Diakon Dr. Martin Hofer beendet Dienst in Hürm

Hürm,  31.Mai 2017

 

Ein trauriger Tag für die Pfarre.  

Nach fünfeinhalb Jahren beendet Diakon Dr.Martin Hofer aus Melk die Mitarbeit in der Pfarre Hürm.

Diakon Hofer hat sich vor allem um die Formung der Ministranten bemüht, welche in der Qualität einzigartig in der Umgebung sind.

 

Ebenso waren die Glaubensgespräche alle 14 Tage,  sowie der Lobpreis jeden ersten Sonntag eine hohe qualitative Bereicherung.  Gemeinsame Ausflüge, einzelne Veranstaltungen zeigten von der Glaubenstiefe des Diakons. Die würdige Feier der Liturgie war ihm stets ein großes Anliegen.

Diakon Hofer war immer bemüht, die katholische Lehre unverfälscht und vor allem frei vom Zeitgeist unter die Leute zu bringen. Schon in der Hl.Schrift steht:  "Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht." aus 2 Timoteus 4,3

 

Sein Bemühen,  die wirkliche  Lehre zu vermitteln, hat einigen Mitarbeitern der Pfarre nicht gepasst und sie begannen,  gegen den Diakon zu mobben.

 

Eine Stimme aus dem Volke: "Irgendwann gibt man den Kampf gegen Windmühlen auf. Ich finde Pfarrer Hell und die Pfarrgemeinde hätte ihn von Anfang an mehr Unterstützung geben müssen."

 

So möchte ich Herrn Diakon auf diesem Wege für all sein Bemühen,   vor allem für seine Geduld danken.

 

Eines ist sicher:   Diakon Hofer findet sicher Wege, dort das Wort Gottes zu verkünden, wo es auch angenommen wird.

 

Die Situation in der Pfarre Hürm und der Abgang von Diakon Hofer beschreibt am besten der Psalm 1:

Die beiden Wege

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.
Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, wird ihm gut gelingen.
Nicht so die Frevler: Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Darum werden die Frevler im Gericht nicht bestehen noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

aus der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

 

 


Maiandacht 2017 in Unterthurnhofen

 

 

Die letzte Maiandacht des Jahres war am 30.Mai 2017 in Unterthurnhofen und wurde von Pfarrer Hell gehalten.

In einigen Dörfen der Pfarre gab es diese Andachten mit Beteiligung der ansässigen Bevölkerung.

 

Im Buch von Gerlinde und Herbert Gutauer aus dem Jahr 1998 wird erwähnt, dass der Pfarrer von Hürm jährlich eine Maiandacht in Unterthurnhofen hält.

 

Der relativ hohe Turm mit 13 Metern wurde wegen der besseren Hörbarkeit der Glocke so hoch gemacht.  

 

Im Jahr 1921 wurde die Glocke in St.Florian gegossen (Preis: 44.455 Kronen).  Das Erbauungsjahr und die Widmung der Kapelle sind unbekannt.