzeilen von Ihnen erwarten dürfen?
Laun: Wenn Gott mir die Kraft gibt, ja! Aber es geht mir nicht um Schlagzeilen, sondern darum, Menschen zu gewinnen.

Welches Resümee ziehen Sie, wenn Sie auf Ihre Tätigkeit als Weihbischof in Salzburg zurückblicken?
Laun: Ich hoffe, dass ich manche Menschen mit meiner Verkündigung erreicht habe, schriftlich oder mündlich oder irgendwie durch mein Tun. Ich erinnere mich an eine Beichte, nach der ich dachte: „Wenn ich nur wegen der Beichte dieser Frau Priester geworden wäre, hätte es sich schon gelohnt, einschließlich des Verzichts auf eine Familie.“


Warum wir aus der Kirche ausgetreten sind.

 

29. Januar 2017 08:30 | Autor: Johannes Granegger 

 

Der Entschluss, im vergangenen August aus der Katholischen Kirche auszutreten, reifte in uns erst in den letzten Monaten, und zwar unter anderem mit dem Massenansturm an Migranten. Die Skandale der letzten Jahre und Jahrzehnte, z.B. mit den traurigen Pädophilen-Vorfällen waren nie Anlass für einen Austritt. Menschen machen Fehler und wir wissen ja aus 1. Pt 5,8: „Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.“ Wir haben Hochachtung vor jedem Menschen, selbstverständlich auch vor jedem friedlichen Moslem – aber nicht vor dem Islam. Der Islam hasst sich selbst, er hasst unsere Kultur, unsere Frauen, unsere Art zu leben, der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern ein politisches Herrschaftssystem, das Juden und Christen verfolgt und zu Menschen dritter Klasse macht.

Ich möchte das hier aber nicht weiter ausführen. Viele Vertreter der katholischen Kirche machen bei diesem traurigen Spiel mit: Der Papst fährt nach Lampedusa, nach Lesbos und sendet dort fatale Signale an die gesamte Welt aus. So heizt er den Zustrom an Asylanten kräftig weiter an, die laut Schengen, aber auch Genfer Konvention, nie in Ö ankommen dürften. Denn die ganz große Mehrheit der Migranten wird nicht persönlich politisch verfolgt. Dass er muslimische statt christliche Familien mit in den Vatikan nimmt, ist nur ein weiteres Symbol für diesen komischen Papst. Nachhaltig helfen kann man nur vor Ort, das wird aber von den Eliten nicht gewollt. Papst Franziskus ist einer der größten Förderer einer afrikanisch-morgenländischen Masseneinwanderung, großteils an Moslems, nach Europa.

 

Zu den über 100.000 christlichen Märtyrern pro Jahr gibt er sich sehr verhalten – er betet lieber in Moscheen. Seine Videobotschaft vom Jänner 2016 gibt auch darüber Aufschluss. Gott wünscht die große Vermischung nicht, egal in welchem Bereich. Er gab jedem Volk seinen Platz, wo es leben darf und die Völker sollen friedlich in guter Nachbarschaft zusammenleben. Die Kirche verändert sich leider unbiblisch, sie vermischt sich zusehends mit der „Welt“. Sie schwimmt einfach mit, lässt sich mittreiben und stellt sich nicht gegen den Zeitgeist, der falschen Religion entgegen.

Aber auch das sonderbare Verhalten unseres Kardinals löst bei uns Kopfschütteln aus. So etwa die verdeckte, aber von vielen als offen empfundene Wahlempfehlung für den Neomarxisten Van der Bellen. Der einzige, der offene und mutige Worte aussprach, war Herr Weihbischof Laun. Schönborns diverse Unterstützungen beziehungsweise Besuche sind ein weiteres Signal dafür, wohin unsere Kirche segelt. Sie gibt den Menschen keine Orientierung mehr. Alles ist beliebig.

 

Das ist auch ein Grund dafür, dass viele Menschen ihr Heil in der Esoterik oder z.B. bei den Zeugen Jehovas suchen. Gott sei Dank gibt es noch katholische Geistliche, die sich (noch) getrauen, die Wahrheit gegen den Mainstream auszusprechen, wie z.B. Erzbischof Gyula Marfi. Er fand klare Worte, nur ein Zitat: „Wir wollen den Wölfen nichts Schlechtes, da auch sie Geschöpfe Gottes sind, aber wir lassen sie deshalb doch nicht unter die Schafe.“ Wir unterstützen weiterhin den katholischen Familienverband. Leider werden wir in Zukunft aus ähnlichen Motiven auch den „Sonntag“ nicht mehr beziehen.

Aus diesen Gründen sind und werden wir als Familie geschlossen aus der Katholischen Kirche austreten.

Johannes Granegger ist Bergbauer in Heiligenblut.

