Zur Anbetung Gottes finden

https://www.youtube.com/watch?v=HonzapErva8

Rosenkranzgebete durch Bildbetrachtung im Video

eine große HILFE!!!!

Der freudenreicher Rosenkranz.

https://www.youtube.com/watch?v=fQU-P3cq1qY

Der schmerzhafte Rosenkranz.

https://www.youtube.com/watch?v=SFXLRVPDNNA

Der glorreiche Rosenkranz.

https://www.youtube.com/watch?v=hRprmmZfQPE

Der lichtreiche Rosenkranz.

https://www.youtube.com/watch?v=gbUuzWcXvyA

 


Die 5 Gebete, die in Fatima offenbart wurden, die jeder Katholik kennen sollte

 

Das erste dieser Gebete kennen viele Katholiken schon; doch die anderen vier sind weniger bekannt. Dies sind die 5 Gebete, die den Kindern in Fatima geschenkt wurden:

1) Das Fatima-Gebet

O mein Jesus, verzeih‘ uns unsere Sünden, bewahre uns vor den Feuern der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen, Amen.

Maria sagte den Kindern, das sie dieses Gebet nach jedem Gesätz des Rosenkranzes beten sollten.

2) Das Gebet um Verzeihung

Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die an Dich nicht glauben, Dich nicht anbeten, auf Dich nicht hoffen und Dich nicht lieben.

Im Jahr 1916, vor den Marienerscheinungen, sahen die Hirtenkinder einen Engel, der ihnen dieses und das nächste Gebet anvertraute.

3) Das Gebet des Engels 

Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder.

Als ihnen der Engel dieses Gebet schenkte, erschien der Leib Christ in Hostie und Kelch vor ihnen in der Luft, und der Engel leitete die Kinder an, davor niederzuknien und zu beten.

4) Das Eucharistische Gebet 

Allerheiligste Dreifaltigkeit, ich bete dich an! Mein Gott, mein Gott, ich liebe dich im Allerheiligsten Sakrament.

Als Maria den Kindern zum ersten Mal erschien, am 13. Mai 1917, sagte sie: „Ihr werdet viel zu leiden haben, aber die Gnade Gottes wird Euer Trost sein.“ Lucia, eines der Kinder, erzählte, dass ein helles Licht überall um sie herum aufstrahlte, und ohne darüber nachzudenken, begannen sie gemeinsam, das Gebet zu sprechen.

5) Das Opfergebet 

Oh Jesus, ich bete aus Liebe zu dir, für die Bekehrung der Sünder und zur Sühne der Sünden gegen das unbefleckte Herz Mariens.

Dieses Gebet gab Maria den Kindern zusammen mit dem Fatima-Gebet (Nr. 1) am 13. Juni 1917. Man soll es beten, wen man Gott sein Leiden aufopfert.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von www.ChurchPOP.com


 

Die einfachste Art, das Gebet zu leben

 

 

 

Es ist der Liebe eigen, sich mit schlichten und warmen Worten zu wiederholen. (…) Wenn du merkst, dass du Glück und Friede dabei empfindest, deinen Rosenkranz zu nehmen und in ein rhythmisches, wiederholendes Beten einzutauchen, sei froh.

Wenn es dir gelingt, den ganzen Rosenkranz zu beten, ohne dich um deine Gedanken zu kümmern, sondern du nur glücklich bist, in aller Ruhe bei der Mutter Jesu zu verweilen, freue dich, denn sicher wirkt der Heilige Geist in dir, und das alleine zählt, wenn man betet…

Für diejenigen, die nichts vom geistlichen Leben verstehen, ist der Rosenkranz ein Synomym für mechanisches Beten. Für denjenigen, der „geistlich“ ist und auf dem Weg des Gebetes Fortschritte gemacht hat, ist der Rosenkranz die einfachste Weise wie man sich helfen kann, das Gebet konkret und auf lange Zeit zu leben.

Ich scheue mich nicht zu behaupten, dass derjenige, der diese Art des Betens liebt und sich dabei wohl fühlt, wenn er den Rosenkranz betet, ein kontemplativer Mensch ist oder sich doch auf dem Weg der Kontemplation befindet.

