Jung und Gott


Begegnung mit Gott

«Mitten im Gefängnis stand Jesus neben mir»

Turgay Yazar ist der Präsident eines Rocker-Clubs und lebt durch illegale Geschäfte. Als er gefasst wird, muss er zehn Jahre ins Gefängnis. Doch am Ende seiner Haftzeit hat der Deutsch-Türke eine übernatürliche Begegnung mit Jesus, die alles auf den Kopf stellt. Das ist seine Geschichte...

Turgay Yazar
Nichts und niemand konnte mich brechen oder mich verändern. Ich war der Präsident eines Rocker-Clubs. Das war meine Identität, bestimmte mein Denken und mein Handeln. Mein Motto war: Macht kauft man sich nicht, Macht holt man sich, egal mit welchen Mitteln. Auch Geld hatte ich mehr als genug, ich besass Bordelle, Striplokale, Nachtclubs... Weil ich krumme Dinger drehte, war die Polizei ständig hinter mir her. Und eines Tages erwischten sie mich. Unter der höchsten Sicherheitsstufe verhafteten sie mich.

Leben als Häftling

Ich landete in der JVA Hechingen. Ein Beschluss untersagte mir, die oberen Stockwerke zu betreten, um zu verhindern, dass ich über die Mauer hinweg Anweisungen an meine Leute draussen weitergebe. Ich war separiert, gut isoliert und unter ständiger Beobachtung. Trotzdem hatte ich keine Probleme, mit meinen Leuten ausserhalb zu kommunizieren. Während der Jahre im Gefängnis konnte ich mein Imperium sogar noch ausbauen.

Jesus im Gefängnis

Einmal sass ich in meiner Zelle und versuchte wieder einmal, Lösungen zu finden, um draussen alles zu regeln, als plötzlich eine gewaltige Kraft in meiner Zelle ausbrach. Ich konnte nicht sehen, warum, aber es versetzte mich in Furcht. Mein Herz raste wie verrückt und ich verstand nicht, was los war. Dann sagte eine Stimme auf türkisch zu mir: «korkma», das bedeutet: «Hab keine Angst!» Ich fiel auf die Knie.

Aus dem Nichts kam ein Mann zu mir und sagte auf türkisch: «Ich bin Jesus.» Seine Gegenwart war so gewaltig. Diese Kraft die von ihm ausging, erdrückte mich fast. Ich hatte solche Angst, dass ich es nicht wagte, ihn anzusehen. Dann sagte er: «Ab jetzt wirst du mir nachfolgen. Hab keine Angst. Ich, Jesus, bin mit dir.»

Wie geht das, Jesus nachfolgen?

Nach diesem Erlebnis besorgte ich mir von einem Beamten eine Bibel. Ich musste unbedingt mehr über Jesus herausfinden, denn ich wusste nichts über den christlichen Glauben. Meine Eltern sind ja Muslime und ich hatte keine Ahnung, wie man betet oder Busse tut.

Wort für Wort nahm ich die Bibel auseinander. Einmal las ich im Buch Hesekiel, wie der Heilige Geist auf Hesekiel fällt und im selben Moment fiel der Geist Gottes auch auf mich. Seine Gegenwart war so stark zu spüren, dass ich dachte, Jesus kommt wieder zu mir. Aber dann realisierte ich, dass der Heilige Geist erfahrbar ist und eine reale Kraft. Ich las die Verse nochmals: «Ich werde dir meinen Geist senden.»

Dann stiess ich im Neuen Testament auf das «Vater Unser». Ich wartete bis Sonntag, um es feierlich beten zu können. Stück für Stück zeigte mir der Heilige Geist, wie man den Glauben lebt und Busse tut. Und immer tiefer begriff ich, was in der Bibel steht, und versuchte das auch umzusetzen. Ich wollte Jesus wirklich nachfolgen und dabei war es mir völlig egal, was andere Leute über mich denken und manche glaubten wirklich, ich wäre verrückt geworden. Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Zeit im Gefängnis die beste meines Lebens war, denn ich habe dort durch die Begegnung mit Jesus wahre Freiheit erlangt.

