Was eine russische Frau nach dem Tod erlebte

Ich war gottlos, habe gelogen, verachtete die, die an JESUS glaubten und führte ein sündiges Leben.

Im Jahr 1965 wurde ich krank. Die Ärzte stellten Krebs fest. 3 Jahre wurde ich behandelt und hoffte, dass es besser wird, aber es wurde nicht besser. Dann kam ich ins Krankenhaus, wo die Ärzte entschieden, mich zu operieren. Als sie bei der Operation meinen Bauch aufschnitten, starb ich.

Mit Entsetzen stand ich zwischen den Ärzten und schaute auf meinen eigenen Körper. Ich stand da und wunderte mich, dass wir zwei sind. Ich stehe und liege zugleich, wie ist das möglich? Der Chirurg sprach: „Wie konnte die noch leben! Ihr Körper ist im vollen Zerfall. Das ist ein Wunder, dass sie noch lebte.“

Mich aber verfolgte nur ein Gedanke: 'Warum sind wir zwei?'

Als sie mich nach einer Weile zunähten, sprach der Chirurg: „Gebt sie den jungen Ärzten, dass sie an ihr lernen.“ Mein Körper wurde in die Leichenhalle gefahren und ich ging ihnen nach. Sie legten meinen Körper auf den Rücken und bedeckten ihn mit einem Leintuch. Dann kam mein Bruder in die Leichenhalle mit meinem Söhnchen Andreas. Der weinte und sprach: 'Mutti, warum bist du gestorben? Ich bin klein. Mit wem werde ich leben?' Ich umarmte ihn, ich küßte ihn, doch er fühlte nichts. Auch mein Bruder weinte.

Dann befand ich mich im Haus meines Mannes und der Schwiegermutter. Ich sah, wie sie alle meine Sachen durchwühlten und wie sie darum stritten.

Auf einmal erinnerte ich mich an alles, was ich von Jugend an getan hatte. Ich erschrak, denn es waren meistens böse Taten. Jetzt ekelten sie mich an.

Dann, ohne zu wollen, stieg ich empor. Ich spürte, dass mich eine Kraft hob, aber um mich war niemand. Ich ging durch eine Dunkelheit, doch bald blendete mich ein starkes Licht. In der Ferne sah ich Bäume mit ungewöhnlich schönen Blättern. Wunderschön war auch das weiche Gras. Aber ich wußte nicht, wo ich war. Dann sah ich eine schöne, hohe Gestalt in langem Gewand. Neben ihr ging ein Jüngling. Er bedeckte das Gesicht mit seinen Händen. Er weinte und bat immer um etwas.

Ich entschloß mich, sie zu fragen, wo ich sei. In dem Moment fing der Jüngling weinend an zu beten. Nun falteten beide ihre Hände über der Brust wie zum Gebet und riefen: „HERR, wohin soll sie gehen?“

Das erschütterte mich sehr und ich erinnerte mich, dass ich gestorben war und mein Leib auf der Erde blieb. Erneut sah ich alle meine Sünden und dachte: „Jetzt muss du darüber Rechenschaft geben.“

Als ich noch auf der Erde lebte, habe ich wahrlich nicht geglaubt. Ich wußte nicht, dass es eine Seele und einen Geist gibt. Dann hörte ich eine Stimme: „Laßt sie zu ihrem Vater auf die Erde. Denn ich erhörte seine Gebete. Aber ihr böses, sündiges Leben verdient den Tod, ewige Pein.“

Auf einmal war ich in der Hölle. Schlangen krochen auf mich und verschiedene Würmer. Sie krochen in meine Nase, Mund, Augen und Ohren. Ich fing an zu schreien. Ich hatte Durst. Sie gaben mir Würmer in den Mund. Ich schrie: „Das kann ich doch nicht essen!“ Auf einmal war CHRISTUS da. Ich flehte IHN an, aber ich bekam eine furchtbare Antwort.

ER wußte vom Tod eines Neugeborenen, den ich verschuldet hatte. Auch von Abtreibungen, die ich gefördert hatte. ER sagte: „Immer rufe ICH Völker, aber sie hören nicht. Was jeder sät, wird er ernten.“

Nun war mir klar, dass die schwere Krankheit eine Warnung war, damit ich Buße tue. Aber ich tat es nicht. Ja, noch mehr hatte ich GOTT gelästert. Ich erinnerte mich, dass ich die Prediger als Dummköpfe und Zauberer beschimpft hatte. Ich fing an, den HERRN zu bitten, er möge sich über mich erbarmen und mich auf die Erde zurücklassen, weil ich dort einen Sohn hatte.

Es wurde mir gesagt, dass der HERR bald kommt, um zu richten die Lebendigen und die Toten. Erneut befand ich mich in der Hölle, jedoch an einem anderen Ort. Da war Feuer, das furchtbar brannte. Die darin waren, waren sehr mager. Ihre Augen waren vor Qual aus den Höhlen hervorgetreten. Überall hörte man furchtbares Jammern: 'Durst, Durst!!'

Es wurde mir gesagt: Die Menschen auf Erden hören von der Hölle, aber sie glauben nicht daran. Sie halten es für ein Märchen.

Plötzlich ertönte eine Stimme: „Laßt sie hinunter auf die Erde!“ Nun befand ich mich in Varna Guel (ein Städtchen in Sibirien). Ich trat in die Leichenhalle, sah meinen Körper und verspürte Kälte. In Kürze kamen Männer mit einer weiteren Leiche. Sie machten Licht und sahen mich auf der Seite liegen. Erschrocken liefen sie davon! Nach einer Weile kamen sie zurück und trugen mich ins Krankenhaus.

Ärzte kamen herbei. Einer sagte: „Wir müssen sie mit Lampen erwärmen.“ Dann fing ich an zu sprechen. Alle staunten, dass ich wieder lebte.

Am nächsten Tag brachten sie mir etwas zu essen. Ich erzählte allen, was mit mir geschehen war: Vom Besuch des Himmels und der Hölle und riet ihnen, Buße zu tun? Manche wurden blaß, andere rot, aber etliche horchten mit angehaltenem Atem.

Dann gaben sie mir eine Flüssigkeit, damit ich nicht mehr redete. Später kamen einige Ärzte, denen ich auch alles erzählte. Erneut untersuchten sie mich. Sie fragten den Chirurg, warum er mich, einen gesunden Menschen, operiert habe. Überrascht antwortete er: „Alle Ihre Organe waren im höchsten Zerfall. Jetzt ist alles ganz neu, wie der Körper eines Kindes.“ Alle Ärzte staunten. Ich fragte den Professor, was er darüber denke. Er antwortete: „Was soll man da noch überlegen? Der Allmächtige hat Dich geheilt.“

Ich bin 47 Jahre alt, gehe umher und bezeuge den HERRN JESUS CHRISTUS und verkündige, dass ER bald kommt.


Den Himmel keinesfalls verpassen - einfach schön!


 

Pfarrer Steven Scheier erlebt sein persönliches Gericht!