Darum habt Acht, dass ihr nicht herabsetzt, was ihr nicht kennt. Der Rosenkranz ist eine universelle Art des Betens. Tatsächlich finden wir ihn in allen Offenbarungs­religionen.

 

 

 

 

Carlo Carretto

In seinem Buch: „Gib mir deinen Glauben“

 

Marianischer Sammelband 1986

 

 

 

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Prier spontanément chaque jour (Mère Teresa)

 

 



Jesus gab ein spezielles Gebet zur Heilung der Krankheit Krebs! Ein Gebet, das Jesus am 27. Mai 2000 an Jean-Marc übergeben hat
 
Jean-Marc: Nachdem dein Kind Jeanine den Krebs überwunden hat, möchte sie nun denen helfen, die von diesem Leiden betroffen sind. Was kann sie tun, um ihnen zu helfen? Ich danke dir, Gott der Liebe und der Barmherzigkeit.  Jesus:   "Friede sei mit dir, meine liebe Tochter, Mein Kind, du tust gut daran, Mitleid mit deinen Brüdern und Schwestern zu haben, die an diesem Übel erkrankt sind, das den Leib zerfrisst und so grausame Leiden verursacht.  Mein Kind, es ist wichtig, dass all jene, die von dieser Krankheit befallen sind, Meinen mächtigen Schutz in Anspruch nehmen, indem sie Sakramentalien wie Kreuze, Medaillen und Skapuliere tragen.  Es ist wichtig, dass sie sich jeden Tag mit Weihwasser bekreuzigen, täglich aus dem Glauben leben, die Sakramente empfangen, die Ich euch durch Meine Heilige Kirche schenke, und Meine Heiligste Mutter um Heilung bitten. Sie müssen auch ein ausgeglichenes Leben führen und gesunde, reine Luft atmen.  Diese Krankheit wird durch das Leben in der Stadt gefördert sowie durch ein unruhiges Leben, das zu sehr auf den Materialismus ausgerichtet ist. Ihr seid auf viel Ruhe, Stille und Gebet angewiesen. Mein Kind, biete ihnen die Lösung an, zu Gott und zu einem Leben aus dem christlichen Glauben zurückzukehren, denn ihre Seele ist in größerer Gefahr als ihr Leib, wenn sie nicht umkehren.  Oft begreifen die Seelen erst in Zeiten der Prüfung und der Krankheit, dass sie nicht für das einzig Notwendige, nämlich das Leben mit Gott gelebt haben, sondern für das Vergängliche, für das Leben der Welt. Hier ist das Gebet, das ich dir schenke: Betrachte es jeden Tag mit großem Vertrauen und gib es an all jene weiter, die an Krebs erkrankt sind."  +++ Krebs-Heilungsgebet: Bitte heile diesen Krebs in mir!  «Herr Jesus, König der Herrlichkeit, du bist das Leben meiner Seele und meines Leibes.  Hab Erbarmen mit mir, denn ich bin sündig und schwach.  Bitte komm und heile diesen Krebs in mir, der mich zunichtemachen und zum Tod führen will.  Bitte lege dein Göttliches Leben, dein Ewiges Leben in mich.  Bitte lege Deine Hand auf dieses Leiden, dann werde ich geheilt und gestärkt.  Jesus, König der Liebe, bitte komm mir zu Hilfe!» 
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Jeder soll dieses Gebet mit Glauben sprechen und als echter Christ leben.  Dann verspreche Ich, dass Ich jedem Gnaden der Heilung, der Linderung im Leiden und der Kraft in dieser Prüfung schenken werde. Das ist dein Auftrag, Meine Tochter.  Jesus, dein Heiland  +++ Gebet zum heiligen Peregrinus  Gekreuzigter Herr Jesus, durch eine wunderbare Gnade hast du dem heiligen Peregrinus einen sichtbaren Engel als Freund zur Seite gestellt und ihm deine bewunderungswürdige Mutter als Führerin für sein Leben gegeben. Du selbst warst sein Arzt, als du ihn von seinem Krebsleiden geheilt hast.  Gewähre uns auf seine Fürsprache die Gnade, dich von Herzen zu lieben, sowie die Jungfrau Maria und unseren heiligen Schutzengel hier auf Erden und in der Ewigkeit zu verehren.  Der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und herrschst in alle Ewigkeit. Amen.  O großer heiliger Peregrinus, du wurdest «der Wunderbare» genannt und bist vom Krebs geheilt worden. Bitte für uns bei Gott und bei Unserer Lieben Frau. Bitte für die Kranken, die wir Deiner Fürbitte empfehlen.  Vater Unser ..., Gegrüßet seist du Maria ..., Ehre sei dem Vater ...  Heiliger Peregrinus, bitte für uns! (3 Mal)  --- Man kann den Heiligen Peregrinus anrufen für die Heilung von schweren Krankheiten, von Krebs, von Aids, von ansteckenden Krankheiten, von Geschlechtskrankheilen, von Tumoren und Geschwülsten. Werdende Mütter können den Heiligen auch um eine problemlose Entbindung bitten.  ___________________________________________________________________
Quelle: aus «Wort der Allerheiligsten Dreifaltigkeit» Band 7, S. 302, «Die Allerheiligste Dreifaltigkeit lädt uns ein zum Gebet» adorare.ch/krebshlgeb