Neuanfang

Nach und nach löste ich meine Verbindungen zu den kriminellen Machenschaften und gab alle meine Geschäfte auf. Das passte einfach nicht zu Jesus, zu dem ich jetzt gehöre. Als ich frei kam, fing ich an, an meiner neuen Lebensaufgabe zu arbeiten: allen Menschen von Jesus zu erzählen und sie zu ermutigen, sich mit Gott zu versöhnen.

Meine Geschichte soll Mut machen und zeigen, dass Gott auch für Menschen wie mich einen Platz hat. Er hat mich befreit von Schuld, Sünde und Schande. Er hat das Alte weggeschafft und es ist nicht zu vergleichen mit dem, was er mir gegeben hat. Ich durfte die Auswirkungen erleben, die es gibt, weil er für mich gestorben ist. Allein diese unglaubliche Liebe, die er zu mir hat, hat mich verändert. Alles, was ich schreibe, soll niemanden überreden, sondern erklären, dass Jesus real ist. Es kostet dich nichts, es einfach mal mit ihm auszuprobieren.


Der Heiland selbst spricht: "Die Hölle zu Füssen wegen Handkommunion"


Die Ordensschwester Maria Cornelia Holewick (13.03.1911 bis 09.03.1985) erhielt vom Jesuskind ganz persönliche
Anleitung und Führung. Der satanischen Verführungskunst ist es bekanntlich eben gelungen, eine in der ganzen Kirchengeschichte nie da gewesene Art des Kommunionempfangs hereinzubringen.


❖ Nie wurde den Gläubigen der Leib Christi auf die bloße Haut der Hand gelegt und nie mit den bloßen Fingern berührt, sondern allermindestens auf ein Tüchlein in die Hand gelegt und von dort mit dem Mund direkt aufgenommen. Der frühere zeitweilige Kommunionempfang in dieser Art wird immer wieder fälschlicherweise als schon einmal da
gewesene «Handkommunion» behauptet.
❖ Die heutige Handkommunion wurde in Tat und Wahrheit erstmals in der Kirchengeschichte unter Papst Paul VI. (1963-1978) eingeführt. Schwester Cornelia erhielt vom Jesuskind den ausdrücklichen Auftrag, die Kirchenführung zu warnen:
➢ Das Jesuskind befahl mir — so die Schwester = an Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute jene Worte zu schreiben: «Meine Schwester, ich habe dich bei Lebzeiten in die Qualen der Hölle versetzt (durch Entzündung des Trigeminusnervs am 1.07.1973), damit du all denen, die ich dir genannt habe, beweisen kannst, was das heißt, in der Hölle zu sein. Doch du hast nur einen Tag und eine Nacht die höllische Pein verkostet, doch aber durch mich getröstet.


Den Kardinälen, Bischöfen, Priestern und Ordensleuten mit wenigen Ausnahmen des ganzen Westens, selbst davon
den Papst nicht ausgenommen, all diesen steht die Hölle zu deren Füssen offen und das nur wegen der HANDKOMMUNION.

Die Kardinäle und Bischöfe tragen die Schuld, weil sie das beim Papst erzwungen haben. Der Papst hat die Schuld als mein Vertreter auf Erden, weil er schwach geworden ist und seine Unfehlbarkeit mit den Füssen zertreten hat.
Die Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute haben dem gläubigen Volk nicht nur den Glauben geraubt, sondern (durch den Glaubensabfall) auch den Himmel. Das ist das größte Verbrechen, was sie an den Meinigen tun konnten.


Meine Schwester, ich habe durch meinen Kreuzestod die Welt  erlöst, den Heiligen Geist in die Welt gesandt, damit die Meinen wissen, welchen Weg sie zu mir gehen sollen. Die Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute haben
den Weg zerstört, welchen der Geist Gottes den Meinen geebnet hat. In meinem Zorn werde ich den Feinden meiner Kirche die Macht überlassen, über solche zu verfügen.» 
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Quelle: Aus: «Aussprüche des lieben Heilands an Schwester Maria Cornelia Holewick»,  aufgezeichnet von
Prof. Antonius Fabik, 19.10.1995†


„...unser größter Schatz, die Heilige Eucharistie!“ Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens
Wir Katholiken haben schon einen seltsamen Glauben…

 


Ein allmächtiger und zeitungebundener Gott, der alles Existierende Selbst ins Leben gerufen hat, wird in einem Stückchen Oblate gegenwärtig! Ist dieses „Phänomen“ aus menschlicher Sicht nicht ein solches Unding, eine solche Paradoxie und die größte Unbegreiflichkeit überhaupt?   
Wie können wir so etwas glauben?
Wahrscheinlich können wir es aus menschlichem Vermögen heraus gar nicht, es ist eine Gnade Gottes, um die wir Gott bitten dürfen und sollen, wenn es uns zu schwerfällt, daran zu glauben. 