 

Dieser Text stammt von seiner gesamten Familie, deren Mitglieder auch alle den gleichen Schritt vollzogen haben.



1.Teil Abraham

https://www.gloria.tv/video/43fDoRm99FJY4yqAGeqswzvas

Teil 2 Abraham

https://www.gloria.tv/video/8DZaxvofBNsiEmERQrKchUmxR

 

„Jesus von Nazareth, König der Juden“

https://www.gloria.tv/video/YNeU8f4unzp93zxMRHVLbLEjS

 

 

 

 

Liebe Glaubensgeschwister,

ich habe durch „Zufall“ diesen Beitrag, der aus mehreren Folgen besteht, auf ktv gesehen (mometan ersten den 1. Teil). Ich wollte mir das Buch der Referentin bestellen (gibt des bei salvator mundi) und habe dann den Beitrag im Netz gesehen.

Werde mir aber das Buch wahrscheinlich trotzdem zulegen. Es beschreibt viele Praktiken der Esoterik und deren Gefahrn. Kann man dann auch gut an Bekannte, Freund etc. weitergeben. Es gibt viele Leute, die diese Praktiken betreiben, ohne zu wissen, was sie da tun!! Eine dieser gefährlichen Dinge ist z.B. Yoga, das bei uns als Entspannung o.Ä. verkauft wird. Damit öffnen wir aber ein Tor in unserer Seele und so kann ein Dämon eindringen....Dies wird bereits in Kindergärten und Schulen praktiziert!

Hier jetzt der Link: Wege aus der Esoterik — 01, https://www.youtube.com/watch?v=LpaKVCdy7sU

 






Sie bleiben bewusst zu Hause – und werden dafür oft kritisiert.

 

Ich bin Vollzeitmutter und will mich nicht entschuldigen

Noémi Schrodt

Vollzeitmutter und Publizistin

Noémi Schrodt
  • Entscheidet man sich gegen seinen Beruf, gilt man schnell als unemanzipiert
  • Das öffentliche Bild einer Vollzeitmutter ist noch immer sehr klischeebehaftet
  • Dabei ist selbstbestimmt, wer sein Leben nach seinen Wünschen gestaltet

Ich bin studierte Pianistin und Musikpädagogin. Ich lebe in einer modernen, gleichberechtigten Partnerschaft, bin vielseitig interessiert und alles andere als konservativ. Ich bin Mutter eines einjährigen Kindes und momentan wieder schwanger. So weit, so gewöhnlich für eine Großstädterin in meinem Alter.

Allerdings habe ich mich zu einem Schritt entschlossen, für den man sich als junge Frau heute nahezu rechtfertigen muss – ich möchte meine Kinder bis zum vierten Lebensjahr zu Hause betreuen. Ich bin damit Vollzeitmutter, mein Mann verdient das Geld. Und genau das ist ein Problem. Nicht für mich, da ich schlicht und ergreifend sehr glücklich mit diesem Lebensmodell bin. Auch nicht für meinen Mann, mit dem ich diesen Entschluss gemeinsam trage. Sondern für viele Menschen, für die ich irgendwie nicht so recht ins Bild einer modernen Frau und Mutter zu passen scheine.

Wir verzichten auf Vieles, aber nicht auf Zeit mit unseren Kindern

Immer wieder höre ich Fragen wie: „Und wann kommt dein Kind in die Kita?“. Oder auch Bemerkungen wie: „Na ja, wenn du es dir leisten kannst, nicht arbeiten zu gehen …“. Natürlich habe ich das Glück, dass ich nicht alleinerziehend bin. Dass ich nicht in einem Beruf arbeite, in dem ich schnell den Anschluss verpasse. Trotzdem verfügen mein Mann und ich über ein durchschnittliches Haushaltseinkommen. Wir verzichten auf viele Dinge, um bei einem keine Abstriche machen zu müssen – bei der Zeit für unsere Kinder.

Ich habe mich entschieden, ganz für meine Kinder da zu sein. Ein sehr persönlicher Entschluss, den jeder für sich fassen muss. Während vor einigen Jahren die Mutter, die rasch wieder ihre Arbeit aufnahm, als Rabenmutter beschimpft wurde, stehen plötzlich Frauen wie ich auf der falschen Seite. „Das Comeback der Hausfrau“ titelte der „Spiegel“ neulich – und bringt allein mit dieser Wortwahl auf den Punkt, was in dieser Debatte im Argen liegt. Seit wann ist es eigentlich spießig, altmodisch und konservativ, Mutter zu sein? Und warum impliziert man noch immer Dauerwelle und Sonntagsbraten mit einer Frau, die nicht zwischen Kita und Karriere hin- und herpendeln will? Warum nur hat die Mutterschaft einen derart negativen Beigeschmack bekommen?