Perle für Perle, Schritt für Schritt durch Maria zu Jesus: 12 Tips zum Rosenkranzgebet

Monsignore Florian Kolfhaus

In der Neuzeit war es immer wieder das Rosenkranzgebet so vieler Christen, das ihnen Frieden und Freiheit gebracht hat. Denken wir nur an die Schlachten von Lepanto und Wien oder an den friedlichen Abzug der russischen Besatzung in Österreich. Papst Leo der XIII. hat in mehreren Enzykliken, die dieses Gebet in der Kirche fördern sollten, den Oktober zum Rosenkranzmonat erklärt. Durch die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima, die sich im kommenden Jahr zum hundertsten Mal jähren, hat die kleine Perlenschnur neue, noch größere Bedeutung bekommen. Die Mutter Jesu bittet um das tägliche Gebet des Rosenkranzes, der in der Hand selbst kleiner Kinder oder kranker und alter Menschen zur Schleuder Davids wird — zu einer Waffe, mit der, wie die heilige Theresa von Kalkutta zu sagen pflegte, alle Probleme dieser Welt bezwungen werden können.

Ein Gebet für alle

Die Wirksamkeit des Rosenkranzes liegt in seiner Schlichtheit. In dieser Einfachheit der 50 Ave Maria, in denen sich die Geheimnisse des Lebens Jesu und seiner Mutter spiegeln, liegt freilich auch die große Gefahr, den Rosenkranz als monotones und oberflächliches Hersagen von Gebetsformeln zu sehen. In Wahrheit aber ist der Rosenkranz eine hervorragende Schule des Gebets, in der der Christ an der Hand Mariens lernt, Perle für Perle, Schritt für Schritt, auf Jesus zuzugehen, mit ihm zu sprechen, auf ihn zu hören und ihn liebevoll zu betrachten. Der Rosenkranz umfasst die drei großen Gebetsformen, die wie Stufen zur Begegnung mit dem Herrn führen: Mündliches Gebet, Meditation und Kontemplation. Oder mit anderen Worten gesagt: Wer den Rosenkranz betet, betet mit Mund, Verstand und Herz.

Der Rosenkranz — ganz praktisch!

Der Monat Oktober ist eine Gelegenheit, das Rosenkranzgebet neu zu entdecken oder zu vertiefen. Grundsätzlich gilt: Übung macht den Beter. Hier sind zwölf ganz einfache und sehr konkrete Tipps, wie es jedermann gelingen kann, ein bisschen besser und öfter zu beten.

1. Rosenkranz in der Tasche

Jeder Katholik sollte immer einen Rosenkranz in der Hosen- oder Rocktasche haben. Es gibt den kleinen Fingerrosenkranz mit nur zehn Perlen, den man ganz leicht bei sich tragen kann. Wann immer man nach Taschentuch oder Schlüssel greift, erinnert die Gebetsschnur an Jesus und Maria. Und vielleicht ist das dann der Moment, ein kurzes Stoßgebet zu sagen oder ein Gesätzchen (zehn Ave Maria) des Rosenkranzes zu beten.