Indem wir den Worten Jesu Glauben schenken, wenn er sagt:   „Nehmt und esst alle davon, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“, und auch „nehmt und trinkt alle daraus, das ist der Kelch des Neuen und Ewigen Bundes, mein Blut, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden“,  schenken wir Ihm unser Vertrauen, dass wir nur durch Seinen Opfertod gerettet werden, und Ewiges Leben erlangen können. 
Gott schenkt uns gerade in Bezug auf die Heilige Eucharistie immer  wieder Wunder, um unseren Glauben zu stärken.   Eines der ältesten noch anhaltenden Wunder ist das Eucharistiewunder von Lanciano (bei Chieti, Italien) aus dem 8. Jhd. Vor den entsetzten Augen eines Basilianermönchs, der möglicherweise Zweifel hatte, wandelte sich während der Konsekrationsworte die Hostie zum Teil in Fleisch und der Wein in die Gestalt frischen Blutes. Dieses gerann nach und nach zu fünf Blutklümpchen. Das Erstaunliche ist, obwohl die 5 geronnenen Blutklümpchen verschieden groß sind, wiegen alle einzeln genauso viel, wie wenn man alle 5 zusammen wiegt, genau 16,505 Gramm! 


Dahinter steckt sicher auch eine weitere, tiefe Aussage, die die Kirche lehrt, nämlich dass Jesus in der einzelnen Hostie genauso gegenwärtig ist, wie in allen geweihten Hostien zusammen. Wer sich mit Eucharistiewundern näher beschäftigt, wird feststellen, dass dies ein überaus faszinierendes Thema ist. 

 In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen hat man zum Beispiel festgestellt, dass das Fleisch die Struktur von menschlichem Herzmuskelgewebe aufweist, oder dass das Blut die Blutgruppe AB+ hat (wie auch das des Turiner Grabtuchs!). Diese Blutgruppe gibt es ganz selten (3%), Blutgruppe AB + kann von allen Blutgruppen Blut empfangen.   Vielleicht ist dies auch ein Sinnbild dafür, dass das Blut aller Menschen vom Blut Jesu angenommen und gereinigt werden kann. 
Ist es uns beim Empfang der Heiligen Eucharistie eigentlich immer wieder wirklich bewusst, dass wir eine Gabe aus einer anderen Dimension, eine göttliche Gabe direkt vom Himmel, ja Jesus selbst empfangen dürfen? Jesus sagt in Johannes 6,51:   „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herab gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde ist mein Fleisch. Ich gebe es hin für das Leben der Welt.“
Was nach der Wandlung noch so aussieht wie Brot und Wein, was sich anfühlt, was schmeckt wie Brot und Wein, das ist in Wirklichkeit nicht mehr Brot und Wein, sondern Leib und Blut Jesu Christi. Wie nahe ist uns doch unser Gott, indem ER sich von uns sogar verzehren lässt, auf dass wir in den „göttlichen Blutkreislauf“ eingehen und damit immer mehr „Gottähnlichkeit“ erlangen, so wie wir sie vor dem Sündenfall einst hatten. Diese Tatsache mit Herz und Seele zu verinnerlichen, wird wohl ein Leben lang für uns eine Herausforderung bleiben. Mögen wir hier von unserer Seite dem Erlöser die angemessene äußere und innere Wertschätzung  und Innerlichkeit  entgegenbringen, denn es hat unseren Gott, es hat Jesus alles gekostet. Wir können uns glücklich schätzen, dass diese äußere Würdigung in den Kirchen unserer Gemeinde noch möglich ist in Form der knienden Mundkommunion.   
Pater Pio sagte einmal:   „Oh wie werden sich die Menschen einmal wundern, dass dieser Heiland, der sich so unscheinbar in der Heiligen Hostie verbirgt, derselbe Heiland ist, der einst auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit kommen wird, um zu richten die Lebendigen und die Toten!“ 