 

Der katholische Pfarrer Scheier erlitt am 18. Oktober 1985 einen schweren Verkehrsunfall, der normaler Weise zu seinem Tod geführt hätte. Nur der Fürsprache der Muttergottes verdankte er, dass er nicht in die Hölle kam, sondern nochmals eine letzte Chance erhielt, sein Priesterleben zu ändern.
Pfarrer Scheier:
„Meine Aufgabe ist es, allen Menschen und besonders den Priestern zu sagen, dass die Hölle existiert und dass jeder in die Hölle kommen kann! Ich habe meine Lektion gelernt! Aber ER musste mir das Genick brechen und mir mit der ewigen Hölle drohen, um meine Aufmerksamkeit auf IHN zu lenken. Ich würde niemals mehr zu meinen vorherigen Lebenswandel zurückkehren – niemals mehr!“
«Die Priester, die heute so leben, wie dies bei den meisten von ihnen der Fall ist, sind die größten Feinde, welche die Kirche Gottes überhaupt aufzuweisen hat. Die Verderbtheit der Geistlichkeit ist die Hauptursache des Verfalls der Kirche.» Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660)
Pfarrer Steven Scheier wurde bereits zweimal von Mutter (Mother) Angelica in der wöchentlichen Live-Sendung «Mother Angelica Live» interviewt. Das erste Mal wurde er am 9. April 1997 interviewt, das zweite Mal am 17. Juni 1998. Die beiden Interviews wurden im Studio des amerikanischen Fernsehsenders EWTN vor Studiogästen aufgezeichnet und direkt ausgestrahlt.
Das Interview
Mutter Angelica und Pfarrer Scheier wenden sich während des Interviews auch an die Studiogäste und das Publikum.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung eröffnet Mutter Angelica das Interview mit folgenden Worten an die Zuhörer:
Mutter Angelica:
Wisst ihr, was nicht oft passiert? Ich habe dies seit meiner wunderbaren und dramatischen Heilung im Januar erfahren. Es ist selten, nicht wahr, dass wir Wunder sehen können. Wir hören davon, oder wir lesen darüber im Evangelium. Nun, heute Abend weilen zwei Personen unter uns, die Wunder erlebt haben.
Hier ist Pfarrer Steven Scheier wieder bei uns, ein guter Bekannter, der zwei große Wunder erlebt hat und meine Wenigkeit, die - wie ich fest glaube - ein eindrückliches Wunder erfahren hat.
Es ist eine Gnade für euch alle, weil die Wunder an Pfarrer Scheier eine dramatische Heilung der Seele und des Leibes bewirkten. Heute Abend wird Pfarrer Scheier, den die meisten von ihnen bereits gehört haben, für all die neuen Stationen rund um die Erde wiederholen, was sich ereignet hat. Wir möchten, dass jedermann in Südamerika, in Europa, in Afrika und in China das Wunder der Gnaden Gottes hören kann.
Herzlich willkommen, wieder bei uns, Pfarrer Steven Scheier! (...)
Pfarrer Scheier, darf ich Sie bitten, das Gedächtnis von denjenigen, die hier sind oder Sie bereits gehört haben, aufzufrischen und zu sagen, was am Anfang genau passiert war und was die Fortsetzung dieser erschütternden Geschichte ist.
Pfarrer Scheier: Das werde ich gerne tun! Im Jahr 1985 war ich im Südosten von Kansas (Vereinigte Staaten von Amerika) als Pfarrer tätig. Eines Tages, es war der 18. Oktober, habe ich mich entschlossen, nach Wichita zu fahren, um einen Priesterfreund um Rat zu fragen, betreffend der Geschehnisse in meiner Pfarrei. An diesem Tage fuhr ich also nach Wichita, das ungefähr 86 Meilen (zirka 140 km) entfernt ist. Ich fuhr auf einer sehr gefährlichen, hügeligen Landstraße, die von schweren Lastwagen und Sattelschleppern stark befahren war und zu den «Flint Hills» (Flint-Berge) führte. Als ich am gleichen Tag von Wichita nach Hause fuhr, wurde ich durch eine Frontalkollision mit einem Lieferwagen von Hutchinson, Kansas. einer Stadt nördlich von Wichita, in einen schweren Unfall verwickelt. Ich wurde aus dem Fahrzeug geworfen und verlor auf der Unfallstelle das Bewusstsein. Unmittelbar danach hielt eine Mennonitenkrankenschwester an, die mir in meiner schweren Stunde Erste Hilfe leistete, bis die Ambulanz von der nahen Stadt Eureka eintraf. Als die Ambulanz zur Stelle war, informierte die erfahrene Krankenschwester die anwesenden Sanitäter, dass ich ein gebrochenes Genick habe und entsprechend behandelt werden muss. Sie wusste nichts von der tatsächlichen Schwere der Verletzung. Der Arzt im Krankenhaus Eureka konnte nicht viel ausrichten. Er nähte die Haut auf der rechten Seite meines Kopfes. Meine Kopfhaut war auf der ganzen rechten Seite aufgerissen. Man nahm an, dass ich eine Gehirnerschütterung erlitten hatte. Der Arzt rief den «Life Watch»-Rettungshelikopter von Wichita. So wurde ich denn mit dem Helikopter ins Wesley-Spital in Wichita gebracht, einem Methodisten-Krankenhaus. Nach dem Abheben des Helikopters, an das ich mich ebenfalls nicht mehr erinnere, sagte der Arzt zu einer Krankenschwester, dass er angenommen hatte, dass ich den Transport zum nahen Hospital in Wichita nicht überleben würde.
Im Spital kam ich zuerst auf die Abteilung für Unfalltrauma und danach auf die Intensivstation, wo ich bis zum folgenden November blieb. Ich wurde in einen Streckverband gelegt und von einem Neurologen betreut.
Am Abend meines Unfalles rief ein Pfarreiangehöriger aus Fredonia an und erkundigte sich, wie es mir gehe. Eine Krankenschwester sagte ihm, dass die Ärzte mir eine 15prozentige Chance zum Überleben geben würden. Ich wurde mit Morphium behandelt und die Ärzte entschieden sich vorerst, weder chirurgische Eingriffe vorzunehmen, noch Knochen zusammenzufügen. Durch die Wucht des Aufpralls hatte ich einen Genickbruch erlitten, der in der Fachsprache «C2-Bruch» genannt wird. Das bedeutet, dass der zweite Halswirbel gebrochen ist. Das ist der gleiche Typ von Bruch, den ein Erhängter erleidet. Wenn eine Person erhängt wird, stirbt diese durch Erstickung. Hätte man auf dem Unfallplatz meinen Kopf auf die eine oder andere Seite gedreht, so wäre ich bereits dort an Erstickung gestorben.
Ich lag im Krankenhaus vom 18. Oktober bis zum 2. Dezember. Während dieser Zeit habe ich erfahren, dass am Abend des Unfalles in meiner Pfarrei in Fredonia die Kirchentüren geöffnet wurden, um für mich zu beten. Die Leute kamen in dieser Nacht und opferten ihre Gebete auf für meine Genesung und für mein Leben.
Auch die Methodisten sowie die Mitglieder der «Christian Church» und die Baptisten beteten für mich. Der Vorsteher der «Assembly of God»-Kirche sagte mir, dass er die ganze Nacht hindurch für mich im Gebet verharrt hätte. Auch die Mennoniten beteten für mich. Dass ich heute Abend hier sein kann, verdanke ich dem Gebet.
Wegen der schnellen Genesung wurde ich bereits am 2. Dezember aus dem Spital entlassen. Die Ärzte hatten nicht geglaubt, dass ich überleben würde. Da ich aber doch überlebt habe, wollten sie mir zu verstehen geben, wie ich denn in ihren Augen mein Leben bestenfalls zu fristen gehabt hätte. Das war für mich sehr bestürzend. Sie sagten, dass sie mich im Falle des Überlebens für den Rest meines Lebens an einer Beatmungsmaschine gesehen hätten, gelähmt, mit unbeweglichem Hals und für immer unfähig zu sprechen. Offensichtlich plante Gott anderes für mich.
Im Mai des folgenden Jahres kehrte ich zu meiner Pfarrei in Fredonia zurück. Der Bischof von Wichita hatte meine Pfarrei nicht neu besetzen lassen.
Eines Tages nach meiner Rückkehr feierte ich wie gewohnt eine Werktagsmesse. Das Evangelium des Tages - eine Perikope, die ich schon viele Male las und hörte - handelte von jemandem, der einen Feigenbaum in seinem Weinberg hatte. Als er beim Inspizieren keine Früchte am Baume vorfand, sprach er zum Weingärtner: «Siehe, drei Jahre sind es schon, seit ich komme und Frucht an diesem Feigenbaum suche, jedoch keine finde. Hau ihn um! Wozu nimmt er noch den Boden weg?» Wir lesen weiter im Evangelium: «Der aber wendete ein und sagte zu ihm: Herr, lass ihn dieses Jahr noch! Ich will erst noch rings um ihn aufgraben und Dünger einlegen; vielleicht bringt er dann Frucht. Wenn aber nicht, dann magst du ihn umhauen!» [Lk 13,6-9]
Die Seite mit diesem Evangelium, das ich gelesen hatte, wurde immer größer und heller und bewegte sich schließlich vom Lektionar zu mir hin. Ich dachte, dass etwas Außergewöhnliches geschehen war. Das Besondere an diesem Evangelium war, dass es wie ein Gespräch anmutete, dem ich zuhören konnte. Ich beendete die heilige Messe, so gut ich konnte, ging ins Pfarrhaus zurück und setzte mich in meinen Sessel. Sehr schnell erinnerte ich mich an das Gespräch, das kurz nach meinem Unfall stattgefunden hatte: Ich befand mich vor dem Richterstuhl des allmächtigen Gottes und Seines Sohnes Jesus Christus. Der Herr ging sehr schnell durch mein ganzes Leben. Ganz besonders klagte Er mich schwerer Todsünden an, für die ich keine Zeit mehr zum Beichten oder zum Bereuen hatte. Ich dachte, ich könnte mir hierfür noch Zeit nehmen. Offensichtlich hatte Er andere Gedanken. Als Er seine Anklage beendet hatte, sprach Er:
«Das Urteil lautet auf ewige Hölle!»
Dies war keine Überraschung. Ich sagte:
«Ja, Herr, ich weiß. Das ist, was ich verdiene!»
Wenn man mit der ewigen Wahrheit spricht, gibt es keine Entschuldigungen oder Ausreden. Alles, was Er sagte, erkannte ich als richtig und wahr. Es gab überhaupt nichts zu entschuldigen. Er sagte mir bloß, dass ich haben könne, was ich wollte. Meine Wahl war die ewige Verdammnis. Er respektierte also nur meine Wahl, die ich selbst getroffen hatte.
Kurz darauf vernahm ich eine weibliche Stimme. Ich sah die Person nicht, sondern hörte sie nur. Die Stimme sagte:
«Mein Sohn, willst Du nicht sein Leben und seine unsterbliche Seele retten?»
Daraufhin sagte Jesus Christus:
«Mutter, er war während zwölf Jahren ein Priester nur für sich selbst und nicht für mich. Lass ihn die Strafe haben, die er verdient hat.»
Daraufhin sagte die weibliche Stimme:
«Aber wie wäre es, mein Sohn, wenn wir ihm besondere Gnaden geben und dann sehen, ob er Früchte trägt? Bringt er keine Früchte hervor, dann geschehe Dein Wille.»
Es folgte eine kurze Pause. Dann hörte ich Ihn sagen:
«Mutter, er gehört Dir!»
Und so kann ich heute Abend hier vor ihnen sein!
Das ist nun etwas mehr als zwölf Jahre her. Die Muttergottes ist jetzt meine Mutter. Ich gehöre ganz ihr, und zwar im natürlichen wie auch im übernatürlichen Sinne. Ich weiß nicht, wie ich heute ohne sie leben könnte. Früher hegte ich keine besondere Verehrung zu ihr. Jetzt aber verehre ich sie ganz besonders. Mein Leben als Priester hat sich dramatisch verändert. Jetzt weiß ich, dass es ein Leben lang braucht, ja wirklich ein ganzes Leben, um ein guter Priester zu werden, so wie Gott ihn haben will. Das schafft man nicht in einem Monat, in einem Jahr oder in fünf Jahren. Unser Herr hat gesagt, dass wir vollkommen sein sollen, wie sein himmlischer Vater vollkommen ist. Und das gilt auch für die Priester. Ich habe seither erfahren, dass meine Mission ist, «wieder zurückzukommen» und den Leuten zu sagen, dass erstens die Hölle existiert, sie existiert wirklich, und zweitens, dass auch die Priester zu ewiger Hölle verurteilt werden können.