Die Freiheit der Entscheidung soll jedem selbst überlassen sein

Es scheint mit einmal das Abstruseste der Welt, als Mutter die ersten Lebensjahre seines Kindes mit diesem verbringen zu wollen. Politiker, Chefs, Kollegen, Freunde, sie alle mahnen und kritisieren, sprechen von „vergeudetem Potenzial“, wenn eine Mutter länger als nur ein Jahr mit ihrem Kind zu Hause bleibt – und geben mit Begriffen wie „Herdprämie“ der öffentlichen Debatte einen Beigeschmack, der mehr als fragwürdig ist.

Ich möchte mir nicht vorschreiben lassen, wie ich mein Leben zu gestalten habe. Wann ich wieder arbeiten sollte. Wie ich meine Kinder großziehe. Das ist in meiner Vorstellung wenig modern und selbstbestimmt. Es ist nicht altbacken, unemanzipiert oder egoistisch, wenn man genau das tut, was man wirklich will – und sich für sein Kind entscheidet. Ich möchte anderen Müttern Mut machen. Wer sich als Vollzeitmutter definiert, ob für eine beschränkte Zeit oder dauerhaft, der soll dafür genauso anerkannt werden wie jene Mütter, die rasch wieder in ihren Beruf zurückkehren. Dazu gehört für mich auch eine gleichwertige Entlohnung von Erziehungsarbeit zu Hause und staatlicher Kinderbetreuung.

Wir Frauen haben heutzutage die große Chance, frei wie nie unser Leben gestalten zu können. Lasst uns sie auch nutzen!

 


28.Mai 2016

Mehr Licht, oder: wie und warum man Christ werden sollte...

Es gibt sicherlich Gründe, der Religion skeptisch gegenüberzustehen. Es gibt aber auch viele gute Gründe, Christ zu werden. Eine kleine Ermutigung.

Es gehört zu den schönen, wenngleich historisch nicht haltbaren Anekdoten, dass der große Goethe mit einem theatralischen "Mehr Licht!" seinem Schöpfer noch im Sterben selbst den Wunsch nach Erleuchtung und Erkenntnis aufoktroyieren wollte. Ob Gott dem Wunsch nachkam, ist nicht überliefert. Tatsächlich aber führt der Ruf nach Erkenntnis mitten hinein in die spannende Frage, was denn der christliche Glaube vermag, was er "leistet" - und ob es nicht tatsächlich gute Gründe gibt, Christ zu sein.

 

Gute Gründe gegen das Christentum gibt es zu Genüge. Die Botschaft von der Erlösung durch das Kreuz und die Auferstehung Jesu Christi ist so komplex wie "unglaublich". Sie hebt nicht nur unsere Alltags-Rationalität aus den Angeln, sie ist auch ein Affront für alle, die diese Welt so belassen wollen, wie sie nunmal ist. Denn wenn Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist, wenn seine Botschaft von der Nähe des Reiches Gottes wirklich "wahr" ist, dann kann man nicht anders, als sein Leben daran zu orientieren.

 

Und gewiss, auch das kann einem die Freude am Glauben vermiesen: die vielen Skandale und Verfehlungen, die Missbrauchskrise. Viele Gläubige haben sich daraufhin von der Kirche, ja, vom Glauben abgewendet. Persönliche Enttäuschungen, oftmals bedingt durch das Verhalten einzelner Vertreter der Kirche, das Verschwinden von Traditionen, das Fehlen von glaubwürdigen Vorbildern, eine weit verbreitete skeptische Grundhaltung - die Gründe für einen Austritt können vielfältig sein.

 

Doch es gibt auch gute Gründe, weiterhin in der Kirche zu bleiben, oder um (wieder) einzutreten:

 

Konkrete Anlässe

Weggemeinschaft bei der persönlichen Sinnsuche

 

Der Wunsch nach einem "beseelten Leben"

Die Erfahrung tiefer persönlicher Krisen

 

Auch die Leistungen der Kirche für die Gesellschaft sind reichhaltig und können sich sehen lassen. Sie ist nicht nur - rein ökonomisch betrachtet - einer der größten Arbeitgeber, Bildungs- und Kulturträger im Land. Sie bildet durch ihre zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Pfarrgemeinden vor allem auch ein dichtes, tragendes Netz der Solidarität im Land und ist ein Markstein in ethischen und spirituellen Fragen.

 

Sollten Sie also zweifeln, zögern, Information und Gespräch suchen - wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Einen persönlichen Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie auf der eigens initiierten Website www.eintreten.at.

 

Wir laden Sie ein - zum offenen Dialog über drängende, manchmal bedrängende Fragen des Lebens, auch über Ihre Vorbehalte und Kritik an der Kirche. Denn die Kirche lebt von engagierten von Frauen und Männern, die darum Ringen, ein "gutes Leben" für alle zu ermöglichen.

 

aus www.katholisch.at   -  zuletzt bearbeitet von

Henning Klingen am 28. Mai 2016