2. Leerzeiten füllen

Im Alltag gibt es immer wieder «Leerzeiten», in denen wir warten müssen: beim Arzt, an der Bushaltestelle, auf einen wichtigen Anruf ... Das sind Minuten, in denen man den Rosenkranz aus der Tasche ziehen und beten kann. Und wer im Wartezimmer sich nicht als praktizierender Katholik «outen» möchte, der kann das unbemerkt mit seinen Händen tun: wir haben zehn Finger, um damit die Ave Maria eines Gesätzchens zählen zu können.

3. Arbeit und Sport mit dem Rosenkranz heiligen

Viele Tätigkeiten verlangen von uns kein Nachdenken, sondern gehen uns mittlerweile mechanisch von der Hand. Beim Wäsche Aufhängen, Zwiebel schneiden oder Auto waschen kann man den Rosenkranz beten. Es ist nicht schlimm, wenn man sich verzählt oder diesem Gebet nicht die volle Aufmerksamkeit schenken kann. So wie verliebte Menschen immer aneinander denken, egal, was sie tun, hilft der Rosenkranz, im Herzen bei Jesus und Maria zu sein. Das gilt auch für viele Sportarten: Gerade beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen kann man wunderbar den Rosenkranz beten, indem man zum Beispiel die Ave Maria im Rhythmus des eigenen Atems (innerlich oder, wenn man allein auf freiem Feld ist, auch laut) ausspricht.

4. Beten mit Bildern und Musik

Der Rosenkranz ist ein betrachtendes Gebet. Wichtiger als die Worte, die wir sprechen, sind die Blicke des Herzens auf die Geheimnisse. Dazu kann es hilfreich sein, vor dem Gebet fünf passende Bilder (ganz leicht im Internet zu finden) auszusuchen, die man dann einfach anschaut — nicht analytisch auf der Suche nach Details, sondern «kontemplativ», das heißt ruhig anblickend. Wiederum lernt man hier von Verliebten, die ohne Worte einander angucken und innerlich still sind. Beim privaten Beten kann auch Musik hilfreich sein, die im Hintergrund läuft, um zur Ruhe zu finden.

5. Zerstreuungen willkommen heißen

Es gibt kaum ein Gebet ohne Zerstreuungen. Immer wieder kommen uns andere Gedanken in den Sinn: die Einkaufsliste, der morgige Geburtstag eines Freundes, eine Krankheit oder Sorge. Wenn wir beim Gebet dagegen ankämpfen, wird es oft noch schlimmer. Es ist besser, diese «Zerstreuungen» einzubinden und ein Ave Maria dafür zu beten: für die Menschen im Supermarkt, für Freunde und Familie, für mich in meinen Problemen. So wird das Gebet ehrlicher und persönlicher.

6. Betend durch die Welt gehen

Auf dem Schul- und Arbeitsweg, sei es im Auto oder im Bus, sei es im Zug oder vielleicht zu Fuß, kann man sehr gut den Rosenkranz beten, ohne den Kopf zu senken und die Augen zu schließen. Am Steuer könnte diese fromme Haltung verheerende Folgen haben! Betend durch die Welt zu gehen oder zu fahren, bedeutet, die Ave-Maria-Gebete den Menschen zu widmen, an denen ich vorüber laufe, oder für die Geschäfte und Institutionen zu beten, die auf meinem Weg liegen. Gott wird dabei für Überraschungen sorgen. So kann ich z.B. eine Arztpraxis auf meinem Weg in neuem Licht sehen, wenn ich im Gebet an die Menschen denke, die dort in ihren schweren Krankheiten Hilfe erhoffen.