Mutter Angelica:
Viele Leute fragen sich, wie denn ein Priester die Hölle verdienen kann?
Pfarrer Scheier: Für uns gelten die gleichen Gebote wie für jeden anderen auch. Es gibt die Zehn Gebote Gottes. Wenn eines oder mehrere dieser Gebote übertreten werden, so müssen wir zur Beichte gehen, denn wir haben gesündigt. Wir haben womöglich schwer gegen den Herrn gesündigt. Auch Priester können sich schwer versündigen. Der weiße Streifen, den ein Priester als Kragen an seinem Hals trägt, garantiert ihm keinesfalls den Himmel. Wir müssen an uns ebenso hart arbeiten und manchmal noch härter als der durchschnittliche Katholik. Das kommt daher, weil wir für mehr verantwortlich sind, denn wir geben den Gläubigen die Ratschläge, wie man zu leben hat. Wir vertreten ihnen gegenüber Seine Kirche. Wir sprechen über das, was Jesus sagte und lehrte. Folglich sind wir für sehr viel mehr verantwortlich. Die Leute glauben das nicht, aber wir tragen wirklich eine sehr große Verantwortung. Die Gläubigen sind der Meinung, dass wir garantiert gerettet sind. Das stimmt nicht, überhaupt nicht!

Mutter Angelica:
Wir müssen alle den Weg der Heiligkeit gehen, nicht wahr?
Pfarrer Scheier: Genau so ist es! Das ist richtig.

Mutter Angelica:
Wissen Sie, was mich am meisten erstaunt, Herr Pfarrer? Als Sie Gott gegenüberstanden und Er Ihnen das schreckliche Urteil «ewige Hölle» verkündete, schienen Sie so ruhig darüber zu sein. Gehört das zum Sterben?
Pfarrer Scheier: Das gehörte zum Urteil. Es war etwas, das ich angenommen hatte. Es war die Wahrheit. Ich wusste um das Urteil, bevor Er es sagte. Noch bevor Er es sagte, war es folgerichtig, dass Er zu diesem Schluss kommen würde. Daher war es überhaupt kein Schock. Es war wirklich kein Schock für mich.

Mutter Angelica:
Und Sie nahmen das Urteil an?
Pfarrer Scheier: Ja, so war es.

Mutter Angelica:
Ich vermute, dass jeder Sein Urteil annehmen muss.
Pfarrer Scheier: Ich denke, wir alle nehmen es an. Ich hatte es aber anders geplant. Ich hatte viele Entschuldigungen. Aber damit kann man dem Urteil nicht entgehen. Es geht wirklich nicht auf diese Art, weil Gott eben alles weiß. Er kennt uns besser als wir uns selbst. Er kennt uns durch und durch. Er beschuldigt uns nicht solcher Taten, für die wir nicht verantwortlich sind. Das habe ich selbst erfahren.