Predigten von Bischof Oster aus Passau


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Geschieden und wieder verheiratet – Ein sehr persönliches Zeugnis über einen beschwerlichen Weg in der Kirche

In Gastbeiträge von Bischof Stefan Oster SDB

 

Eine mir bekannte Person hat mir die folgenden, sehr persönlichen Zeilen über die Thematik der Menschen geschrieben, die in der Kirche nach einer ersten Ehe erneut in einer Partnerschaft leben – aus der Sicht eigener Betroffenheit. Sie ist mit der Veröffentlichung einverstanden, möchte aber ihren Namen nicht genannt wissen – auch um ihr persönliches Umfeld zu schützen. Ich bin sehr dankbar und beeindruck von diesem Mut zur Ehrlichkeit – vor sich selbst, vor Gott und seiner Kirche.

 

Lange Zeit dachte ich, es ist alles gut.
Nach einer sehr schmerzhaften Trennung vom Vater meiner älteren Kinder, bin ich sehr schnell zur Einsicht gekommen: Es war das Beste für uns alle! Diese Einsicht hat mir und auch meinen ehemaligen Mann geholfen, die Scheidung und die Zeit danach, für uns beide und auch für die Kinder so gut  es nur ging zu verarbeiten. Dafür war und bin ich sehr dankbar, dass wir das damals so gut geschafft haben.

Nach einigen Jahren lernte ich meinen Mann kennen. Er gab mir von Anfang an das Gefühl: Da bist du zu Hause. Und das ist bis heute so.

Als wir standesamtlich heirateten, war das sehr bewusst und für beide die Entscheidung füreinander: „In guten wie in schlechten Zeiten, bis der Tod uns scheidet“, auch ohne den Segen Gottes.

In der folgenden Zeit engagierte ich mich in einigen kirchlichen Ehrenämtern. Auch der Kommunionempfang für Wiederverheiratete war bei uns in der Heimatpfarrei kein Tabu. Wie gesagt „Alles war gut!“

Bis zu dem Zeitpunkt, als mich die Ablehnung zu einem kirchlichen Ehrenamt, aufgrund meiner Lebenssituation, völlig aus der Bahn warf. Ich, die Gute (so dachte ich damals) fühlte mich plötzlich abseits, irgendwie nicht mehr willkommen in der Kirche. Und keiner (auch kein Priester) konnte und wollte mir erklären warum.

Ich zog mich  von der Institution Kirche und vom Pfarrgemeindeleben zurück. Und Niemand schien es aufzufallen. Durch die Wut über diesen Ausschluss entfernte ich mich auch immer weiter von Gott.
Nur die Sehnsucht nach Gott und Jesus Christus, die war immer da. Als ich im Rahmen eines Einkehrwochenendes die Aussprache mit einem Priester suchte, sagte ich das erste Mal (und das überraschte mich damals selbst): „Ja, ich habe gegen ein Gebot Gottes verstoßen!“ Das war, so glaube ich, der erste Schritt zur Heilung. Heute hab ich das Gefühl (und das wurde mir erst jetzt klar), dass das der Moment war, in dem ich mich wieder Gott zugewandt hab, und er hat seine Hände ausgebreitet um mich zu empfangen.

In der folgenden Zeit schenkte der Herr mir Begegnungen mit Menschen, Einsichten, Erkenntnisse, aber ich hatte auch viele Rückschläge. Bis ich vor knapp zwei Jahren die freiwillige Entscheidung getroffen hab, nicht mehr aktiv die hl. Kommunion zu empfangen.
Mein Gedanke dahinter: `Wenn ich mir bewusst bin, dass ich gegen das Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“ verstoße, ich daran nichts ändern kann und will, dann muss ich dieses Opfer bringen -aus Respekt vor dem hl. Sakrament der Ehe, und der Heiligkeit der Kommunion.
Hinzu kommt, dass ich meinen Kinder vermitteln will: Das „Ja“ zweier Menschen füreinander vor Gott ist heilig und endgültig. Ob es ankommt bei ihnen? Ich hoffe es!

In der Praxis war und ist das ein „Spießrutenlauf“. Es ist ja wie ein öffentliches Schuldeingeständnis. Von meinem Umfeld hör ich so Sätze wie: „Geh lass dich doch nicht einschüchtern von der Kirche!“ „Du warst ja gar nicht schuld an der Scheidung!“
„Das ist doch ein überholtes Verbot in der heutigen Zeit!“ usw. Es fällt mir immer noch schwer, öffentlich dagegen zu argumentieren. Im Herzen weiß ich, dass die Enthaltsamkeit richtig und heilsam für mich ist.