7. Auf Knien und mit den Füssen beten

Der Rosenkranz kann immer und überall gebetet werden. Manchmal sollte man ihn aber ganz bewusst kniend beten, um dann auch irgendwann die körperliche «Herausforderung» zu spüren. Es geht hier nicht darum, sich zu quälen und möglichst lange durchzuhalten — gerne darf man sich hinsetzen — sondern um die Wirklichkeit, dass wir Leib und Seele haben, und dass unser Körper mitbetet. Deshalb ist der Rosenkranz auch ein so passendes Wallfahrtsgebet. Blasen an den Füßen und schmerzende Knie — bitte keine falschen Quälereien, die eher Stolz auf vermeintliche Leistungen als Vertrauen in Gottes Gnade erzeugen! — sind Opfer, die den Rosenkranz «vergolden» können. Wer eine Wallfahrt (oder eine Bergbesteigung) «geschafft» hat, kennt auch die körperliche Freude dieser Anstrengung.

8. Jedem Gesätzchen eine Intention geben

Man muss nicht immer den Rosenkranz an einem Stück beten. Oft kann es nützlich sein, in den oben genannten Leerzeiten einfach anzufangen. Oder man betet bewusst — vielleicht nach dem Mittagessen — nur ein Gesätzchen. Immer kann es hilfreich sein, mit jedem Geheimnis ein bestimmtes Anliegen zu verbinden: für meine Mutter, für meine Freundin Katrin, für den Papst, für die verfolgten Christen,... Je konkreter, umso besser. Diese Intention kann man dann auch mit dem Inhalt des «Zehners» verbinden: Geburt Jesu — Maria, hilf meiner Mutter! Kreuzigung — Jesus, hilf mir in meiner Krankheit. Auch so wird das Gebet inniger und persönlicher. Lob und Dank sollten freilich nicht völlig fehlen. Warum nicht einmal ein Gesätzchen aufopfern, nur um dem Himmel «Dankeschön» zu sagen?

9. Mit der Heiligen Schrift beten

Der Rosenkranz ist das «Evangelium an der Perlenschnur». Es ist gut — und hierfür gibt es viele hilfreiche Bücher und Hefte — mit jedem Geheimnis ein Schriftwort zu verbinden. Innerlich kann man es beim «äußeren» Beten der Ave Maria wiederholen. Das Wort Gottes hat Kraft. Im Vertrauen darauf wird es in meinem Herzen nachklingen und, wie ein Stein, der ins Wasser fällt, ohne mein weiteres Zutun Kreise ziehen. Und ganz nebenbei lerne ich so auch Zitate aus der Bibel auswendig — auf Englisch heißt das passender Weise «to learn by heart»

10. Verschiedene Rosenkränze benutzen

Die meisten Katholiken haben nicht nur einen einzigen Rosenkranz, sondern eine ganze Kollektion, die bei manchen sogar größer sein mag als die Briefmarkensammlung des Patenonkels. Wir Menschen haben einen Leib, der mitbetet, und jede Perlenschnur macht durch Farbe und Gewicht einen anderen Eindruck auf mich. An manchen Rosenkränzen kann (und darf man!) beim Beten richtig fest ziehen, um sein Gebet auch irgendwie zu spüren. Andere, filigrane Gebetsschnüre muss man vorsichtig und fast zärtlich durch die Hände gleiten lassen. Besonders «kraftvoll» sind alte, abgegriffene Rosenkränze, mit denen wir das geistliche Erbe der Großeltern antreten. So wird die Perlenkette zur Gebetskette mit den vorausgehenden Generationen. Oft haben Rosenkränze auch eine eigene, kleine Geschichte, wenn sie z.B. von einem Wallfahrtsort stammen oder zu einem besonderen Anlass geschenkt wurden. Auch daran darf man sich beim Beten erinnern.

11. Beten, wenn man nicht beten kann

Vor Gott können wir nichts leisten. Wir Christen sind keine disziplinierten Yogis, die asketische Höchstleistungen vollbringen müssen. Es gibt Zeiten der Trockenheit und Trauer, in denen man nicht beten kann. In diesen schwierigen Momenten darf man zum Rosenkranz greifen, um die Gebete einfach nur «aufzusagen». Das ist kein heidnisches Plappern, sondern der winzige Funke guten Willens, den wir Gott anbieten, und den er, wann und wie er will, mit dem Hauch seines Geistes zu einem Feuer anfachen kann. In diesen schwierigen Zeiten mag es sogar genügen, einfach den Rosenkranz festzuhalten, ohne ein Wort zu beten. Dieses armselige Dasein vor Gott und seiner Mutter ist dann schon gutes Gebet, das sicher nicht ohne Antwort bleibt.