Mutter Angelica:
Das alles ist ein Wunder. Aber, sagen Sie uns mehr darüber! Fühlten Sie nicht große Schmerzen? Ich meine, Sie sind hier, und Sie sollten eigentlich nicht da sein, selbst wenn unser Herr zu seiner Mutter sagte: «Gut, Mutter, er gehört Dir.» War es medizinisch auch ein Wunder?
Pfarrer Scheier: Ja, es war medizinisch auch ein Wunder. Ich habe überlebt, weil sich die himmlische Mutter für mein Leben eingesetzt hatte. Es war unserem Herrn sozusagen vorbehalten, «den Stecker zu ziehen». Aber Er tat es nicht. Er war sehr barmherzig und ließ mich leben. Er verschonte nicht nur meine Seele vor dem ewigen Tod. Er rettete auch mein physisches Leben. Das betrachte ich als ein doppeltes Wunder.
Wir lesen oder hören im Evangelium das Gleichnis vom reichen Prasser, der am Tisch aß, und vom armen Lazarus, der vor dessen Tür bettelte. Nach seinem Tod bat der reiche Prasser in der Hölle, dass Lazarus zurückkehre, um seine Brüder zu warnen, damit diese nicht auch an diesen Ort der Qual gelangen. Abraham aber erwiderte: «Sie haben Moses und die Propheten, auf die sollen sie hören. (...) Wenn sie auf Moses und die Propheten nicht hören, so werden sie auch nicht glauben, wenn einer von den Toten zurückkommt.» [Lk 16; 27,31] Ich bin jedoch hier! Nie in meinen kühnsten Träumen habe ich daran gedacht, dass ich je einmal Gegenstand dieser Art Seines Erbarmens sein würde.
Mutter Angelica:
Wir wissen, dass Sie sich verpflichtet fühlen, allen Leuten zu sagen, dass es eine Hölle gibt und dass für den, der in der Todsünde lebt, die Gefahr groß ist, dorthin zu gelangen. - Was möchten Sie uns sonst noch mitteilen?
Pfarrer Scheier: Ich habe nach meiner Bekehrung vom ersten Tag an gewusst, dass es noch mehr zu sagen gibt, als nur über die Existenz der Hölle zu berichten. Ich bin gewissermaßen beauftragt oder gesandt, zurückzukommen, wenn ich das so sagen darf, um über die Hölle und andere wichtige Punkte zu sprechen. Das ist genau das, was ich tun muss!
Zeugnis ablegen über die Tatsache, dass die Kirche und der Klerus erneuert werden müssen, ist eine unbequeme Aufgabe, die mir nicht besonders Vergnügen bereitet. Es ist etwas, zu dem ich nicht sagen kann: «Warum ich?» Ich habe öfters darüber nachgedacht, warum ich dieses Glück gehabt habe und wie ich dem Herrn dafür danken kann, denn mit jeder Gnade und mit jedem Segen ist eine Verpflichtung verbunden. Und offensichtlich gilt das auch für mich. Ich bin sehr, sehr froh darüber, dies alles aus Liebe für Ihn und für meine Mitbrüder im Priesteramt zu tun als auch für meine Brüder und Schwestern in Christus, die in Seine Nachfolge treten.
Wenn ich nun im folgenden über die Missstände in der Kirche spreche, bedeutet das keineswegs, dass ich solcher Taten, Versäumnisse und Nachlässigkeiten nie selber schuldig geworden wäre. Es bedeutet vielmehr, dass dies Bereiche sind, die man besonders erwähnen und beachten muss und die in der heutigen Kirche erneuert werden müssen, und zwar - das ist besonders wichtig - weltweit, nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Einige der Themen, die man erörtern und auf die man sich konzentrieren muss, sind uns allen sehr wohl bekannt. Der erste Bereich handelt von der Beichte. Die richtige Beichte ist die Ohrenbeichte! Sie ist das Sakrament der Versöhnung. Das wird auf der Kanzel nicht mehr gepredigt. Die Gläubigen hören von den Priestern nichts mehr darüber.
Geht eine Person einmal zur Beichte, wird ihr oft gesagt, dass sie zu häufig beichtet. Man sagt ihr: «Kommen Sie nicht so häufig!» Alle zwei Wochen beichten, betrachten gewisse Priester als häufig. Es kommt aber auch oft vor, dass einer Person, die ihre Sünden bekennt, erklärt wird, dass dieses oder jenes keine Sünde sei. Ich habe das als Beichtender selbst erlebt. Wenn jemand schwere Todsünden beichtet, wird ihm oft gesagt, dass er für diese oder jene Tat nicht schuldig sei; er sei müde oder des Lebens überdrüssig gewesen, und sei daher nicht schuldig.
Häufig sind auch die Psychologen und Psychiater zu tadeln. Psychologen erklären den Menschen öffentlich oder privat: «Fühlen Sie sich nicht schuldig! Warum sollen Sie sich schuldig fühlen, wenn die Eltern für ihre jetzige Lebenslage verantwortlich sind?» Oder sie sagen: «Ihre Umgebung machte Sie zu dem, was Sie jetzt sind. Sie sollten sich daher nicht schuldig fühlen.»
Die Folge davon ist, dass man sich sagt: «Warum soll ich überhaupt noch zur Beichte gehen, wenn ich ja sowieso ohne jegliche Schuld bin.» Man sieht keine Notwendigkeit mehr für die Beichte. Folglich gehen viele Leute nicht mehr zur Beichte, weil sie sich nicht mehr schuldig fühlen. Sie werden auch von den Medien so unterrichtet. Leider hört man auch von den Priestern das gleiche. Dasselbe sieht man auch bei Jugendlichen, wenn sie lernen, wie man beichten soll. Ihnen werden die Zehn Gebote zur Erforschung des Gewissens nicht mehr beigebracht. Nur wenige Menschen kennen noch die Gebote der Kirche! Viele Jugendliche der heutigen Generation kennen nicht einmal den Unterschied zwischen schwerer und lässlicher Sünde oder, allgemein gesprochen, sie wissen nicht, dass es zwei Arten von Sünden gibt. Sie kennen auch nicht mehr den Akt der Liebesreue. Das weiß ich aus Erfahrung.
Die eigenen Meinungen der Priester sind auch eine der Hauptursachen für die zurückgehende Zahl der Beichten. Wenn ein Priester seine persönliche Meinung sagt, die nicht mit der Lehre der Kirche übereinstimmt, sollte er besser den Priesterkragen ablegen. Weil er ein geweihter Priester der Kirche ist, muss er das unterrichten, was die Kirche lehrt. Nur dafür ist er von der katholischen Kirche ernannt und beauftragt. Etwas anderes - wie seine eigene Meinung zu sagen - gehört nicht zu seinen Aufgaben. Infolgedessen führen viele Priester die Menschen in die Irre, weil sie ihre persönlichen Meinungen nicht nur im Beichtstuhl, sondern auch in der Predigt kundtun.
Einer der Gründe, warum man nicht über wichtige Dinge des Glaubens sprechen will, ist, dass man die Leute auf keinen Fall verärgern will. Die Priester möchten nicht, dass sich ihre Pfarreiangehörigen schuldig fühlen, besonders diejenigen nicht, die große Schecks für die Kirche ausstellen. Die Priester wollen, dass die Leute beim Verlassen der Kirche sagen: «Herr Pfarrer, das war eine gute Predigt, eine wirklich gute Predigt!»
Was sind die Folgen? Es wird überwiegend über «Frieden, Liebe und Freude» geredet, nicht mehr über die zentralen Themen der Glaubenslehre und der Moral, der Gerechtigkeit Gottes, der Hölle sowie der Beichte. Über das alles wird nicht mehr gesprochen.
Paraliturgische Dienste in Pfarreien sowie Gebetsstunden haben auch stark abgenommen. Ich kann mich noch gut erinnern, und die meisten von euch sicher auch, dass man in der Pfarrei öfters Novenen und den Rosenkranz gebetet hatte oder dass Segnungen und die ewige Anbetung des Allerheiligsten Altarssakramentes abgehalten wurden. Das ist jetzt veraltet. Warum wohl?
Wenn Sie die Pfarrblätter von einigen Pfarreien zur Hand nehmen, können Sie alles über die Organisationen lesen, die in dieser oder jener Gemeinde tätig sind. Diese Organisationen sind da, um den Menschen, die ihre Probleme nicht selbst meistern können, zu helfen: Ledigen. Geschiedenen, Witwen, Alkoholikern und anderen. Die Leute kommen zusammen und finden heraus, dass andere Menschen die gleichen Probleme haben wie sie selbst.
Aber auf was das letztendlich hinausläuft, ist doch dies: Man sagt, das Gebet ist nutzlos! Die Leute wollen eine Organisation haben, die ihre Bedürfnisse befriedigt. Sie meinen, das sei modern und nur das könne helfen. Meistens sind das nur gesellige Zusammenkünfte, wo man sich trifft und dann feststellt, dass andere Leute die gleichen Probleme haben. Aber das alles nützt eben wenig.
Im Namen der Ökumene sind in den Kirchen viele entsetzliche Dinge geschehen! Da werden Statuen und Kniebänke aus den Kirchen entfernt, der Tabernakel wird zur Seite oder sogar in einen anderen Raum gestellt. Und der Priester sitzt in einer Art Präsidentenstuhl und wird zum Mittelpunkt in der Liturgie - in der Mitte des Altarraumes. In der Mitte ist der Priester, nicht mehr Jesus. Jesus wird nicht mehr gesehen.
Nennen wir einen anderen Punkt. Man hat kein Kruzifix mehr, nur noch ein nacktes Kreuz ohne Korpus! Das Kruzifix muss weg! Warum? Weil das unsere protestantischen Brüder beleidigt! Wenn sie das Kruzifix sehen, sagen sie: «Warum habt ihr einen Korpus auf dem Kreuz? Jesus ist doch auferstanden! Jetzt ist es doch das bloße Kreuz!» Das ist wahr. Aber Jesus daran zu sehen stellt eine andere Botschaft dar. Wir sehen den Leib von Jesus Christus am Kreuz; wir sehen, wie viel Er für uns gelitten hat. Aber das gilt heute nicht mehr.
Vigilien und Kreuzweg sind nicht mehr modern und werden nicht mehr abgehalten.
Die Gebärden der inneren Ehrbezeugung der Gläubigen und des Priesters - das Knien und die Kniebeuge - gehören der Vergangenheit an.
Theaterstühle stehen beim Tabernakel ... Eine Verneigung zum Allerheiligsten hin gilt heute als ausreichend, die Kniebeuge ist veraltet. Stehen bei der Wandlung gilt in manchen Pfarreien als modern. Alle diese Dinge sind einfach schlimm!
Ein weiterer Punkt ist die Unterstützung von Priestern durch andere Priester. In vielen Diözesen gibt es das heute nicht mehr. In den 50er Jahren hörte man von den Priestern, dass das Priestertum die erhabenste Gemeinschaft in dieser Welt sei. Das wird heute nicht mehr gesagt! Dafür gibt es jetzt ein Spiel, das die Priester spielen. Es gibt zwei Arten, es zu spielen. Die eine ist: Wenn der Priester eine gute Arbeit leistet, dann sagen die anderen Priester: «Was will er beweisen? Was bezweckt er?»
Die andere Spielart ist folgende: Wenn er im Kleinen oder Großen scheitert, dann sagt man: «Seht, ich sagte ja, dass es ihm nicht gelingen wird.»
Was können Sie von einer solchen Person erwarten? Das Paradoxe solcher Situationen oder solcher Diözesen ist, dass es in diesen Diözesen - ja jede Diözese verfügt darüber - so etwas wie «einen Priester für Priester» gibt. Es ist eine Person, zu der ein Priester gehen kann, wenn er Probleme hat. Diese Person ist verständnisvoll und mitfühlend und weiß, wie man mit Priestern umgeht, so dass diese sie aufsuchen.
Der letzte Themenkreis, zu dem ich etwas sagen möchte: katholische Lehrbücher.
Es ist eine traurige Tatsache, dass die Kinder heute - das heißt schon seit den 60er und 70er Jahren - nicht mehr im katholischen Glauben erzogen werden. Die Lehrbücher für Kinder, die nicht in private oder konfessionsgebundene Schulen gehen, weisen extreme Mängel hinsichtlich der Lehre der Kirche auf, insbesondere auf dem Gebiete der Sittlichkeitslehre.
In den 70er Jahren habe ich einmal an unserer Schule einen katechetischen Lehrtext eingehend geprüft. Auf der einen Seite im Buch war eine Abbildung von einem lächelnden Jesus zu finden, auf der anderen Seite stand in fetter Schrift «Jesus liebt Dich». Das Kind blättert weiter ...
In dieser Art werden heute unsere Kinder unterrichtet. Die Kinder erfahren weder die Gebote Gottes noch die Dogmen oder die Lehre der Kirche, noch wie sie eine gute Beichte ablegen können.
Als ich einmal gesagt hatte, es sei obligatorisch, dass die Erstkommunionkinder die Zehn Gebote Gottes auswendig lernen sollen, wurde ich von den Eltern eines Kindes aufgesucht. Sie meinten, dass dies eine nutzlose Übung sei. Ich erklärte ihnen, dass so das Kind sein Gewissen besser erforschen könne, vor allem auch später im Leben. Schließlich konnte ich die Eltern überzeugen.
All dies schadet heute der Kirche. Es gibt noch viele andere Themen, über die ich sprechen sollte.
Wie lange wird Gott dies alles noch dulden? Ich bin kein Prophet. Wie lange wird Er noch zuwarten, bis wir wieder zur Vernunft kommen? Ich weiß - wie es auch unsere himmlische Mutter sagte -, dass Er sehr barmherzig und geduldig ist. Aber geduldig ist Er nur in einer Hinsicht und nur aus einem Grund: Er will, dass alle gerettet werden; Er will, dass alle von uns einst mit Ihm im Himmel sein werden. Daher ist Er so geduldig und wartet, bis wir wieder zur Vernunft kommen.