Es ist wie Heilfasten: Es fällt am Anfang sehr schwer. Aber nach und nach gehen in Gedanken Türen auf. Es eröffnen sich mir Erkenntnisse die ich sicher noch mit einem Seelsorger aufarbeiten muss und ich hoffe auf die Barmherzigkeit Gottes, dass er mir  meine Schuld vergibt.
Nach meinem menschlichen Empfinden, ist unsere Ehe und unser Leben, seit knapp zwanzig Jahren, sehr gut.
Meine größte Sehnsucht wäre, dass ich einmal dieses „Ja“ von Gott zu meinem Leben mit meinem Mann und meiner Familie, so wie sie jetzt ist, in meinem Herzen spüren würde.
Ich weiß, wenn ich diesen Weg im Vertrauen mit Jesus gehe, dass alles gut wird, wie auch immer. Es ist ein Weg!

Was ich mir von der Kirche wünsche:

Bitte liebe Seelsorger, bitte liebe Ortpfarrer geht auf die Betroffenen aktiv zu. Sprecht sie an. Habt den Mut, das Thema auch in der Pfarrgemeinde anzusprechen. Ich habe mich in diesen beschriebenen Jahren sehr allein gefühlt. Da war kein Priester, der mal gefragt hätte: „Warum kommen Sie nicht mehr zum Gottesdienst?“ und „Warum ziehen Sie sich aus dem Pfarrgemeindeleben zurück?“
Und auch jetzt ist da keiner, der fragt: „Warum gehen Sie nicht mehr zur Kommunion?“ Da müssen doch bei einem Seelsorger alle „Alarmglocken“ läuten.

Warum ich das schreibe?

Ich spüre bei vielen Geschieden Wiederheirateten eine gewisse Selbstherrlichkeit (kenne ich sehr gut von mir). Ich würde sehr gerne ermutigen, einfach einmal das Gespräch mit einem guten Seelsorger zu suchen, jemanden der einem wirklich begleitet und der diese Lebenssituation ernst nimmt und zu dem man Vertrauen hat. Der Weg lohnt sich, das kann ich mit Bestimmtheit und mit großen Vertrauen auf Gott sagen.


„Gratwanderung“

Nachlassendes Sündenbewusstsein führt in den Abgrund. Eine Humanisierung der Sünde lässt das Sündenbewusstsein absterben. Auch Ausreden wie, Schwäche, Gewohnheit, Kindheitserlebnisse u. dgl. sind gefährlich wenn sie die eigenen Sünden verharmlosen. Haben wir für die Sünden unserer Geschwister ebenso fantasievolle Ausreden und Entschuldigungen parat wie für unsere eigenen? Warum neige ich dazu meine Sünden zu bagatellisieren? Bin ich vielleicht zu Stolz meine Sünden vor Gott zu bekennen und Seine Vergebung zu erbitten? Es ist eine sehr gefährliche Gratwanderung wenn man vor Gott seine Sündhaftigkeit nicht erkennen und bekennen will? Hochmut und Stolz sind Wege zum Abgrund, nicht zum Himmel.

Sobald ich mich entschließe offen und ehrlich meine Sünden zu bekennen ist der Widerstand gebrochen, Stolz und Hochmut fallen in sich zusammen, Demut lenkt unsere Schritte zum Herrn der uns schon von weitem sieht und mit offenen Armen entgegen kommt. Ich bitte den Herrn um Erkenntnis, um echtes Sündenbewusstsein, um die Vergebung meiner Sünden und um die Befreiung von Schuld und Sünde. Und weil Er uns anspornt mit Vertrauen um viel zu bitten bitte ich, dass mein und unser aller Leben gelinge, dass Sein Wille auch unser Wille werde, dass Er unser Geschenk der Hingabe annehme und vervollkommene.

Das Reich Gottes ist mitten unter uns. Der Herr wirkt in uns, der Herr bewirkt Umkehr, der Herr ruft Seine Herde.