12. Mit dem Rosenkranz einschlafen

Nicht nur in der Hosen- oder Rocktasche, sondern auf jedem Nachtkästchen sollte ein Rosenkranz liegen. Beim Einschlafen oder beim Aufwachen mitten in der der Nacht kann man sehr gut die vielen Ave Maria beten. Das ist besser als Schäfchen zählen ... Gerade alte und kranke Menschen «klammern» sich nachts an den Rosenkranz, weil er in ihrer schwachen Hand Sicherheit, Stärke und Trost verspricht. Auch in guten Zeiten dürfen wir zur Perlenschnur greifen und uns an ihr festhalten, um dann gerade für die zu beten, die in den dunklen Stunden wachen und leiden.

Das Buch «Der Rosenkranz — Theologie auf Knien» von Msgr. Dr. Kolfhaus ist erschienen im Dominus Verlag, DE, und hat 128 Seiten. Tel. 0049 (0)821 5 66 56 58 


Jesus ist die Quelle!

"Zu Mir, zur Quelle der Gnade und göttlichen Erbarmung, zur Quelle der Milde und Reinheit, musst du oft wiederkehren, damit du von deinen Leidenschaften und Sünden geheilt, wider alle Versuchungen und List des Teufels immer bewaffnet und zur Wachsamkeit gestärkt wirst. Der Feind weiss wohl, welche Frucht und heilsame Kraft in der heiligen Kommunion liegt.

Wer die wahre Andacht in seinem Innersten hat, kann alle Tage, kann jede Stunde des Tages zur geistlichen Kommunion Christi heilsam und ohne Hindernis hintreten, wenn er wirklich gehindert ist, zum Tisch des Herrn zu gehen. Durch den guten Willen und die fromme Absicht wird er die Kraft des Sakramentes an sich erfahren."
(Nachfolge Christi, Thomas von Kempen)


Tägliche vollkommene Ablässe

 

aus dem Buch "Der Ablass in Lehre und Praxis"

 

Peter Christoph Düren

 

Die Kirche ist sehr großzügig bei der Gewährung von Ablässen; dies zeigt sich besonders bei den „Gewährungen, die mit Werken verbunden sind, durch die der Gläubige - und zwar jeder für sich allein und an allen Tagen des Jahres - einen vollkommenen Ablass erlangen kann ... Die besagten Werke sind:

 

·        die Anbetung des Allerheiligsten Altarssakramentes, wenigstens eine halbe Stunde lang;

·        die Kreuzwegandacht;

·        das Rosenkranzgebet oder der Hymnus „Akäthistos“ in einer Kirche, in einer öffentlichen Kapelle, in der Familie, in der Ordensgemeinschaft, einer religiösen Gemeinschaft, einer christlichen Vereinigung und überhaupt, wenn mehrere zu irgendeinem ehrenhaften Zweck Zusammenkommen;

·        die andächtige Lesung der Heiligen Schrift, wenigstens eine halbe Stunde lang.“

 

(EI 1999, S. 49; vgl. HA 1989, S. 38, EI 1986, S. 440

 

Wer alle sechs Wochen beichten geht, sich von jeder Anhänglichkeit an eine Sünde lossagt, täglich das Sakrament der Eucharistie empfängt und ein Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters spricht, kann jeden Tag einen vollkommenen Ablass gewinnen, den er entweder für sich selbst gewinnen oder den Verstorbenen zuwenden kann; dazu ist entweder eine halbstündige eucharistische Anbetung erforderlich oder eine halbstündige geistliche Lesung der Heiligen Schrift oder eine Kreuzwegandacht an den 14 Stationen oder das Rosenkranzgebet bzw. der Hymnus „Akäthistos“ in einer Kirche, in der Familie oder in frommer Gemeinschaft.

 

 

 

 

 

Gesamttext des eingescannten, aber noch nicht korrigierten Buches: Hier

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Sechs Leidensmessen für Verstorbene

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