Mutter Angelica:
Das ist eine große Mission, Herr Pfarrer, weil wir ja immer wieder daran erinnert werden müssen. Vor nicht zu vielen Jahren - sagen wir vor zirka 30 Jahren - war bereits der Gedanke an die Abtreibung eine Scheußlichkeit für jedermann. Aber heutzutage sind wir daran gewöhnt! Ich meine, die Menschen sind vielleicht noch schockiert und empört. Was ich jedoch befürchte, ist die Tatsache, dass wir uns so an dieses Vergehen gewöhnen, dass wir es nicht mehr beachten und nicht mehr wahrnehmen.
Ich denke, dass Ihr jetziges Zeugnis, Herr Pfarrer, sehr wichtig ist. Auch unsere Fernsehstation hat nicht nur den Zweck, die Leute zu belehren, sondern sie auch zu warnen, dass es einen Gott und ein Gericht gibt.
Zweier Dinge sind wir sicher: Tod und Steuern. Alles andere wird kommen und gehen, aber diese zwei Dinge sind sicher. Und noch eines ist sicher für uns alle, für jeden von uns: Eines Tages müssen wir wie Pfarrer Scheier vor Gott stehen, und ihr könnt nicht damit rechnen, dass die Muttergottes dann für euch Fürbitte einlegen wird. Ich hoffe, sie wird es tun. Ich hoffe, sie wird es für alle von uns tun. Aber ich glaube, das Erlebnis von Pfarrer Scheier war äußerst ungewöhnlich und hat einen tieferen Sinn. Ich denke, dass sein Zeugnis von heute Abend für sich spricht.
Ein weiterer Zweck dieses Erlebnisses: Wir alle, die Kirche, die Priester, die Ordensleute sowie die Laien sollen an die Umkehr erinnert werden! Seien wir katholisch!
Ende des Interviews

 

 

 


Vom Leben nach dem Tode
Eine Mutter spricht aus dem Himmel zu ihrer Tochter auf Erden

Liebe Tochter, ich, deine leibliche Mutter im Himmel, werde dir auf Befehl Gottes diktieren, wie es im Himmel ist, weil die Menschen es nicht wissen. Sie wissen auch nicht, dass sie schon in der Endzeit leben, und es nähern sich verschiedene Strafen und Leiden. Ich werde zu dir täglich zu verschiedenen Zeiten kommen. Du hast ein besonders schweres Leben auf dieser Erde und niemand von deinen Nächsten will dir helfen. Gott sieht jede deiner Arbeiten bei deinem Vater und Er segnet dich, den Lohn erhältst du im Himmel. Ich werde einige Einzelheiten von mir sagen:

Ich habe meinen Geist Gott am 29. März 1988 in der Nacht um 4 Uhr übergeben. Zu meiner Seele kamen: Die Mutter Gottes, der hl. Joseph, die sel. Bernardina, mein Bruder Peter und meine Eltern.
Nach der Operation habe ich mich etwas besser gefühlt und dann wurden die Schmerzen immer größer. Von Natur aus war ich immer geduldig und habe niemandem von mir erzählt, von meinem Leiden wußte außer dem lieben Gott niemand. Ich habe den Gekreuzigten Herrn Jesus sehr geliebt und das hat mir viel Erleichterung und Mut im Leiden gebracht. Anders hätte ich diese Schmerzen nicht ertragen können, welche nicht zu beschreiben waren. Nach der Operation hat der Krebs alles befallen, die ganzen inneren Organe. Ich habe kein Morphium eingenommen und die Schmerztabletten waren schwach. In den Nächten konnte ich niemals schlafen, aber ich habe den lieben Gott niemals gebeten, Er möge mir die-Schmerzen nehmen.