„Das größte Übel in der katholischen Kirche ist die stehende Handkommunion!“

40 Jahre Handkommunion in Spanien:

„Ein unglücklicher Jahrestag“ von Giuseppe Nardi
Quelle: Katholisches.Info vom 24.09.2016
 
Mundkommunion: Seit 40 Jahren Handkommunion in Spanien - ein "unglücklicher Jahrestag" 


(Madrid) Vor 40 Jahren wurde in Spanien die Handkommunion erlaubt. Am 18. März 1976 veröffentlichte das Generalsekretariat der Spanischen Bischofskonferenz eine Presseerklärung. Darin wurde bekanntgegeben, daß der Heilige Stuhl, damals regierte Papst Paul VI., einer Petition der Bischofskonferenz stattgegeben hatte. Der Bischofskonferenz wurde die Möglichkeit einräumt, neben der ordentlichen Form des Kommunionempfangs, der knienden Mundkommunion, in Spanien auch die Handkommunion zu erlauben.

Wörtlich hieß es:  “Der Heilige Stuhl gewährt Spanien mit Dekret der Heiligen Kongregation für die Sakramente und den Gottesdienst, erlassen am 12. Februar 1976, die Praxis der Kommunionspendung auf die Hand. Die Erlaubnis wurde auf Antrag Seiner Eminenz Kardinal Vincente Enrique y Tarancón, Erzbischof von Madrid und Vorsitzender der Spanischen Bischofskonferenz, gegeben, der diesen mit Schreiben vom 23. Januar in Übereinstimmung mit der in der XXIII. Vollversammlung der Spanischen Bischofskonferenz, die vom vergangenen 15. bis 20. Dezember in Los Negrales stattfand, getroffenen Vereinbarung, an die Heilige Kongregation für die Sakramente und den Gottesdienst gerichtet hatte.

Die Bewilligung erfolgte gemäß den Normen des Schreibens der Heiligen Kongregation an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen, in deren Präambel es heißt: ‚Jeder Bischof kann nach seiner Klugheit und seinem Gewissen in seiner Diözese die Einführung dieser Art der Kommunionspendung erlauben‘. Die Bewilligung verdrängt nicht die Gepflogenheit, die Heilige Gestalt in den Mund zu empfangen, sondern führt zusätzlich zur bestehenden eine neue Art ein. Künftig können die Gläubigen, die zur Kommunion gehen, sich frei entscheiden, die Kommunion in den Mund zu empfangen, wie bisher, oder auf die Hand.“ Im Weiteren betonte die Bischofskonferenz, daß Papst Paul VI. mit der Instruktion Memoriale Domini über die Art der Kommunionspendung vom 28. Mai 1969 festlegte, daß der „jahrhundertealte Brauch“ der Mundkommunion nicht geändert wird. „Gleichzeitig gewährte er den Bischofskonferenzen aber die Möglichkeit, zu prüfen, ob es aufgrund einiger besonderer Umstände angebracht sei, zusätzlich die Handkommunion zu spenden“, so die Spanische Bischofskonferenz, die 1976 von dieser „Möglichkeit“ Gebrauch machte. 
 
„Ein unglücklicher Jahrestag für Spanien“, schrieb Secreteum meum mihi unter Verweis auf die Glaubenskrise, die mit der Einführung der Handkommunion einherging. Anders als von Papst Paul VI. betont, kam es zu einer systematischen Verdrängung der knienden Mundkommunion. Seit Jahrzehnten wird dem weitaus größten Teil aller Erstkommunikanten die Handkommunion aufgedrängt. Nur selten wird die ordentliche Form des Kommunionempfangs, die Mundkommunion, überhaupt erwähnt. Dabei könnte die Handkommunion jederzeit abgeschafft, ja sogar verboten werden, nicht aber die Mundkommunion. De facto entstand in den vergangenen Jahrzehnten jedoch der gegenteilige Eindruck.
 