Liebe Tochter, wenn du wüsstest, wie viele Seelen dadurch vor der Hölle gerettet wurden, würdest du das schwer glauben können, aber gerade diese Leiden in Demut vom Herrn hinzunehmen, ohne zu klagen, dies wirkt große Wunder und hat große Kraft. Beim Leiden habe ich mich niemals vom Rosenkranz getrennt, ich habe für Lebende und Verstorbene gebetet.
Sehr viele Arme Seelen gingen durch mein Gebet, welches mit dem Leiden verbunden war, in den Himmel ein oder in höhere Stufen des Fegefeuers.

Mein Übergang ins Jenseits

Heute werde ich dir von meinem Übergang ins Jenseits diktieren. Für mich war es mit Angst verbunden, weil ich wusste, dass ich von allem auf der Erde Abschied nehmen muss. Als der Moment des Todes kam, war alles mir ganz klar, obwohl ich nach einer Spritze, weiche mir der Arzt gab, geschlafen habe.
Als meine Seele die Mutter Gottes, den hl Joseph und viele andere vom Himmel sah, war sie sehr erstaunt. Aber sofort habe ich meine Verfehlungen des ganzen Lebens gesehen, von der Kindheit bis zum letzten Moment meines Lebens, das war entsetzlich. Wenn das ein lebender Mensch sehen würde, da würde er sterben vor Angst, obwohl ich im Vergleich zu den anderen Menschen nicht eine so große Sünderin war.

Alle mein Gäste lächelten mir zu und haben mich mit einer Verbeugung begrüßt, dann lobten sie die Heiligste Dreifaltigkeit mit den Worten: „Ehre sei Gott dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste", und noch „Gelobt sei Jesus Christus". Der hl. Schutzengel gab mir zu verstehen, dass Gott mir alle meine Schulden vergeben hat. Ich war so froh und glücklich, es ist mit keinem irdischen Glück zu vergleichen.
Es hat sich in mir eine so große Liebe und ein solch großes Lob zu Gott entzündet, für seine Güte, seine liebe und sein Verzeihen, dass ich es nicht beschreiben kann. Es gibt auf der Erde nicht so eine Liebe, wie ich den Herrn liebe, und Ihn immer wieder lobe und Ihm danke, dass Er mich Unwürdige in den Himmel aufgenommen hat.

Ich war sehr kurz auf der ersten Stufe im Fegefeuer, nicht ganz drei Wochen, ich musste meine Seele reinigen von meinen Schulden, aber im Fegefeuer habe ich nicht gelitten. Du hast für mich gregorianische Messen lesen lassen, welche mich sehr gestärkt haben.

Ich danke dir, liebe Tochter, das du oft für mich Hl. Messen lesen lässt, denn ich weiß, für wen ich sie verschenken kann, und sie beten dann sehr für dich.

Hier herrscht eine sehr große uneigennützige Liebe. Wir lieben alle im Himmel und genau so lieben wir alle Lebenden und helfen ihnen. Sie ahnen es gar nicht, dass so viele Dinge in ihrem Leben wir erledigen, für sie beten und die Heiligste Dreifaltigkeit bitten. Und die Menschen meinen, es seien ihre Verdienste.

Meine Ankunft im Himmel

Heute werde ich dir meine Ankunft im Himmel beschreiben. Es war ein so großes Glück und eine solche Freude, dass die menschlichen Herzen es vor Staunen nicht aushalten würden. Wir haben uns begrüßt durch Verbeugungen und ich war im Nu im Himmel, denn das Fegefeuer der ersten Stufe grenzt an den Himmel.
Im Himmel war eine große Freude und ein großes Fest, alle waren sehr feierlich gekleidet, weil alle eine große Freude haben, wenn eine Seele in den Himmel kommt. Die Engelschöre haben zu singen angelangen. Die Engel spielten auf Instrumenten, welche es auf der Erde nicht gibt, nur eins ist der Harfe ähnlich. Sie haben so schöne Melodien gespielt, dass, wenn es jemand von der Erde hören würde, das vor Glück nicht überleben könnte. Die Herzen würden die Süßigkeit und Freude nicht aushalten.

Die Chöre sangen sehr schöne Lieder, die es auf der Erde nicht gibt.

Danach kamen alle zu mir, um mich kennen zu lernen, aber nur durch ein Lächeln und eine Verbeugung. Wir müssen hier nicht körperlich sprechen wie auf der Erde. Wir schauen nur in die Augen und erhalten die Antwort. Auf die Ferne verständigen wir uns auch, aber in Gedanken.

Mit der Erde können wir uns auch verständigen, aber in Gedanken, und den Menschen verschiedene gute Gedanken eingeben. Wer auf der Erde nahe hei Gott ist im Gebet und in der Liebe, dem können wir am meisten helfen.
Ungläubige Menschen sind sehr unglücklich, ihrer bedient sich Satan wie es ihm gefällt. Für unsere Stimme sind diese taub und blind. Wir beten sehr für sie, damit Gott ihnen die Gnade des Glaubens und des Gebetes schenken möge.
Als ich im Himmel ankam, da habe ich in einer Stunde alle Himmelsbewohner erkannt, es gibt hier Trilliarden, Trillionen von Seelen. Schon nach einer Stunde fühlte ich mich mit allen wie in einer wunderbaren Familie, jetzt herrscht so eine wunderbare Liebe und Freundschaft mit allen. Da habe ich ein solches Mitleid mit euch, wie ihr Arme auf der Erde unter dem so furchtbaren Haß Satans lebt. Ich sehe, was auf der Erde los ist, eine wahrhaftige Hölle. Die Teufel, einer neben dem anderem, umzingeln jeden Menschen. Sie umzingeln sogar die Bischöfe, Priester und Klöster.
Die sündigen Stellen, wie Freudenhäuser, Freimaurer-Gruppen, Satanisten, das sind schon lebendige Teufel. Ihr Armen müsst mit ihnen leben und manchmal sogar verkehren. Ich habe ihre satanischen Messen gesehen, das kann der Hölle gleichen. Ihre Seelen bedeckt der Leib und ihr seht nicht, dass es Satan ist, ihr würdet sonst vor Angst sterben.

Was tun wir im Himmel?

Jetzt werde ich dir sagen, was wir im Himmel tun: Bei uns gibt es keinen Tag und auch keine Nacht und auch keine Uhrzeit. Wir sind außer der Zeit, das ist wunderbar; wir müssen uns nirgends beeilen, hier ist ein herrliches Leben.
Auf der Erde hat kein Mensch nicht eine Sekunde einen solchen Genuss und

eine solche Freude erlebt, so wie wir sie immer haben. Ungefähr zu eurer Morgenzeit beginnen wir mit dem Lob Gottes in Gedanken. Wir danken Gott, dass wir im Himmel sind, dass Er für uns einen so schönen, wunderbaren Himmel vorbereitet hat, dass Er uns alle unsere Sünden verziehen hat, dass Er uns so sehr liebt. Wir beten Gott an für Seine Liebe, Güte und Gnade für uns und alles Lebende. Wir danken Gott, dass Er unsere Familien auf der Erde segnet, dass Er ihnen die Sünden vergibt, dass Er ihnen verschiedene Gnaden erteilt.

Dann beten wir gemeinsam den hl. Rosenkranz für die Lebenden der ganzen Welt. Wir haben einen sehr schönen Rosenkranz. Auf der Erde gibt es nicht so schöne Steine. Die Gottesmutter hat einen hellgrauen, und ich einen aus Perlmutt. Ich werde ihn dir zeigen.

Frage: Kann jemand vom Himmel etwas erhalten?

Oh nein. Man kann nur zeigen.

Frage: Sind die Rosenkränze wie ein Ding?

Nein. Das sind keine physischen (körperlichen) Dinge, sondern himmlische und geistige.
Ich bin hier in einem sehr schönen weißen Kleid, in so einem, wie du nicht im Traum gesehen hast, als ich dir erschienen bin. Ich hin so schön und jung, weil ich 33 Jahre alt bin, Mein Leib ist 84 Jahre alt, modert schon im Grab und der Sarg ist schon zerfallen. Wir bewegen uns blitzartig. Für uns gibt es keine irdischen Hindernisse, kein Wasser, kein Feuer, auch keine Mauern. Ein Hindernis sind nur böse Menschen. Wo die Sünde ist, dort ist auch Satan und dort fühlen wir uns schlecht.
Nach dem Gebet des gemeinsamen Rosenkranzes spazieren wir in wunderschönen Gärten voller Blumen und grünen Wiesen. Bei uns gibt es keinen Winter und auch keinen Herbst, es ist immer warm, angenehm hell. Wir können einzeln spazieren gehen oder auch in Gruppen mit Verwandten oder anderen. Wir verständigen uns in Gedanken. Die Mutter Gottes spaziert auch mit uns, sie segnet uns, lächelt uns zu und umarmt uns wie ihre Kinder. Dann haben wir wieder gemeinsames Rosenkranzgebet, den schmerzhaften Rosenkranz. Danach spazieren wir wieder, besuchen uns gegenseitig, und danach beten wir den glorreichen Rosenkranz, manchmal beten die Heiligen vor. Wir beten für die ganze Welt und für jede Seele.

Frage: Ist Gott zusammen mit euch?

Ja, Er ist mit uns. Er hat Seinen Thron umgeben mit den Cherubim und Seraphin und den hl. Engeln, aber wir können Gott zu jeder Zeit so nahe sein und um alles fragen. Auf alle Fragen gibt Gott (Jesus) mit großer Demut die Antwort. Gott erhöht sich nicht so wie ihr meint Er (Jesus) ist sehr demütig. Der Herr Jesus ist in Gott Vater und im Heiligen Geist.

Frage: An wie vielen Stellen kann Gott gleichzeitig sein?

Ohne Ende, immer und überall. Er ist mit uns im Himmel und mit euch im Allerheiligsten Sakrament, in jedem Menschen, sogar in Satanisten.
Nach dem glorreichen Rosenkranz spazieren wir wieder, nach dem Spaziergang beten wir den freudenreichen Rosenkranz usw. Wir singen auch mit den Chören und hören Musik.
Es ist ein großer Festtag, wenn neue Seelen in den Himmel eingehen, oder

wenn jemand auf der Erde selig- oder heiliggesprochen wird. Wenn bei euch ein Feiertag ist, so ist er auch bei uns. Es ist auch ein großes Fest. wenn jemand seinen Namenstag hat, da herrscht eine große Freude; an so einem Tag erhalten wir Blumen als Geschenk. Sie welken nicht, sie sind immer frisch und duften.

Wir haben keine Zimmer, aber es gibt eine große Räumlichkeit und jeder hat seinen Platz und auf diesen Platz stellen wir unsere Blumen. Z.B. brachte mir die sel. Bernardine eine Rose, der hl. Joseph brachte mir auch Blumen, denn zu Lebzeiten habe ich ihn geliebt und habe oft zu ihm gebetet. Von meinem Schutzengel habe ich die schönste Blume erhalten, eine Lilie, aber nicht so eine, wie es sie auf der Erde gibt. Mein hl. Schutzengel ist die ganze Zeit mit mir.

Unser Wirken auf der Erde

Heute berichte ich dir unser Wirken auf der Erde: Also, wir können sehr viel helfen und helfen auch. Wir sehen eure Probleme, Schmerzen, Armut, eure Seele und den geistigen Zustand der Seele. z.B. was die Seele benötigt für das Heil, und wir bitten um die Gnaden. Wir bitten beim lieben Gott in euren irdischen Nöten, z.B. in Not oder bei Krankheit, besonders für die einsamen Personen, auch bei der Arbeit. Unsere Arbeit ist vielfältig und groß, daß man es ohne Ende aufzählen könnte.
Wir sehen den Zustand jeder Seele und jede Krankheit und wir können sie verhindern oder wir heilen. Der Mensch ohne Gottes Hilfe und unsere Unterstützung würde nicht einmal eine Sekunde leben können.

Heute war es dir so schwer, die Einkäufe zu tragen, aber warum hast du nicht uns um Hilfe gebeten? Wir wollten dir sehr helfen, aber wenn wir nicht gebeten werden, dürfen wir es nicht tun. Man soll uns bitten, du hast z.B. die Pflicht, deinen kranken Vater zu waschen; er ist unzufrieden und regt sich auf. Dann rufe uns an, und sofort bekommst du Hilfe. Der Vater liegt dann ruhig, wir halten ihn an Händen und Füßen. Aber nach der Arbeit danke immer Gott für die Gnaden.

Unser Wirken gegenüber uns fremden Menschen

Heute sage ich dir von unserem Wirken gegenüber uns fremden Menschen, also nicht aus unserer Verwandtschaft, sondern solchen, die sehr der Hilfe bedürfen. Wir beten besonders für diese, die nur noch wenig Zeit zu leben haben. Wir bereiten sie vor, um Abschied von dieser Welt zu nehmen, vereint mit Gott. Wir schieben ihnen Gedanken zum Aussprechen zu oder schicken ihnen fromme Menschen, damit sie ihnen helfen, einen Priester zu holen, oder wir verweisen sie in Krankenhäuser, wo dann ein Priester sie vorbereitet für den Abschied aus dieser Welt.
Wir kämpfen um jede Seele, damit sie nicht zugrunde geht, damit sie nicht ins Verderben geht! Wir erbitten ihnen die Gnade der Reue für die begangenen Sünden noch in der letzten Sekunde ihres Lebens.

Die Seelen, die im Himmel sind, haben eine sehr große Macht zu helfen und um viele Gnaden zu erbitten, besonders für ihre Verwandtschaft in vielen verschiedenen Anliegen. Für Seelen im Himmel soll man auch beten und hl. Messen lesen lassen, sogar Gregorianische. Sie haben dann eine größere Kraft, um ihren Angehörigen zu helfen.

Unsere Tätigkeit unter den größten Sündern

Heute werde ich dir unsere Tätigkeit unter den größten Sünden schildern. Wenn wir den schmerzhaften Rosenkranz beten, dann opfern wir ihn für die größten Sünder auf. Unsere Gebete haben vor dem Thron Gottes eine sehr große Kraft. Wenn wir z. B. unseren Rosenkranz beten, da geht die Seele sogar des größten Sünders nicht in die Hölle. Gestern starb in Amerika ein Satanist, welcher seit seinem 15. Lebensjahr den lieben Gott gering schätzte. Er hat viel Geld bezahlt, um aus der Kirche hl. Hostien zu erwerben, denn dort wird die hl. Kommunion auf die Hand ausgeteilt. Und dann hat dieser Mann die hl. Hostie mißhandelt. Der Herr konnte dies nicht länger anschauen und hat bei einem Autounfall sein Leben abberufen. Das ist in dieser Zeit geschehen, als wir den Rosenkranz für seine Errettung gebetet haben. Er hat dadurch die Gnade der Reue in sich gehabt. Der barmherzige Gott hat ihn nicht in die Hölle gestürzt. Diese Seele ist jetzt im schwersten Fegefeuer im 4. Grad, und dort bleibt er bis zum Ende der Welt.
Da war einmal eine ganz vernachlässigte Seele eines Alkoholikers, dieser hat sich nicht um die Familie gekümmert und alles Geld vertrunken und Gott gelästert. Dann haben wir uns um ihn gekümmert, wir haben eine Novene gehalten und er starb mit großer Reue. Er ist nicht in die Hölle gekommen.