Königin Sophia beim Kommunionempfang 2010 in Barcelona


Sophia Margarita Victoria Friederika von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und Hannover, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, Prinzessin von Griechenland und Dänemark, von den Spaniern kurz Sophia von Griechenland genannt, seit 1975 Königin von Spanien – ihren Titel behielt sie auch nach der Abdankung ihres Mannes König Juan Carlos I. bei –, ertrotzte am 7. November 2010 auch von Papst Benedikt XVI. die  Handkommunion, obwohl diese Praxis 2008 bei Papstmessen abgeschafft worden war. In der Heiligen Messen in der Sagrada Familia von Barcelona war für die Gläubigen eine Kniebank aufgestellt, um die Heilige Kommunion kniend und in den Mund empfangen zu können. Die Königin war offensichtlich von anderer Sensibilität als der Papst. Das Verhalten einer Königin findet nicht nur in ihrem Land Medienaufmerksamkeit, sie eine Identifikationsfigur mit Vorbildcharakter sein sollte. Erstaunlich war der Umstand auch wegen der Herkunft der Königin. Bis zu ihrer Eheschließung mit dem spanischen Thronfolger gehörte sie, wie ihre Familie, der griechisch-orthodoxen Kirche an, die ausschließlich die Mundkommunion kennt. Die Zahl der Gläubigen, die die Mundkommunion wünschen, nahm in den vergangenen Jahr wieder zu. Nicht überall ist dies erwünscht. Manchenorts wird ihnen die Kommunion verweigert, oder sie werden von Priestern angefaucht, so geschehen sogar beim Requiem für Bischof Kurt Krenn im Februar 2014 in der Kathedrale von St. Pölten. 

Gläubige, die zum Kommunionempfang niederknien, würden einen fließenden Kommunionempfang stören und Zeit kosten, heißt es. Die Spendung und der Empfang des Leibes Christi als Nebensächlichkeit und Zeiträuber bestätige, so Kritiker, daß mit der „Mahl-Theologie“ im „Geist des Konzils“ nicht nur ein Entsakralisierung Einzug hielt, sondern der Glauben an die Realpräsenz schwerer Schaden zugefügt wurde.

Angeregt vom Vorbild Benedikts XVI. brach ein spanischer Priester das Tabu Mundkommunion und widerlegte die Allgemeinpätze, die kniende Mundkommunion sei „überholt“  und interessiere „niemanden“ mehr. Er stellte in seiner Pfarrei eine  Gleichrangigkeit zwischen beiden Formen des Kommunionsempfangs her. Da die Gläubigen sich in Zweierreihen für die Handkommunion anstellten, stellte er für eine Reihe eine Kommunionbank auf. Er erklärte den Gläubigen sein Vorhaben. Diese können sich seither, jeder nach seiner Sensibilität, in die entsprechende Reihe stellen. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, daß gut die Hälfte der Besucher der Sonntagsmessen den knienden Empfang der Mundkommunion bevorzugte. Auf diese Hälfte war in den Jahren zuvor  keine Rücksicht mehr genommen worden. In den Werktagsmessen gilt seither fast ausnahmslos der Empfang der Mundkommunion.



Die Letzten Dinge und was beim persönlichen Gericht zählt

Gedanken von Pfr. Hans Milch† (aus dem Jahr 1976)

 

Es wird – gerade heutzutage – im Zusammenhang mit Kirche und Religion so viel von "Weltoffenheit", "Weltdienst", "sozialem Engagement", "Zeitgemäßheit" usw. geredet. Aber wie ist es denn? Du weißt doch, wie die Jahre dahinrasen, wie schnell der Tod zur Stelle zu sein kann – erst recht in dieser Zeit! – ...  ....wie er plötzlich "die Sense schwingt" auf der Autobahn, im Betrieb, wie er sich unerwartet anmeldet vor dem Röntgenschirm des Arztes, wenn dem Assistenten zugeraunt wird: "CA!"  Heute schon kann es sein, morgen oder in einigen Jahren, jedenfalls wird es bald geschehen. Kein Zweifel. Dann wirst Du ausgezogen. All das, weswegen die Fabriken arbeiten, die Räder rollen, die Renten oder Löhne erhöht bzw. nicht erhöht werden, weshalb die Betriebsräte mitbestimmend tagen, warum die Leute mit Aktentaschen und wichtigen Gesichtern durch Straßen und Gänge laufen oder im prächtigen Mercedes das Diktaphon besprechen – all das wird es auf einmal nicht mehr geben.  