All das Gute geschieht dank der Barmherzigkeit Gottes, durch die so viele Gnaden fließen für so viele Seelen, weil wir für sie bitten.
Eine Frau ist auf der Straße ohnmächtig geworden und lag besinnungslos da. Da haben wir sofort den Autofahrer, welcher mit einem Krankenwagen zu einem Kranken unterwegs war, den Gedanken eingegeben, eine andere Straße zu fahren; er ist in eine Nebenstraße eingebogen, dort lag diese Frau. Der Autofahrer hat angehalten und diese Frau, die einen Schlaganfall erlitten hatte, gerettet. Die Menschen, die für die Verstorbenen beten, haben mehr Möglichkeiten, Hilfe zu erlangen, als diejenigen, die nicht beten.
Eine Frau hat viel für die Armen Seelen gebetet Ihre Kinder waren ungläubig. Als sich die letzte Stunde näherte, sagte sie:

„das ganze Leben habt ihr mir nicht gehorcht, aber jetzt vor meinem Tode versprecht mir etwas: Ich bitte euch, dass ihr jeden Tag drei Ave Maria für die Armen Seelen im Fegefeuer betet" Der Augenblick war nicht dazu angetan, der Mutter diesen Wunsch abzuschlagen, und so sagten sie feierlich zu. Das Versprechen haben sie eingehalten. außer einem Sohn. Es ist nicht einmal ein Monat vergangen, bis ein (anderer) Sohn die Gnade der Bekehrung erhalten hat und darauf auch die Tochter. Der eine Sohn war sehr verstockt und hat die versprochenen drei Ave Maria nicht gebetet. Einmal erkrankte er sehr schwer und in den Schmerzen hat er nach seiner Mutter gerufen. Die Mutter kam und sagte ihm, sie könne ihm helfen und fragte ihn, warum er nicht gehorcht und jeden Tag die drei Ave Maria gebetet habe. Der Sohn hat zu weinen begonnen und versprach, jeden Tag zehn Ave Maria zu beten. Dieser Sohn ist sogleich aufgestanden und hat die zehn Ave Maria gebetet. Nach einiger Zeit starb er vereint mit Gott.

Unsere Hilfe In euren körperlichen Leiden

Heute will ich dir sagen, wie unsere Hilfe in euren körperlichen Leiden ist. Wenn euch ein körperliches oder seelisches Leiden überkommt, dann danken wir sogar Gott dafür. Wir wissen, daß jedes Leid sehr kostbar und fruchtbar für die Seele ist, es reinigt die Seele von Fehlern und schlechten Gewohnheiten, befreit vom Bösen und veredelt die Seele. Die Menschen, die nicht leiden können und nur jammern, denen schenkt Gott keine Gnaden der Ausdauer.
Wenn Gott ein Leiden schickt, dann darf man nicht mit dem Gebet aufhören. Durch das Leiden erlöst man viele Seelen aus dem Fegfeuer, man hilft den Sterbenden und erbittet Gnaden für die Sünder.

Über das Wirken Satans

Heute will ich dir etwas über Satan sagen, denn die Menschen wissen so wenig über ihn. Er wirkt sehr viel Böses in den Menschen, sogar in den Tieren.

Er will euch dauernd stören, aber macht das hl. Kreuzzeichen. Satan hat Angst vor diesem Zeichen, er ist entsetzt und flieht, das ist die beste Waffe gegen ihn. Der Exorzismus ist auch eine Waffe gegen ihn, aber das wirksamste ist ein gut gemachtes Kreuzzeichen. Satan ist ein böser Geist, unsichtbar und unfühlbar, er will in jedem Menschen zu Gast sein, und das gelingt ihm zu 70%, und die armen Menschen wissen gar nichts davon. Sie leben ruhig, fallen dann in Depressionen, Pessimismus, Verzweiflung und haben keine Ahnung, daß es das Werk Satans ist. Satan will jeden Menschen vernichten, besonders jene, die nicht an ihn glauben.

Den Menschen, die das Leben genießen möchten, z.B. Männern mit einem schwachen Willen, gibt er verschiedentliche Gelegenheiten zum Alkoholtrinken oder zum Stehlen, wenn sie geldgierig sind. Sogar für sehr fromme Personen hat er seine Methoden: Er kann Wunder vortäuschen, er spricht schön über Gott, heute auch und sammelt dann seine Ernte.
In Ehen kann er Gedanken eingeben zum Ehebruch, die dann sogar zur Scheidung führen In Kindern wohnt er auch. Man kann es sogar manchmal sehen, wenn sie ungut sind.

Zu den Geistlichen haben die Teufel besonderen Zugang. Deshalb sollten die Menschen viel für ihre Geistlichen beten. Die Teufel können in die Tiere eingehen und sich ihrer bedienen. Z .B. mögen sie gerne schwarze Katzen und Hunde, z. B. beißt dann ein Hund oder eine Katze plötzlich bis ins Blut. Sie gehen auch in wilde Tiere ein und können die Menschen angreifen, im Wald oder anderswo. Ein Pferd z. B. schlägt seinen Besitzer, die Kuh ist unruhig beim Melken, gibt weniger Milch, die dann schädlich für die Menschen ist. Satan geht aber nicht in Tauben und Schäflein ein.
Zurzeit ist es nicht gut, Haustiere zu haben. Satan beeilt sich mit seinem Wirken, denn er weiß, dass seine Zeit kurz ist.

Wie kann man sich vor dem Satan schützen?

Heute diktiere ich dir, wie man sich vor Satan schützen kann und wie man ihn aus den Tieren vertreiben kann.
Satan hat keinen Zutritt zum Menschen, der den Rosenkranz betet.

Er hat auch keinen Zugang zu denen, die Medaillen an sich tragen oder den Herrn Jesus am Kreuz oder den Rosenkranz um den Hals. So ein Mensch wird zwar auch verlockt auf alle mögliche Arten, aber meistens gelingt es dem Satan nicht, sich dieses Menschen zu bemächtigen, denn so ein Mensch ist stärker vom Himmel geschützt und selber kann er sich auch verteidigen.

Wenn einen Menschen das Tragen einer Medaille am Hals stört und er sie abnimmt, dann ist das ein Zeichen, dass er ein Sklave Satans wird.

Das nächst Wichtigste ist, dass der Mensch täglich betet, oft zu den Sakramenten geht, die hl. Messe besucht, das Allerheiligste Sakrament anbetet.

Einem Menschen, der nicht gut zu seiner Familie ist, sollte man immer etwas Weihwasser in das Essen geben, sein Zimmer segnen und im Bett unter das Kopfkissen eine wundertätige Medaille legen, ihn mit dem aufregen. Man muß demütig und gut sein, denn Satan mag das nicht, er wird mit der Zeit den Menschen verlassen müssen.

Man soll den Rosenkranz für die Menschen beten, die hl. Kommunion aufopfern und fasten. Aus den Tieren vertreibt man den Satan durch das Kreuzzeichen und durch Weihwasser. Dem lieben Gott gefällt es nicht, wenn der Mensch seine Zeit vergeudet, oder wenn man sich übertrieben mit der eigenen Person befasst, z. B. sich schmückt und aufputzt, auch in der Kleidung, und wenn man die Tierliebe übertreibt. Für die Vergeudung der Zeit gibt es große Strafen im Fegefeuer.
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Sterbe-Rosenkranz

wie der gewöhnliche Rosenkranz zu beten; jedoch mit folgenden Gesetzchen:

1. 0 Maria, verlaß uns nicht, wenn unser Aug‘ im Tode bricht.
2. 0 Maria, verlaß uns nicht, wenn unsere Zunge nicht mehr spricht.
3. 0 Maria, verlaß uns nicht, wenn wir stehen vor Gericht.
4. 0 Maria, verlaß uns nicht, wenn dein Sohn das Urteil spricht.
5. 0 Maria, verlaß uns nicht und führe uns zum ewigen Licht.


Gekürzte Form: Am Anfang: Vater unser...,
Ave Maria...,
dann zehnmal nur die Anrufung des Gesetzchen...,
am Ende: Ehre sei dem Vater...