Du wirst ausgezogen werden – nicht bis aufs Hemd, nicht bis auf die Haut, sondern bis auf die – SEELE! Dann wird kein Geld helfen und keine Protektion, kein Anwalt und keine "Beziehung".  Dann wird es heißen:   "Nun komm! Zeig Dich! Du hast Deine Chance gehabt. Was ist damit? Was hast Du zu bieten? Oder hast Du von mir nichts gewußt?  War Dir nie etwas erzählt worden von meiner Gegenwart im Tabernakel, von meinem Opfer um Deinetwillen, von Geist und Blut? War Dir das nicht Aufregung genug? Warum bist Du darüber zur Tagesordnung übergegangen!?  Schau nicht nach rechts und nach links und nach hinten! Da ist niemand. Kein Kollektiv, keine Mehrheit, keine gängige Mode schützt Dich ab! Du bist ganz allein! Nun, was ist!?" –

Meine Freunde, ich glaube, wir sollten anfangen, ernst zu machen. Sollten aufhören mit unserer Unwesentlichkeit und unserem inhaltsleeren Gemache.  Es gab Zeiten, da die Menschen noch erschüttert werden konnten durch den furchtbaren Ernst Gottes ewiger Liebe! Das war das sogenannte  "finstere Mittelalter", wie es heute die Dummköpfe, die Verführer und Verführten nennen. 

Ach, wie war das so leuchtend hell, wach und menschenwürdig gegenüber diesem finsteren 20. Jahrhundert!

Pfarrer Hans Milch.



Sandrigo Lurskys Foto.
Sandrigo Lursky an Jesus lebt
18 Std.

Phänomen der Nahrungslosigkeit

Die Nahrungslosigkeit von Bruder Klaus während seiner letzten 20 Lebensjahre gilt dank der heutigen Wissenschaft als gesichert. D...ie Kirchengegner und Spötter kommen in arge Nöte, wenn sie mit medizinisch genau dokumentierten Fällen von Nahrungslosigkeit in unserem Jahrhundert konfrontiert werden.

 

Alfonsina Cottoni 1902-1984

(Italien) 15 Jahre nahrungslos

53 Jahre lebte sie verkrüppelt und kränklich. Nach einer Knochen-TB magerte sie bis zum Skelett ab. 1939 gab man ihr nach fünf Operationen nur noch zwei Monate zu leben.

Doch sie siechte leidend bis 1955 dahin. Damals wurde ihr eine Wallfahrt nach Lourdes ermöglicht, wo sie am 5. August nach Eintauchen in das Quellwasser und beim Krankensegen geheilt wurde. Der anwesende ungläubige Röntgenarzt bekehrte sich auf der Stelle. Die Muttergottes schickte Alfonsina als Botschafterin durch ganz Europa. Sie, die nie lesen und schreiben gelernt hatte, trat in vielen Staaten in der Landessprache auf und heilte viele Kranke. Sie besass auch die Gabe der Prophetie. Im Herbst 1969 verliess Alfonsinas Seele im Auftrag der Muttergottes ihren Körper. Fortan schlief sie, ohne je mehr Speise und Trank zu sich zu nehmen. Tausende pilgerten in ihre arme Hütte und viele kehrten getröstet oder geheilt zurück.

 


Marthe Robin 1902-1981

(Frankreich) 34 Jahre nahrungslos

Es ist erhärtet, dass Martha seit ihrer Stigmatisation am 2. Februar 1937 keinen Tropfen Wasser und kein Bröckchen Brot zu sich genommen und keine Minute geschlafen hat. Die hl. Kommunion wurde ihr zweimal in der Woche gereicht.

Nach dem Empfang der hl. Kommunion gerät sie sofort in Ekstase und bleibt darin, bis ihr Seelenführer ihr am folgenden Morgen gebietet, in diese Welt zurückzukehren. Martha lebte arm in einem kleinen dunklen Raum und dessen Boden aus gestampfter Erde besteht. Der Körper der Stigmatisierten ist nur eine einzige Wunde, und zahlreiche Narben und Schorfstellen haben sich bei ihr infolge der langen Unbeweglichkeit gebildet. Martha erhielt viele Visionen vom Herrn: . ich werde der Herrschaft der Gottlosigkeit ein Ende setzen. Ich werde alle Hindernisse brechen und die Pläne jener zerstören, die das Licht hindern durchzubrechen... Gott behält sich das Geheimnis vor bis zum letzten Augenblick... An der Stelle des Thrones des Tieres (Apokalypse) werden sich zwei glorreiche Throne erheben, der des hl. Herzens Jesu und jener des Unbefleckten Herzens Mariens.